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Ereignisse / Festival MDR Musiksommer 2. bis 31.8.2024
Konzerte / Konzert Göttinger Symphonie Orchester Göttingen, Godehardstraße 19-21
Konzerte / Konzert Martinskirche Kassel
So 11.8.2024, 19:30 Uhr
Konzerte / Konzert Theaterstübchen
Do 31.10.2024, 20:00 Uhr
Konzerte | Kammerkonzert

1. Kammerkonzert: Ensemble Euterpe

Staatsorchester Kassel

Werke von Beethoven, Donizetti und Villa-Lobos Die Klangvielfalt von Flöte, Fagott und Klavier über Epochen und Stile loten Diego Aceña Moreno, Ariane Bresch und Anne-Louise Bourion in diesem Konzert aus: bei für das Musizieren in Adelshäusern verfasster Musik von Ludwig van Beethoven, einem Werk des für seine Belcanto-Opern berühmt gewordenen Gaetano Donizetti oder bei Heitor Villa-Lobosʼ brasilianischer Hommage an Johann Sebastian Bach, den Bachianas brasileiras, bis hin zur Musik der Jazz-Ikone Chick Corea!
Konzerte | Konzert

1. Sinfoniekonzert: Mahlers 7. Sinfonie

Staatsorchester Kassel

Staatsorchester Kassel Musikalische Leitung: Francesco Angelico Gustav Mahler 7. Sinfonie e-Moll Melancholisch und innig, empfindsam und heiter kommt Gustav Mahlers 7. Sinfonie daher – nach dem einleitenden, beinahe übertrieben pompös wirkenden Trauermarsch. Vielleicht ist es Mahlers optimistischste und positivste Sinfonie. In strahlendem C-Dur endet das Werk. Fast scheint es so, als wollte der Komponist das Publikum ausschließlich mit guten Gedanken in die Realität des alltäglichen Wahnsinns entlassen. In den zwei mit „Nachtmusik“ überschriebenen Sätzen dominieren Harfen- und Saitenspiel in bis dahin ungehörter Manier und lassen einen tiefen und verklärten Blick auf die „deutsche Romantik“ eines Joseph von Eichendorff oder Robert Schumann aufblitzen. Mahler verfasste diese „Nachtmusiken“ 1904, während er parallel noch an der tragischen und rauen 6. Sinfonie arbeitete. Doch dann kam er mit der Siebten nicht weiter, eine Schreibblockade quälte ihn, die er erst im folgenden Jahr bei einer Bootsfahrt über den Wörthersee überwinden konnte: „Beim ersten Ruderschlag fiel mir das Thema (oder mehr der Rhythmus und die Art) der Einleitung zum 1. Satze ein – und in 4 Wochen war 1., 3. und 5. Satz fix und fertig“, schrieb er in seinen Erinnerungen. Und 1908 zeigte sich der Komponist gegenüber seinem Verleger überzeugt: „Dieses Werk hat alle Aussicht – sowohl in Folge seines ansprechenden und heiteren Charakters […] durch die meisten Concertsäle zu gehen“ – wie recht er doch damit hatte.
Konzerte | Konzert

Wunschkonzert

Staatsorchester Kassel

Es spielt, singt und fühlt für Sie: das Schauspielensemble Projektleitung: Franziska Niehaus Beim Wunschkonzert kann es wild werden, schnell und laut oder auch still und traurig, trashig oder verrückt. Das liegt ganz an Ihnen: Sie wünschen und wir spielen! Schicken Sie uns also gerne Ihre liebsten Musiktitel und Ihre persönliche Geschichte dazu an: feedback-schauspiel@staatstheater-kassel.de Dann übernimmt die Schauspielband!
Konzerte | Kammerkonzert

"Resilienz"

