Aufführungen / Oper
Opernhaus Zürich
Zürich, Sechseläutenplatz 1
- Heute: Messa da Requiem
- Morgen: Cardillac
- Premiere: Monster's Paradise
- Festival: Zürich Barock
- Klanghotel der Gefühle
- 8. Kammerkonzert
- Brückenschlagkonzert
- open space stimme
- Giulio Cesare in Egitto
- open space tanz
- Bezuidenhout & Minasi
- Aci, Galatea e Polifemo
- Konzert mit dem Zürcher Kammerorchester und Inmo Yang
- Mühlemann & Noseda
- Auf Circés Zauberinsel
- Konzert mit Jeanine De Bique
- Johannes-Passion
- Matthäus-Passion
- Scylla et Glaucus
- Konzert mit Le Concert d'Astrée
- Clara

- Führung Maskenbildnerei
- Ballett-Führung mit Mini-Workshop
- Das Opernhaus der Stadt Zürich
Aufführungen / Oper
Wiener Staatsoper
Wien, Opernring 2
- Heute: Nabucco
- Morgen: La Clemenza di Tito
- Premiere: Visionary Dances
- Don Pasquale
- Madama Butterfly

- Studiokonzert
- Le Grand Macabre

- Kammermusik der Wiener Philharmoniker
- Die verkaufte Braut (Prodaná Nevěsta)

- Parsifal

- Wozzeck
- Kammermusik der Wiener Philharmoniker
- Tosca
- Simon Boccanegra
- Ensemblematinee im Mahler-Saal
- Der fliegende Holländer
- Giselle
- Solokonzert Michael Spyres
- L'Elisir d'Amore
- Carmen

- Online-Shop der Wiener Staatsoper
- eines der international bedeutendsten Opernhäuser
Aufführungen / Oper
Staatsoper Hannover
Hannover, Opernplatz 1
- Heute: Wurst
- Morgen: Die Hochzeit des Figaro
- Premiere: Kirsas Musik
- Premiere: Homo Oeconomicus
- Premiere: Verwandlungen
- Penthesilea
- Das offene Foyer
- Turandot
- Offenes Training Ballett
- Schwanensee. Rotbarts Geschichte
- Opera Reimagened
- Digitaler Tanzworkshop: Go on moving
- Tanzworkshop: Lebt bewegt
- Poetry Slam: Macht Worte!
- Workshop-Reihe Impulse
- Führungsangebote im Opernhaus
- Hör'n Sie mal
- Autorenlesung: Die Macht der Musik
- Anything Goes
- Opera Insiders
- Tanzworkshop: Moin
- Hommage à Legrand
- Ballett bewegt
- Das Niedersächsische Staatstheater Hannover ist ein Mehrspartentheater in Hannover
Aufführungen / Aufführung
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
- Festival: Tanzplattform Deutschland 2026
- aliveduo: Black Box
- She She Pop & Sandbox Collective: Wait to be seated
- Simply Saxony: Battle of the Year – Next Generation
- Floor on Fire
- Wagner X Freyer
- Jewish Chamber Orchestra Munich
- Eisenstein, Pet Shop Boys & Dresdner Sinfoniker
- Podcast from HELL
- HELLERAU - 360°-Ansicht
- Ein Ort für zeitgenössischen Tanz, Neue Musik, Theater, Performance, Bildende Kunst und Neue Medien.
Aufführungen / Theater
Theater Münster
Münster, Neubrückenstraße 63
- Heute: Sie sagen Täubchen, ich sag Taube
- Morgen: Der zerbrochne Krug

- Premiere: Maria Stuart
- Premiere: Toxische Männer
- Tanz Unlimited
- Der Liebestrank (L'elisir d'amore)

- Gewölk
- WoW Poetry Slam Allstars #2
- Die Schwäne
- Die Wurzel aus Sein
- Literatur für Liebhaber: Das Johannisevangelium
- Alle müegt Georg (Alle lieben George)
- Es ist nie Sommer im Ruhrgebiet
- La Bohème

- Bunbury - Ernst sein ist alles!
- Der Graf von Monte Christo
- Theaterführung
- Amor / Absicht
- Die Kantine
- Konzert des Jahres
- 2. Tanzspektrum
- And now Hanau

- Der junge Mann

- 3. Gala-Benefizkonzert mit dem Luftwaffenmusikkorps Münster
- Schauspielclub
- Schoneberg Konzert: Gautier Capuçon (Cello)
- A Midsummer Night's Dream (Ein Sommernachtstraum)
- Operettencafé
- TanzNAH
- 3-D-Rundgang
- U:DREI – Podcast für Theater, Kultur und Leben
- größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters mit fünf Sparten: Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater
Aufführungen / Theater
Volkstheater München
München, Tumblingerstraße 29
- Heute: U20 Poetry Slam
- Morgen: Don Karlos

- Premiere: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
- Uraufführung: Tide
- Über Menschen

- faulender Mond

- Glaube Liebe Roboter

- Felix Krull

- Trauer ist das Ding mit Federn

- ELEKTRA - 750 PS Vergangenheitsüberwältigung
- Caligula

- Best of Poetry Slam
- Maxi Pongratz
- Maria De Val
- Unser Schmerz ist unsere Kraft
- GREY