Festival Begegnungen

Martin Funda, Violine Tianwa Yang, Violine Florian Richter, Viola Valentino Worlitzsch, Violoncello José Luis García Vegara, Oboe Martin Klett, Klavier Musik als Quelle der Kraft in Schostakowitschs Klavierquintett und berührenden Quartetten von Mozart und Martinů Am zweiten Wochenende der BEGEGNUNGEN gesellt sich zu Streichern und Klavier noch die besondere Klangfarbe der Oboe in einem nachdenklichen, fast philosophischen Programm. Seine schönsten Kammermusikwerke schrieb Bohuslav Martinů in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Der tschechische Wahlfranzose, der nach dem deutschen Einmarsch in Frankreich in die USA geflohen war, sah keine Möglichkeit, in seine Heimat zurückzukehren. Diese Zeit, in der auch das Oboenquartett entstand, war geprägt von Heimweh und der Erinnerung an seine folkloristischen Wurzeln. Eingebettet in eine nachdenkliche, in süße Klänge gehüllte Musik, schöpfte er Kraft und Hoffnung aus seiner Arbeit. Durchhalten musste auch Wolfgang Amadeus Mozart, allerdings aus anderen Gründen: Im Jahr 1785 komponierte er unglaublich viele Werke – ob er nach heutigen Maßstäben damals schon kurz vor dem Burnout stand? Das Klavierquartett in g-Moll gehört zu den Wiener Werken, die die Grenzen der reinen Liebhabermusik deutlich aufzeigen und die Ära der Kammermusik als professionelle Konzertgattung einläuten. Parallel zu Le nozze di Figaro entstanden, ist es fast opernhaft komponiert. Dass Dmitri Schostakowitsch stets mit einem gepackten Koffer unter dem Bett schlief, aus Angst, verfolgt zu werden und vor der scharfen Kritik der russischen Kulturpolitik fliehen zu müssen, ist bekannt. Doch mit seinem einzigen Klavierquintett erhielt er 1940 wider Erwarten erstmals wieder großes Lob und sogar den Stalinpreis erster Klasse. Wer genau hinhört, spürt in diesem Werk, das sich in Struktur und Linienführung an Johann Sebastian Bachs Präludien und Fugen anlehnt, eine unterdrückte Dramatik: vielleicht eine stille Ahnung und heimliche Angst, bald wieder bedroht zu werden? Bohuslav Martinů (1890–1959): Quartett H. 315 für Oboe, Violine, Violoncello und Klavier Moderato poco allegro | Adagio – Andante poco moderato – Poco allegro Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Klavierquartett g-Moll KV 478 für Violine, Viola, Violoncello und Klavier Allegro | Andante | Rondo. Allegro moderato Dmitri Schostakowitsch (1906–1975): Klavierquintett g-Moll op. 57 für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Klavier Präludium. Lento | Fuge. Adagio | Scherzo. Allegretto | Intermezzo. Lento | Finale. Allegretto 30 EUR | 25 EUR
Konzerte | Kammerkonzert

"Lieder ohne Worte"

Festival Begegnungen

Tianwa Yang, Violine Florian Richter, Viola Valentino Worlitzsch, Violoncello José Luis García Vegara, Oboe Martin Klett, Klavier Die Schumanns auf romantischen Pfaden und weitere Lieder ohne Worte von Mendelssohn und Klughardt Mendelssohns Lieder ohne Worte, eine Sammlung von 48 Klavierstücken, prägen bis heute das Kammermusikschaffen vieler Komponisten seiner Zeit durch ihren erzählenden Charakter und eingängige, lyrische Melodik. Bei Robert Schumann hört man den Einfluss etwa in seinen Romanzen op. 94 für Oboe und Klavier. Ein liebevolles, intimes Weihnachtsgeschenk für seine Frau Clara im Jahr 1849, ist es bis heute ein Höhepunkt der romantischen Oboenliteratur. Gesanglich führt die Oboe und teilt elegante Spielmotive mit dem Klavier. Welche Worte hätte er wohl dazu geschrieben? Romanzen konnte Clara Schumann auch: 1853 schrieb sie ihr Opus 22, angeregt durch die Bekanntschaft mit dem Geigenvirtuosen Joseph Joachim und dem jungen Johannes Brahms, für den sie bald Zuneigung empfand. August Klughardt, dessen Werk weitgehend in Vergessenheit geraten ist, komponierte seine Schilflieder nach Gedichten des Spätromantikers Nikolaus Lenau. Mit Worten träumt das lyrische Ich melancholisch von unerfüllter Liebe; ohne Worte, in der Fassung für Oboe, Viola und Klavier, zeichnen die Stücke musikalisch die Erlebnisse des Wanderers in der Natur nach, in verschiedenen Stimmungen: träumerisch – leidenschaftlich erregt – zart – feurig – ruhig. Zum Abschluss der diesjährigen BEGEGNUNGEN erklingt Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy selbst. Sein erstes Klaviertrio, von Schumann als „Meistertrio der Gegenwart“ gerühmt, gilt bis heute als eines der bekanntesten Klaviertrios der Romantik. Besonders der zweite Satz erinnert mit seiner klaren, gesanglichen Melodie an den Stil der Lieder ohne Worte. Trotz der Moll-Tonart klingt das Trio beschwingt und leichtfüßig, es entstand in einer glücklichen Lebensphase. Um den Anschein der Leichtigkeit des Stücks zu wahren, wird den Musiker*innen viel abverlangt, sind die einzelnen Instrumentalstimmen doch sehr herausfordernd komponiert. Robert Schumann (1810–1856): Drei Romanzen op. 94 für Oboe und Klavier Nicht schnell | Einfach, innig | Nicht schnell Clara Schumann (1819–1896): Drei Romanzen op. 22 für Violine und Klavier Andante molto | Allegretto | Leidenschaftlich schnell August Klughardt (1847–1902): Schilflieder op. 28 für Oboe, Viola und Klavier nach Gedichten von Nikolaus Lenau (1802–1850) Langsam, träumerisch – „Drüben geht die Sonne scheiden” Leidenschaftlich erregt – „Trübe wird’s, die Wolken jagen“ Zart, in ruhiger Bewegung – „Auf geheimem Waldespfade schleich ich gern im Abendschein“ Feurig – „Sonnenuntergang, schwarze Wolken zieh’n“ Sehr ruhig – „Auf dem Teich, dem regungslosen, weilt des Mondes holder Glanz" Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 49 für Violine, Violoncello und Klavier Molto allegro ed agitato | Andante con moto tranquillo | Scherzo. Leggiero e vivace | Finale. Allegro assai appassionato 30 EUR | 25 EUR
Konzerte | Kammerkonzert