- Pioniere in Ingolstadt
- Fischer Fritz
- fünf minuten stille

- The Lobster

- Die Nashörner

- Offene Wunde

- Appropriate (Was sich gehört)
- Lichtspiel

- Frankenstein oder: Schmutzige Schöpfung

- Was ihr wollt

- Persona

- Das Haus versteht sich als Volks-Theater.
Aufführungen / Theater
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Ludwigshafen, Berliner Str. 30
- Morgen: Moby Dick
- Sonst Schoko
- Grupo Corpo
- Es ist nur eine Phase, Hase
- La Bohème
- Wort & Wein - Kraut und Reben
- On the Move
- Typen
- Momo
- Robert John Hope
- Paris Opera Junior Ballet
- Maß für Maß
- Tableau
- Pasta Diva
- Troja
- Werther (Love & Death)
- Maldonne
- Hair
- Café Concert: Magical Mystery Tour
- Petite Messe Solennelle
- Coppélia
- Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin
- Stolz und Vorurteil* (*oder so)
- Don Giovanni
- Lacrima
- Requiem(s)
- [Superstrat[
- Alles Liebe, Linda
- Exposure
- Blind
- Tanz, Schauspiel, Figurentheater, Lesung u. a.
Aufführungen / Theater
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Hamburg, Kirchenallee 39
- Morgen: alphabet (Uraufführung)
- Die Möwe
- Bernarda Albas Haus

- ANTHROPOLIS I: Prolog / Dionysos

- ANTHROPOLIS II: Laios

- ANTHROPOLIS III: Ödipus

- ANTHROPOLIS IV: Iokaste

- ANTHROPOLIS V: Antigone
- Ein Sommer in Niendorf
- Das Bildnis des Dorian Gray
- Die Präsidentinnen

- Das große Heft
- Herr Puntila und sein Knecht Matti

- Vampire’s Mountain
- Hamlet
- Virtueller Rundgang
- Der Zuschauerraum des Schauspielhaus zählt zu den schönsten Theaterräume Deutschlands.
Aufführungen / Oper
Staatsoper Stuttgart
Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
- Premiere: Dialogues des Carmélites
- Uraufführung: Chaos
- Uraufführung: Station Paradiso
- Kostümverkauf
- Carmen

- Tee&Techno
- Die Meistersinger von Nürnberg
- La sonnambula
- Casanova

- La Cenerentola
- Die lange Nacht der Musik von Zuhause
- Die Zauberflöte

- Die Oper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas.
Aufführungen / Oper
Semperoper Dresden
Dresden, Theaterplatz 2
- Heute: Don Giovanni

- Morgen: Vice Versa
- Premiere: Parsifal
- Semper Bar - Choir of Machines
- Dornröschen

- Die kahle Sängerin
- La traviata

- Semper Bar - Patrick Hahn
- Verleihung des Friedenspreises Dresden 2026
- Die Zauberflöte