Dunkelkonzert "Fantasie"

Festival Begegnungen

Tianwa Yang, Violine Martin Funda, Violine Florian Richter, Viola Valentino Worlitzsch, Violoncello José Luis García Vegara, Oboe Fantastisches zu später Stunde: zarte Oboen- und Streicherklänge in Werken von Britten, Mozart, Dvořák u. a. Fantastisches erklingt im zweiten Dunkelkonzert in den Räumen des Museums für Sepulkralkultur. Die Fantasie, eine Gattung der altenglischen Gambenmusik des 16. und 17. Jahrhunderts, wurde in England durch einen jährlichen Kompositionswettbewerb immer wieder neu belebt. Benjamin Britten, gerade 18 Jahre alt, nahm daran teil und gewann: Das Phantasy Quartet bescherte ihm seinen ersten internationalen Erfolg. Britten, dem eine Schwäche für die Oboe nachgesagt wird, machte das Instrument zur Erzählerin und Protagonistin – ob er sich dabei wohl von Wolfgang Amadeus Mozart inspirieren ließ? Mozarts einziges Oboenquartett hat mit seinem hohen solistischen Anteil fast Konzertcharakter. Gewidmet ist es seinem Freund und Oboisten Friedrich Ramm, der hier sein gesamtes Können unter Beweis stellte. Ein kleines Intermezzo im Konzert bilden zwei reine Streicherwerke: Eugène Ysaÿes hochvirtuose Sonate für zwei Violinen von 1915 gilt heute als Geheimtipp im Schaffen des belgischen Komponisten und Geigers, dessen Solosonaten für Violine einen Meilenstein der Violinliteratur darstellen. Er schrieb das Werk für die Königin Elisabeth von Belgien, die auch seine Schülerin war. Vielleicht ein Liebesbeweis? In Antonín Dvořáks Miniaturen gesellt sich zu den beiden Violinen eine Viola. Das Werk, das ihm, wie er seinem Verleger schrieb, ebenso viel Freude bereitete wie die Arbeit an einer Symphonie, zeigt in träumerischen, elegischen und leidenschaftlichen Passagen einen fantastischen Charakter. Zum Abschluss erklingt ein weiteres Phantasy Quartet – ob es mit Brittens Musik etwas gemeinsam hat? Der Engländer Ernest Moeran, hierzulande weitgehend unbekannt, reflektiert in seinem Spätwerk, ebenfalls ein Oboenquartett, musikalisch die Atmosphäre und Stimmungen der Landschaft Norfolks, seiner Heimat und des Ortes der Komposition. Benjamin Britten (1913–1976): Phantasy Quartet op. 2 für Oboe, Violine, Viola und Violoncello Andante alla marcia – Andante – Tempo primo Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Oboenquartett F-Dur KV 370 für Oboe, Violine, Viola und Violoncello Allegro | Adagio | Rondeau. Allegro Eugène Ysaÿe (1858–1931): aus der Sonate a-Moll op. post. für zwei Violinen Allegretto poco lento Antonín Dvořák (1841–1904): Miniaturen op. 75a für zwei Violinen und Viola Cavatina | Capriccio | Romance | Elegie Ernest John Moeran (1894–1950): Fantasy Quartet für Oboe, Violine, Viola und Violoncello
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"Im Volkston"

Festival Begegnungen

Tianwa Yang, Violine Diyang Mei, Viola Valentino Worlitzsch, Violoncello Hong Yiu Thomas Lei, Kontrabass William Youn, Klavier Schuberts Forellenquintett und volksliedhafte Kammermusik von Schumann und Hindemith „In einem Bächlein helle…“ – Franz Schuberts Lied Die Forelle nach einem Text von Christian Friedrich Daniel Schubart bildet die musikalische Grundlage für sein einziges Klavierquintett. Der Auftraggeber war „über das köstliche Liedchen ganz entzückt“, noch heute zählt es zu Schuberts bekanntesten Kunstliedern. Mit dem Quintett, das ebenfalls als Meisterwerk der Kammermusik gilt, suchte der junge Komponist noch nach neuen musikalischen Wegen und schlug eine Brücke zwischen Volksmusik, Salonmusik und Romantik. Das Forellenthema erscheint im vierten Satz, in dem es in Variationen einmal durch jedes Instrument wandert. In seinem Spätwerk bemühte sich Robert Schumann zunehmend um Einfachheit und einen volkstümlichen Ton in seiner Musik, um dem Zeitgeist und dem Interesse an allgemein verständlicher Kunst zu entsprechen. Kleine kammermusikalische Gattungen wie Romanzen, Fantasien und Idyllen prägen in dieser Zeit sein Schaffen, so auch die Fünf Stücke im Volkston, die „im stillen Kreise das Gemüt erquicken“ sollten. In intimer Besetzung erklingen verschiedenste Volkstöne, darunter auch nordische und ungarische. Paul Hindemiths Violasonate aus dem Jahr 1919 wird dem volkstümlichen Charakter besonders im zweiten Variationssatz gerecht, der „ruhig und einfach, wie ein Volkslied“ zu spielen ist – bestechend durch kraftvollen Ausdruck und moderne Harmonik, ganz im Gegensatz zur romantischen Musik Schumanns und Schuberts. Robert Schumann (1810–1856): Fünf Stücke im Volkston op. 102 für Violoncello und Klavier Mit Humor | Langsam | Nicht schnell, mit viel Ton zu spielen | Nicht zu rasch | Stark und markiert Paul Hindemith (1895–1963): Sonate op. 11/4 für Viola und Klavier Fantasie. Ruhig | Thema mit Variationen. Ruhig und einfach, wie ein Volkslied | Finale. Sehr lebhaft, in wechselnder Taktart Franz Schubert (1797–1828): Klavierquintett A-Dur op. post. 114 D 667 Forellenquintett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier Allegro vivace | Andante | Scherzo. Presto | Tema con variazioni. Andantino | Allegro giusto 30 EUR | 25 EUR
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Dunkelkonzert "Nachttanz"