- Intermezzo

- Opernshop für DVDs, CDs, Bücher und Souvenirs
- Sächsische Staatsoper Dresden
Aufführungen / Theater
Theater im Palais Berlin
- Morgen: Adam Schaf hat Angst
- Von Rahel Varnhagen bis Fanny Lewald
- Thomas Mann: Mario und der Zauberer
- Das Theater Unter den Linden
- Das THEATER IM PALAIS BERLIN ist ein musikalisches Salontheater, das sich im historischen Palais am Festungsgraben mitten in Berlin vor allem den Themen und Geschichten rund um die Hauptstadt widmet.
Ereignisse / Festival
Tanzplattform Deutschland 2026
11.3. bis 15.3.2026
- Claire Cunningham: Songs of the Wayfarer
- Elsa Artmann / SANFTE ARBEIT: Langes Wochenende
- Eröffnung der Tanzplattform Deutschland 2026
- MOUVOIR / Stephanie Thiersch & École des Sables / Alesandra Seutin: UNTIL THE BEGINNINGS
- Resonanzraum
- Charles A. Washington / Pinkmetalpetal Productions: The Children of Today
- Jessica Nupen: Reparation Nation
- Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) mit Sasha Waltz & Guests: Spiegelneuronen
- Pitching Session
- Regina Rossi: DU BIST DRAN!
- Ewa Dziarnowska: This resting, patience
- Eszter Salamon: Dance for Nothing (revisited)
- Kat Válastur
- Katharina Senzenberger
- Adam Linder, Ethan Braun & Solistenensemble Kaleidoskop
- Pitching Session Saxony
Aufführungen
| Oper
Aufführungen
| Musiktheater
Die Kantine
Theater Münster
Was geht eigentlich hinter den Kulissen des Theater Münster vor sich? Die überraschende Antwort liefern der Komponist und Regisseur Nico Sauer und sein Team. Sie lassen Orchester und Gesang nicht wie gewohnt auf der Bühne, sondern an unterschiedlichen Orten des Gebäudes erklingen. Tätigkeiten der Theatermitarbeiter*innen, die normalerweise im Verborgenen stattfinden, werden von den Künstler*innen beobachtet und in eine musikalische wie szenische Form gebracht. Bei einem Rundgang durch das Haus wird so der Sound des Theaterbetriebs hörbar, Arbeitsabläufe werden reeanactet. Selbst kleinste Details wie das Tippen einer Computertastatur oder das Kreischen einer Säge können Teil der Komposition werden. Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg Regie & Komposition: Nico Sauer Tanzchoreografie: Caroline Beach Bühne: Maria Magdalena Emmerig Kostüme: Jasmin Knitter Lichtdesign: Malte Spitzer Dramaturgie: Katharina Kost-Tolmein, Roland Quitt, Rosa Coppola Das Projekt "Die Kantine" ist Teil von "NOperas!" - einer Initiative des Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm). In Trägerschaft des NRW KULTURsekretariats wird es in Kooperation mit dem Staatstheater Darmstadt und dem Theater Münster realisiert.
Aufführungen
| Schauspiel
Toxische Männer
Theater Münster
Premiere: 27.3.2026 „liebe menschen. hallo. schön euch kennenzulernen.“ Die wohlwollende Herrscher-KI kim hat in der nahen Zukunft das Internet ersetzt, um Ordnung in das menschengemachte Chaos zu bringen. kim errechnet, dass männliche Machtfantasien und der daraus resultierende Geschlechterkampf Grund vielen Übels sind. So sorgt kim kurzerhand für eine geschlechtergetrennte Welt, in der die Medizin hoch entwickelt ist, alle einem sinnhaften Job nachgehen und jenseits der Überproduktion optimal versorgt sind. Während kim von diesem verführerischen Frieden träumt, muss Prometheus – der erste Mann, der sich gegen die Götter erhoben und damit die Zivilisation begründet hat – ertragen, dass seine Leber gefressen wird. Bei ihm regt sich Widerstand gegen die göttliche Bestrafung, ebenso keimen Umsturzpläne gegen kim auf. Sollten sie kims Kabel kappen? Wie kaum ein anderer Autor versteht der vielfach ausgezeichnete Dramatiker Konstantin Küspert es, uns in unseren dunklen Befürchtungen bei Betrachtung der Weltlage ein befreiendes Lachen zu ermöglichen. Seine Komödie Toxische Männer vereint die verschiedenen Spielarten des Humors mit einer treffenden Zeitdiagnose und macht uns einen Vorschlag, wie die schöne neue Welt aussehen könnte. Gefördert im Rahmen von Neue Wege vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Regie: Cilli Drexel Bühne: Anna Brandstätter Kostüme: Nicole Zielke Musik: Lori Brückner Dramaturgie: Victoria Weich
Aufführungen
| Gala
Gala
OsterTanzTage
Als im Mai 1987 erstmals einige ausgewählte junge Choreograf:innen ihre eigenen Kreationen in Hannover präsentierten, markierte dies die Geburtsstunde eines der renommiertesten Tanzwettbewerbe der Welt: des Internationalen Wettbewerbs für Choreographie. Heute zeigen jährlich bis zu 400 Bewerbungen aus über 50 Nationen die Bedeutung der von der Ballett Gesellschaft Hannover organisierten Plattform und die Offenheit ihres Konzepts. 2026 findet der Wettbewerb zum 40. Mal statt — ein Jubiläum, das gefeiert werden soll. In Kooperation mit dem Staatsballett Hannover zeigt die festliche Gala im Rahmen der OsterTanzTage ein vielseitiges Programm: Eine Arbeit Goyo Monteros trifft auf aktuelle Werke ehemaliger Preisträger:innen, deren Namen heute längst zum „Who is Who“ der Tanzwelt zählen Programm: Goyo Montero: It’s Alright, Ma Staatsballett Hannover Stephan Thoss (Preisträger 1990): Ausschnitt aus Shakespeare & Love Tanz Nationaltheater Mannheim Eyal Dadon (Preisträger 2015): Shuv Tanz Kassel Gregor Zöllig (Preisträger 1996): Ausschnitt aus Das Rauschen der Stadt Tanztheater des Staatstheaters Braunschweig Sofia Nappi (Preisträgerin 2021): The Fridas KOMOCO Florenz Marcos Morau (Preisträger 2013): Millenials MiR Dance Company Gelsenkirchen Edward Clug (Preisträger 2003): Ausschnitt aus Radio & Juliet Ballett Dortmund Honji Wang & Sébastien Ramirez (Preisträger 2012): A l’Origine Wang Ramirez Dance Perpignan/Paris Tu Hoang (Preisträger 2020 & 2023): A Thousand Steps to Silence Of Curious Nature Bremen In Kooperation mit der Ballett Gesellschaft Hannover
Aufführungen
| Film
Rahmenprogramm
OsterTanzTage
Ob Tanzfilm, verfilmtes Ballett, Doku oder Spielfilm – das Kommunale Kino im Künstlerhaus begleitet die OsterTanzTage mit einem vielfältigen Programm. Flamenco Carlos Saura / ES 1995 / 100 Min. / FSk k. A. / span. OmU 1.4., 18:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Carlos Saura zeigt die Schönheit und die Kraft des Flamenco, ein faszinierendes Zusammenspiel von Bewegung und Rhythmus, Licht und Farben. Dem preisgekrönten spanischen Filmemacher ist 1995 mit seiner Dokumentation eine furiose Mischung aus Tanz, Emotion und Musik mit den besten spanischen Flamenco-Künstlern gelungen, darunter La Paquera de Jerez, Merche Esmeralda, Manolo Sanlúcar, Joaquín Cortés – und auch María Pagés, die bei den OsterTanzTagen mit ihrer Compañía zu Gast ist. Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes Filmpremiere Greta-Marie Becker / D/F/SEN 2026 / 89 Min. / FSK k. A. / franz. OmU Im Anschluss Publikumsgespräch mit Regisseurin Greta-Marie Becker 3.4., 16:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Germaine Acogny ist eine der wichtigsten künstlerischen Stimmen Afrikas, die „Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes“. Verwurzelt in traditionellen westafrikanischen Tänzen und in der Auseinandersetzung mit europäischen Tanzformen entwickelte sie ihre ganz eigene Acogny-Technik und gründete mit der École des Sables im Senegal eine der wichtigsten professionellen Tanzausbildungsstätten in Afrika. Auf der Biennale de la Danza in Venedig wurde Germaine Acogny 2021 mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Dokumentation von Greta-Marie Becker gibt umfassende Einblicke in die Arbeit und das Leben dieser faszinierenden Künstlerin. Yuli Icíar Bollaín / ES 2018 / 110 Min. / FSK 6 / span. OmU 3.4., 18:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Begleitend zum Gastspiel der kubanischen Compagnie Acosta Danza erzählt der Spielfilm Yuli die bewegende Lebensgeschichte Carlos Acostas, der als erster schwarzer Tänzer 1991 den Sprung an das English National Ballet in London schaffte. Seine steile internationale Karriere lässt die spanische Regisseurin Icíar Bollaín in einer reizvollen Kombination aus Biopic und Tanzszenen, in denen auch Acosta als Tänzer zu erleben ist, Revue passieren – ein kraftvoller und berührender Spielfilm über einen Ausnahmetänzer und zugleich eine Liebeserklärung an Kuba – die Geschichte des Landes und die Menschen, die dort leben. Steppenwolf Goyo Montero & Hans Hatulla / Ballett des Staatstheaters Nürnberg / DE 2025 / 85 Min. / FSK k. A. / dt. OV Im Anschluss Publikumsgespräch mit Ballettdirektor Goyo Montero 4.4., 18:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Ein großer Entwicklungsroman als episches Balletttheater: Choreograf Goyo Montero fragt in Steppenwolf nach Hermann Hesses gleichnamigem Roman mit den Mitteln des Tanzes und des Theaters nach der inneren Zerrissenheit eines Menschen zwischen bürgerlicher Anpassung und wilder Individualität und deren Wirkung auf die Gesellschaft. Neben der Produktion Schwanensee. Rotbarts Geschichte, die derzeit am Spielplan des Staatstheaters Hannover steht, bietet die aufwändige Verfilmung die einmalige Gelegenheit, ein weiteres Handlungsballett Goyo Monteros auf der Kinoleinwand zu sehen. Tickets ausschließlich über die Kinokasse: kokikasse@hannover-stadt.de oder +49 511 168 455 22
Aufführungen
| Musical
Hedwig and the Angry Inch
Theater Konstanz