Festival Begegnungen

Lena Neudauer, Violine Tianwa Yang, Violine Diyang Mei, Viola Valentino Worlitzsch, Violoncello Hong Yiu Thomas Lai, Kontrabass William Youn, Klavier Zum Tanze! Mal langsamer, mal schneller in intimen Besetzungen vom Duo bis zum Streichquartett Das erste von zwei Dunkelkonzerten im Kasseler Museum für Sepulkralkultur lädt zum Tanzen ein. Natürlich nur in Gedanken, aber vielleicht fällt es bei dem einen oder anderen Stück tatsächlich schwer, die Füße still zu halten. Zum Beispiel, wenn bei Gioachino Rossinis Duett für Violoncello und Kontrabass, das insgesamt wie ein ironisches Zwiegespräch im Stil der Opera buffa anmutet, im dritten Satz eine Polonaise erklingt. Etwas lieblicher und lyrischer kommt Franz Schuberts Sonatine für Violine und Klavier daher, ein Frühwerk, das sich in seinem Gestus noch stark an den Wiener Klassikern orientiert. Zum Staunen lädt die Kadenza für Kontrabass solo des finnischen Kontrabassvirtuosen Teppo Hauta-aho ein, die – heute ein beliebtes Stück bei internationalen Wettbewerben – das Instrument an seine tonalen und technischen Grenzen führt. Spanische Folklore mit impressionistischen Einflüssen geht in Joaquín Turinas Círculo für Klaviertrio bis ins Mark. Ein kurzes Aufatmen und Innehalten bewirkt das ungewöhnlich mit Viola statt Violoncello besetzte Klaviertrio Dumka der britischen Komponistin Rebecca Clarke, ein (traditionell slawischer) Klagegesang – introvertiert, melancholisch, pathetisch. Zum Finale geht es noch einmal heiß her: Die Fünf Stücke für Streichquartett galten als Durchbruchswerk des Komponisten Erwin Schulhoff, der zu den meistbeachteten Vertretern der tschechischen Moderne gehörte. Stilistische Vielfalt und Originalität kennzeichnen sein Schaffen auch in dieser Komposition: prägnant kurze Sätze, volksmusikalisch orientiert und heute als „freche Musik am Puls der Zeit“ bezeichnet. Gioachino Rossini (1792–1868): Duetto D-Dur für Violoncello und Kontrabass Allegro | Andante molto | Allegro Franz Schubert (1797–1828): Sonatine D-Dur op. 137/1 D 384 für Violine und Klavier Allegro molto | Andante | Allegro vivace Teppo Hauta-aho (1941–2021): Kadenza für Kontrabass solo Joaquín Turina (1882–1949): Círculo op. 91 für Violine, Violoncello und Klavier Amanecer | Mediodía | Crepúsculo Rebecca Clarke (1886–1979): Dumka für Violine, Viola und Klavier Erwin Schulhoff (1894–1942): Fünf Stücke für Streichquartett Alla Valse viennese. Allegro | Alla Serenata. Allegretto con moto | Alla Czeca. Molto allegro | Alla Tango milonga. Andante | Alla Tarantella. Prestissimo con fuoco 25 EUR
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"Gassenhauer"

Festival Begegnungen

Lena Neudauer, Violine Tianwa Yang, Violine Diyang Mei, Viola Valentino Worlitzsch, Violoncello Hong Yiu Thomas Lai, Kontrabass William Youn, Klavier Heiteres zum Auftakt: beliebte Schlager des 19. Jahrhunderts in den Werken von Beethoven, de Falla und Dvořák Zum Auftakt wird es beschwingt und tänzerisch, wenn Ohrwürmer, quasi „Gassenhauer“, aus dem späten 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert auf dem Programm des Eröffnungskonzerts der diesjährigen BEGEGNUNGEN stehen. Namensgeber ist Ludwig van Beethoven, dessen berühmtes Gassenhauer-Klaviertrio im dritten Satz eine Melodie aus Joseph Weigls komischer Oper L’amor marinaro verarbeitet, die damals ein beliebter Hit war und von Komponisten immer wieder zitiert wurde. Manuel de Fallas traditionelle Spanische Volkslieder gehören zu seinen populärsten und am häufigsten adaptierten Kompositionen überhaupt. Sie entstanden in einer Zeit, in der sich der Komponist im farbenfrohen und inspirierenden Paris aufhielt, und beziehen sich auf einzelne Regionen seines Heimatlandes Spanien – Asturien im Norden, Murcia im Südosten, Aragonien im Nordosten… In verschiedenen Tanzstilen geht es um die Liebe: mal spielerisch, mal ernst, mal tragisch. Tanzmelodien durchziehen auch Antonín Dvořáks Streichquintett op. 77, mit dem er seinen ersten Preis gewann. Der für ihn typische tschechische Volkston findet sich hier in einfachen Melodiebögen, sehnsuchtsvollen Themen und immer wieder träumerischen Passagen. Ein traditionelles Kammermusikstück, aber von fast orchestraler Wucht, ein Werk „auf halbem Weg zwischen Wagner und Brahms“. Manuel de Falla (1876–1946):Siete canciones populares españolas Bearbeitung für Violine und Klavier von Paul Kochanski (1887–1934) El paño moruno | Seguidilla murciana | Asturiana | Jota | Nana | Canción | Polo Ludwig van Beethoven (1770–1827): Klaviertrio B-Dur op. 11 Gassenhauer-Trio für Violine, Violoncello und Klavier Allegro con brio | Adagio | Tema: Pria ch’io l’impegno. Allegretto Antonín Dvořák (1841–1904): Streichquintett G-Dur op. 77 für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass Allegro con fuoco – Più mosso | Scherzo | Poco andante | Finale. Allegro assai 30 EUR | 25 EUR
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9. Sinfoniekonzert:
Staatsorchester Kassel / Mario Hartmuth / Claire Huangci