„Hedwig and the Angry Inch” ist ein schillerndes und berührendes fiktives Biopic. RockQueen Hedwig erzählt ihr bewegtes Leben im ewigen Dazwischen. Leidenschaftlicher Rock’n Roll trifft auf Country und wunderschöne Balladen. Für ein Konzert kehrt die „weltweit ignorierte Chanteuse” Hedwig nach Berlin zurück. Als die Welt und diese Stadt noch in Ost und West geteilt waren, fing alles an: Hedwig, damals noch Hansel, lebt jenseits der Mauer und will nur eins – raus aus der Enge des Ostens. Da kommt Corporal Luther Robinson ins Spiel, eine Zufallsbegegnung, die sich als Eintrittskarte in die freie westliche Welt erweist. Luther verliebt sich in den jungen Mann und plant eine Ehe. Es gibt nur ein Hindernis für diese Ehe, doch Luther und Hansels Mutter sind sich schnell einig, „wer gehen will, muss etwas zurücklassen“. Bei der OP läuft nicht alles glatt und Hedwig behält ihren „angry inch“. Das Eheglück währt allerdings nicht lange, Hedwig und Luther trennen sich und viele Männer und Begegnungen später kehrt Hedwig für diesen Auftritt zurück, bei dem sie tiefe Einblicke in ihre Lebensgeschichte gibt und ihrem Ex-Lover Tommy Gnosis, der zur selben Zeit auf einer anderen Bühne der Stadt steht, Paroli bietet. Mit Songs wie „Tear me down“, „Sugar Daddy“ oder „The Angry Inch“ bringen Susi Weber und ihr Team eine musikalische Wundertüte mit einer Lebenskünstlerin im Mittelpunkt auf die Bühne, die voll schnoddrigem Humor eine unglaubliche Biografie erzählt. Regie: Susi Weber Bühne: Luis Graninger Kostüme: Katia Bottegal Dramaturgie: Annika Hilger Mit: Ingo Biermann, Anna Lisa Grebe
Aufführungen
| Ballett
Visionary Dances
Wiener Staatsoper
Premiere: 28.3.2026 Drei Choreografien – drei Visionen für ein zeitgenössisches Ballett. Visionary Dances vereint Tanzkünstler, die jeweils einen individuellen Zugang zum akademischen Tanz gefunden und das klassische Ballett in neue Dimensionen geführt haben. Während Twyla Tharp eine der ersten war, die die klassische und moderne Welt verband und deren "In the Upper Room 2026" 40-jähriges Jubiläum feiert, gehören Justin Peck und Wayne McGregor aktuell zu den wichtigsten und gefragtesten Choreografen. Heatscape Musikalische Leitung: Gavin Sutherland Klavier: Yoko Kikuchi Choreografie: Justin Peck Musik: Bohuslav Martinů Bühne: Shepard Fairey Kostüme: Reid Bartelme, Harriet Jung Licht: Brandon Stirling Baker Einstudierung: Michael Breeden, Eric Trope Yugen Musikalische Leitung: Gavin Sutherland Chor: Arnold Schoenberg Chor Konzept, Inszenierung & Choreografie: Wayne McGregor Musik: Leonard Bernstein Bühne: Edmund de Waal Kostüme: Shirin Guild Licht: Lucy Carter Choreinstudierung: Erwin Ortner Yugen ist eine Koproduktion des Royal Ballet London und Het Nationale Ballet Amsterdam In the Upper Room Choreografie: Twyla Tharp Musik: Philip Glass Kostüme: Norma Kamali Licht: Jennifer Tipton Einstudierung: Shelley Washington Werkeinführung 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Aufführungen
| Aufführung
Tide
Münchner Volkstheater
Uraufführung: 11.4.2026 Ein und Aus. Vor und zurück. Wie ein Wellengang hebt und senkt sich die Atmung. Mal schneller, mal langsamer. Nicht nur im Menschen, sondern in allem findet sich eine eigene Atmung, ein eigener Rhythmus. Sei es in der Natur oder in den Gezeiten der Zivilisation. Was geschieht, wenn man für diese allgegenwärtige Atmung eine Wahrnehmung entwickelt? Welche Elemente werden im Strom der Dinge übersehen? Und wir können wir die Fluten der Ereignisse aufhalten um Neues sichtbar zu machen? Diesen Fragen gehen Sophie Haydee Colindres Zühlke und Serhat "Saïd" Perhat in ihrer neuen Produktion auf die Spur. Nach ihrem erfolgreichen Tanztheaterstück "Grey" begeben sie sich gemeinsam mit ihrem Ensemble auf eine Forschungsreise der individuellen und kollektiven Gezeiten. Urbaner Tanz trifft auf experimentelle Formen; organische Bewegungslinien auf harte, akrobatische Elemente. Aus unterschiedlichen tänzerischen Kontexten werden die Körper der Performenden dabei zu eigenen Resonanzräumen, mit denen die Gruppe einen Bewegungsfluss kreiert. Dieser folgt mal persönlichen Transformationen, mal gesellschaftlichen Dynamiken. Die einzelnen Tänzer*innen schwimmen darin mal gegen den Strom oder aber sie lassen sich von ihm tragen.
Aufführungen
| Schauspiel
ELEKTRA - 750 PS Vergangenheitsüberwältigung
Münchner Volkstheater
Agamemnon ist tot. Der gefeierte Kriegsheld wird gleich nach seiner Heimkehr von seiner Frau Klytaimnestra und ihrem neuen Liebhaber Aigisthos aus Rache für die Opferung der gemeinsamen Tochter Iphigenie ermordet. Die Geschwister Elektra und Orestes schwören daraufhin, ihrerseits Vergeltung für den heimtückischen Mord am geliebten Vater zu üben. Der Familienfluch ewiger Rache spinnt sich unerbittlich weiter und weiter – bis hinein in die deutsche Gegenwart. Denn in dieser radikalen Überschreibung von Lorenz Nolting und Sofie Boiten richtet sich Elektras Wut nicht länger auf die düstere Vergangenheit der eigenen Familie, sondern auf die belastete Familiengeschichte einer der reichsten Unternehmerdynastien Deutschlands: der Familie Quandt, deren Wohlstand nicht zuletzt auf der jahrelangen Ausbeutung von NS-Zwangsarbeiter*innen durch ihre Vorfahren beruht. Der antike Rachekomplex wird auf ein aktuelles Schuldgefüge angewendet und wirft so zentrale Fragen auf: Wie geht eine nachfolgende Generation mit dem Erbe großer Schuld um? Was bedeutet Verantwortung inmitten kollektiver Verdrängung? Und wie kann Widerstand oder Gerechtigkeit aussehen – auch jenseits archaischer Gewalt und göttlicher Ordnung? Lorenz Nolting und sein Team enthüllen mit ihrer Version des Elektra-Stoffes nicht nur das Fortbestehen von Machtstrukturen, sondern auch das enge Geflecht von Profit und Faschismus. Regie: Lorenz Nolting Künstlerische Mitarbeit: Sofie Boiten Bühne: Nadin Schumacher Kostüme: Lea Jansen Musik: Alexander Zwick Dramaturgie: Leon Frisch
Aufführungen
| Film
Studio Dan
Wiener Konzerthaus
Studio Dan Viola Falb, Saxophon Michael Tiefenbacher, Klavier, Keys Martin Ohrwalder, Trompete Raphael Meinhart, Percussion Martina Bischof, Viola Philipp Kienberger, Bass Daniel Riegler, Leitung Ralph Mothwurf, E-Gitarre Michael Stark, Host Anhand ausgewählter historischer und zeitgenössischer Kurzfilme werden verschiedene musikalische Zugänge zum Medium Film vorgestellt. Im Zentrum steht der für das Projekt neu entwickelte Animationsfilm »Sonnensittich« von Fekry Helal und Ralph Mothwurf, die Geschichte eines Außenseiters, die zeigt, wie ein erster Eindruck täuschen kann. Musik von Ralph Mothwurf, Flora Geißelbrecht, Daniel Riegler, Ursula Winterauer Filme von Fekry Helal, Claudia Larcher, Celine Pham , Hans Richter, Thomas Renoldner, Anna Vasof Das Programm entsteht in Kooperation mit dem Filmkurator Thomas Renoldner (BAAF Film) Empfohlen ab 12 Jahren
Aufführungen
| Oper
Franz Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln / Manfred Honeck
Internationales Musikfest Hamburg
NDR Elbphilharmonie Orchester MDR-Rundfunkchor NDR Vokalensemble Maximilian Schmitt, Johannes Tareq Nazmi, Stimme des Herrn Christina Landshamer, Sopran Catriona Morison, Alt Patrick Grahl, Tenor Gerrit Illenberger, Bass Thomas Emanuel Cornelius, Orgel Dirigent: Manfred Honeck Franz Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln / Oratorium für Soli, Chor, Orgel und Orchester Weltuntergang in Starbesetzung Nichts Geringeres als die Vertonung der »Apokalypse des Johannes« nahm sich Franz Schmidt am Vorabend des Zweiten Weltkrieges vor. Mit einer gigantischen Besetzung und einer effektvollen spätromantischen Klangsprache zeichnet sein Oratorium »Das Buch mit sieben Siegeln« die biblischen Vision vom von der Verbreitung des christlichen Glaubens bis zum Tag des Jüngsten Gerichts nach. In Schmidts Heimatstadt Wien wird das beeindruckende Werk regelmäßig aufgeführt; in der Elbphilharmonie erklingt es zum ersten Mal. »Das Buch mit sieben Siegeln« gilt als eines der letzten großen Monumente der österreichischen Spätromantik und führt die bedeutende Linie von Bachs Passionen und Brahms’ »Deutsches Requiem« eindrucksvoll ins 20. Jahrhundert fort. Damit ist die Partitur beim Dirigenten Manfred Honeck in den besten Händen, der es zur Eröffnung des Internationalen Musikfests Hamburg mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester auf die Bühne bringt. Den Interpret:innen verlangt das monumentale Oratorium Enormes ab. Für den legendären Tenor Peter Schreier war die exorbitant fordernde Partie des Johannes eine Paraderolle; in Hamburg singt nun Maximillian Schmitt den Propheten. Schmitt zur Seite steht eine Riege hochkarätiger Sänger:innen, wie etwa der Bass Tareq Nazmi, der die Stimme Gottes verkörpert, oder die Sopranistin Christina Landshamer als Mutter und Engel. NDR Vokalensemble und MDR-Rundfunkchor singen die schwierigen Chorpartien. Einführung 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
Aufführungen
| Schauspiel
Die kleinen Meerjungraun
Stadttheater Bern
Das neue Stück von Kim de l’Horizon ist eine Überschreibung des Märchenstoffes um die kleine Meerjungfrau. Es ist eine Geschichte über die Sehnsucht nach einem anderen Körper, den Traum von der einzigen wahren Liebe und den Preis, den gesellschaftlicher Aufstieg fordert. An seinem 15. Geburtstag darf das kleine Meerjungrau endlich an die Meeresoberfläche schwimmen – und entdeckt Ungeheuerliches: einen Marcomann! Wunderschön und auf geraden Beinen. Sofort wird das Meerjungrau von wilden Wünschen gepackt, halb Begehren, halb die Sehnsucht, anders zu sein. Im Tausch für die neue Norm und ein besseres Leben verzichtet es auf Flutschigkeit, schillernde Schuppenpracht und seinen grossen glitzernden Schwanz – und zahlt dafür in der neuen Welt mit Unsichtbarkeit und Schweigens. Kim de l’Horizon ist seit dem Schweizer wie dem Deutschen Buchpreis politisch wie literarisch eine Grösse – und in Bern seit der Hausautor*innenschaft 2021/22 und zwei Inszenierungen bekannt (Hänsel & Greta & The Big Bad Witch sowie Blutbuch). Den neuen Stückauftrag bringt das Trio ACE (Alia Luque, Christoph Rufer, Ellen Hofmann) auf die Bühne. Regie: Alia Luque (Trio ACE) Bühne: Christoph Rufer (Trio ACE) Kostüme: Ellen Hofmann (Trio ACE) Licht: Jonas Bühler Dramaturgie: Felicitas Zürcher ca. 1h 30 Minute
Aufführungen
| Tanz
Tanzfestival Steps: Twi/light
Stadttheater Bern
Night Shining Clouds Choreografie: Marioenrico D'Angelo (NEXT STEPS-Artist) Bühne: Verena Hemmerlein Kostüme: Irina Shaposhnikova Vanishing Point Choreografie: Rachelle Anaïs Scott (NEXT STEPS-Artist) Bühne: Lukas Marian Kostüme: Mikaela Kelly Als grösstes Tanzfestival der Schweiz bringt das Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps alle zwei Jahre herausragende Werke des aktuellen zeitgenössischen Tanzschaffens flächendeckend im ganzen Land auf die Bühne. Diesmal mit dabei: Bern Ballett und die St. Gallen Dance Company. Im Rahmen des Pilotprojekts NEXT STEPS sind für die beiden Ensembles zwei choreografische Arbeiten entstanden, die nun gemeinsam auf Tour gehen: Night Shining Clouds von Marioenrico D’Angelo und Vanishing Point von Rachelle Anaïs Scott. Vom 5. bis 29. März 2026 findet bereits die zwanzigste Ausgabe von Steps statt.
Aufführungen
| Tanz
Metaphysics
Stadttheater Bern
Uraufführung: 18.4.2026 Was liegt hinter dem Messbaren? Mit dieser Frage haben wir zwei Choreografinnen beauftragt, in eine Welt einzutauchen, die all das Wahrnehmbare, das Empirische übersteigt. In ihren neuen Stücken suchen Sidonie Fossé und Rachelle Anaïs Scott nach dem metaphysischen Potenzial von Körpern in Bewegung. Sie forschen nach ersten Gründen und letzten Prinzipien, dem Sinn und Zweck des gesamten Seins oder sogar nach der Realität an sich. Zwei unterschiedliche zeitgenössische Tanzsprachen – atmosphärisch, choreografisch dicht und reich an Bildern –, die bewegen und in die Tiefe gehen. Sidonie Fossé hat 2023 den Berner Tanzpreis gewonnen und im Rahmen von Next Generation bereits ein Stück für Bern Ballett choreografiert. Rachelle Anaïs Scott arbeitet zum ersten Mal mit dem Ensemble von Bern Ballett. Als NEXT STEPS-Artist ist sie Teil des Pilotprojekts in Zusammenarbeit mit dem Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps, der St. Gallen Dance Company und Bern Ballett. Choreografie: Sidonie Fossé Choreografie: Rachelle Anaïs Scott (NEXT STEPS-Artist) Bühne & Lichtdesign: Lukas Marian Kostüme: Irina Shaposhnikova Dramaturgie: Isabelle Bischof Dramaturgie: Bettina Fischer
Aufführungen
| Schauspiel
Demian
Stadttheater Bern
Premiere: 1.4.2026 Der spätere Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse befand sich in einer Lebenskrise, als er 1917 in einem dreiwöchigen Schreibrausch Demian verfasste und unter dem Pseudonym Emil Sinclair veröffentlichte. Dieser beschreibt darin sein Erwachsenwerden: Er erfährt Demütigungen, sprengt die Grenzen seines strengen Elternhauses, durchlebt Alkoholexzesse, verklärt eine erste Liebe und findet sich schliesslich in einem Lazarett des Ersten Weltkrieges wieder. An seiner Seite taucht immer wieder der ältere Schüler Demian auf, der ihn in seinen Fragen nach einer Verbindung von Gut und Böse und auf der Suche nach seinem eigenen Ich leitet und unterstützt. Denn beide wissen: Es steht der Zusammenbruch Europas bevor, und seine Wiedergeburt braucht neue Werte. «Letzten Endes sah auch diese Jugend nur klar, was sie nicht wollte: die tiefe innere Verlogenheit dieser alten untergangsreifen Gesellschaftskultur», schreibt die Rezensentin Lulu von Strauss und Torney 1922. Mit zunehmendem Erfolg seiner «Geschichte einer Jugend» sah Hesse sich gezwungen, das Pseudonym zu lüften, das er gewählt hatte, «um die Jugend nicht durch den bekannten Namen eines alten Onkels abzuschrecken», und der er trotzdem aus der Seele gesprochen hatte. Nach Nimm die Alpen weg inszeniert der Schweizer Schauspieler und Regisseur Marin Blülle zum zweiten Mal in Bern. Regie: Marin Blülle Austattung: Louis Panizza Musik: Oh No Noh (Markus Rom) Licht: Reto Dietrich Dramaturgie: Krystian Podwórny
Aufführungen
| Schauspiel
Trophäe
Stadttheater Bern
Premiere 28.3.2026 Endlich ist sie da, die Jagdlizenz für das Spitzmaulnashorn, für die Hunter White auf dem Schwarzmarkt eine unanständige Summe bezahlt hat. Um Geld geht es ihm nicht, er ist beglückt von dem Gedanken, endlich die Nummer Fünf seiner Big Five zu erjagen und als Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Doch dann geht alles schief, und Wilderer erlegen das für ihn vorgesehene Nashorn. Als der Betreiber der Luxus-Lodge mitten in der Steppe die komplexen Fragen um Artenschutz, Tourismus und Jagd mit dem Schutz von Minderheiten vergleicht, gerät der weisse Jäger in einen verstörenden Fiebertraum. Hat er wirklich das Angebot erhalten, statt des Nashorns die Big Six zu verfolgen, die Jagd auf einen Menschen? Im Gewand eines Thrillers wirft die belgische Drehbuch- und Romanautorin Gaea Schoeters einen Blick auf die postkoloniale Welt und die komplexen Fragen von Herrschaft, Macht und Menschlichkeit und hinterfragt gleichzeitig die unverändert präsenten Stereotype, mit denen der Westen auf «Afrika» blickt. Der Berner Schauspieldirektor Roger Vontobel wird Gaea Schoeters aufwühlenden Roman als Oratorium und Abgesang auf die Vorherrschaft des weissen Mannes auf die Bühne bringen. Regie: Roger Vontobel Bühne: Olaf Altmann Kostüme: Jana Findeklee & Joki Tewes Musik: Matthias Herrmann Choreografie: Emma Murray Lichtdesigner: Michael Gööck Dramaturgie: Felicitas Zürcher Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen
Aufführungen
| Musical
Jesus Christ Superstar
Stadttheater Bern
Premiere: 21.3.2026 Als noch weitgehend unbekannter junger Komponist verfasste die spätere Musicallegende Andrew Lloyd Webber gemeinsam mit dem Textdichter Tim Rice Anfang der 1970erJahre jenes Musical, das zu einem ihrer grössten Erfolge überhaupt werden sollte und eine regelrechte «Jesusmania» auslöste: Jesus Christ Superstar. Gemeinsam ergründen die beiden Autoren Jesus von Nazareths charismatische sowie seine menschliche, geradezu zerrissene Seite und zeichnen seine letzten Tage nach, von der Ankunft in Jerusalem bis zur Kreuzigung. Dabei beleuchten sie das Beziehungsgeflecht des Evangeliums auf eine Art und Weise, die in christlich konservativen Kreisen in den letzten Jahrzehnten und bis heute immer wieder auch Widerstand auslöst(e), etwa wegen Jesus’ Beziehung zu Maria Magdalena, der durchaus sympathischen Darstellung von Judas oder des zweifelnden Pontius Pilatus. Verpackt in Gestalt einer mitreissenden Rockoper mit bekannten Songs wie «I don’t know how to love him» und «Superstar» schrieb Jesus Christ Superstar Musikgeschichte und ist nun erstmals auf der Bühne des Stadttheaters zu erleben – inszeniert von dem japanischen Regisseur Tomo Sugao. Musikalische Leitung: Hans Christoph Bünger Regie: Tomo Sugao Bühne & Video: Momme Hinrichs Kostüme: Gisa Kuhn Choreografie: Tabatha McFadyen Dramaturgie: Rebekka Meyer Licht: Christian Aufderstroth In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen
| Schauspiel
Mogli oder this way is not the way to the waterfall (wirklich nicht)
Stadttheater Bern
Ralph Tharayil, Hausautor der Spielzeit 2024/25, hat sich in Bern mit seinem Debüt Nimm die Alpen weg sowie mit ergänzenden Texten zu Max Frischs Graf Öderland bereits vorgestellt. Im Januar 2026 wird sein neues Stück in der Vidmar 2 zur Uraufführung kommen. «Welcome to the jungle, we got fun and games», heisst es bei Guns N’ Roses. Vielleicht könnte man sagen, dass der Dschungel die Chiffre der Wildheit ist; dass im Dschungel die Trennlinie zwischen Wolf und Mensch verläuft; dass der Dschungel die Metapher ist für jene gnadenlose Logik, mit der der Körper zur postdigitalen Kapitalware geworden ist; dass es dieser Körper doch vielleicht einfach mal mit Gemütlichkeit probieren sollte – auf den Lieferando-Bikes, in den Coltan Minen oder auf den Gerüsten der Baustellenwüsten; und dass dieser Körper ja doch menschlich sein könnte. Vielleicht so. Die Regisseurin Miriam Ibrahim wird den neuen Text von Ralph Tharayil in Bern zur Uraufführung bringen. Sie inszenierte «Blues in Schwarz Weiss» mit Gedichten von May Ayim und Texten von Julienne De Muirier, «Leyla.Fragmente» zum Thema Queerness und Islam mit Texten u.a. von Fatima Moumouni, «Adas Raum» von Sharon Dodua Otoo. Nach Arbeiten an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Hannover, am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Residenztheater München ist dies die erste Arbeit in Bern. Regie & Musik: Miriam Ibrahim Austattung & Video: Andrea Barba Dramaturgie: Julien Enzanza ca. 2h ohne Pause
Aufführungen
| Tanz
Hello Earth!
Stadttheater Bern
Sein Bewegungsvokabular ist einzigartig: Hände, die wie seltsame Vögel flattern und zittern. Gliedmassen, so rasant beschleunigt, als würden sie ein Eigenleben führen. Marco Goecke gilt als eine der grössten choreografischen Entdeckungen des 21. Jahrhunderts. In Hello Earth scheint der Choreograf von weit weg auf unsere Erde zu blicken. Am Boden der Bühne liegt ein weisses Herz aus Popcorn, das durch die Bewegungen der Tänzer*innen in einzelne Atome zersprengt wird. Ein atmosphärisch dichtes, eigenwilliges Stück und bereits das zweite von Marco Goecke, das unser Ensemble auf die Bühne bringen darf. Hege Haagenrud ist eine renommierte norwegische Choreografin. Ihre Arbeiten basieren oft auf im Vorfeld geführten Interviews, von denen sie die Sprachaufnahmen als Audio-Einspieler nutzt. Lippensynchronisation und Choreografie verbindet sie auf einzigartige Weise. Wir haben die Künstlerin eingeladen, ein neues Stück im Grenzbereich zwischen Tanz und Textillustration, zwischen Bewegung und Verfremdung im Kontext zu Hello Earth zu kreieren. Die Choreografin ist für ihre absurden Szenen bekannt, in denen durch ein exaltiertes Bewegungsrepertoire ganz eigene Erzählwelten auf der Bühne entstehen. (in deutscher und englischer Sprache) Mit deutschen Untertiteln ca. 1h 40Min. inkl. Pause
Aufführungen
| Oper