Staatsorchester Kassel

Staatsorchester Kassel Mario Hartmuth, Dirigent Claire Huangci, Klavier Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 Richard Strauss Also sprach Zarathustra op. 30 „Ich will Musik machen, an die man sich erinnert – nicht weil ich so schnelle Finger hatte, sondern weil sie so berührend war“, sagt Claire Huangci über ihr Musizieren. Die international gefeierte Pianistin wird gemeinsam mit Mario Hartmuth und dem Staatsorchester Kassel das 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms präsentieren. Es gibt wohl kaum einen berühmteren Beginn eines Musikstückes als die Einleitung zu Also sprach Zarathustra von Richard Strauss. Mit seiner Tondichtung sprengt der gerade einmal 30-jährige Münchener Komponist erstmals die von der Ouvertüre hergeleitete Form der knappen sinfonischen Dichtung und orientiert sich bei dem groß angelegten Werk eher an der Faust-Sinfonie von Franz Liszt. Die Tondichtung basiert auf Friedrich Nietzsches Buch über den Einsiedler, der von einem Berg zu den Menschen heruntersteigt und seine Lehren verkündet. Richard Strauss war ein begeisterter Nietzsche-Leser, ein Bruder im Geiste sozusagen, und beschäftigte sich intensiv mit den Schriften des 1844 geborenen Philosophen. Nietzsche selbst war es dann auch, der Strauss’ Also sprach Zarathustra eher eine Sinfonie als eine Tondichtung nannte.
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3. Ballhauskonzert:
Joseph Haydn - „Meine Sprache versteht die ganze Welt“

Staatsorchester Kassel

Staatsorchester Kassel Max Westermann, Trompete Mario Hartmuth, Musikalische Leitung Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 31 D-Dur Hob.I:31 Mit dem Hornsignal Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur Hob.VIIe:1 Sinfonie Nr. 90 C-Dur Die Idee des Festivals im Ballhaus, das 2024 zum vierten Mal stattfindet, geht auf GMD Francesco Angelico zurück, der sich jede Spielzeit an diesem intimen Ort einem musikalischen Thema intensiv widmen möchte. Das Format der Konzerte ist offen: Kleinere Besetzungen, Kammermusik oder auch solistische Werke finden hier Raum neben klassischer Orchesterliteratur. Dieses Mal steht mit Joseph Haydn einer der bedeutendsten Komponist:innen der Musikgeschichte und Hauptvertreter der Wiener Klassik im Mittelpunkt.
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2. Ballhauskonzert:
Joseph Haydn - „Meine Sprache versteht die ganze Welt“

Staatsorchester Kassel

Katalin Westermann, Giulia Sardi, Violine Rüdiger Spuck, Viola Nico Treutler, Violoncello Joachim Pfannschmidt, Markus Brenner, Horn Staatsorchester Kassel Musikalische Leitung: Francesco Angelico Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur op. 76/ 3 Hob.III:77 Kaiserquartett Doppelhornkonzert Es-Dur Hob.VIId:5 Sinfonie Nr. 102 B-Dur Hob.I:102 Die Idee des Festivals im Ballhaus, das 2024 zum vierten Mal stattfindet, geht auf GMD Francesco Angelico zurück, der sich jede Spielzeit an diesem intimen Ort einem musikalischen Thema intensiv widmen möchte. Das Format der Konzerte ist offen: Kleinere Besetzungen, Kammermusik oder auch solistische Werke finden hier Raum neben klassischer Orchesterliteratur. Dieses Mal steht mit Joseph Haydn einer der bedeutendsten Komponist:innen der Musikgeschichte und Hauptvertreter der Wiener Klassik im Mittelpunkt.
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8. Sinfoniekonzert:
Staatsorchester Kassel / Clemens Schuldt

Staatsorchester Kassel

Staatsorchester Kassel Clemens Schuldt, Dirigent Grażyna Bacewicz: Ouvertüre für Sinfonieorchester Witold Lutosławski: Konzert für Orchester Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60 Mit Grażyna Bacewicz und Witold Lutosławski hat unser Gastdirigent Clemens Schuldt zwei polnische Komponist:innen im Gepäck, die es auf den internationalen Konzertpodien schwer haben, sich durchzusetzen – obwohl beide herausragende Werke hinterlassen haben. So verfasste die Schülerin von Nadia Boulanger, Grażyna Bacewicz, mit ihrer 1943 komponierten kurzweiligen Ouvertüre Orchester eines der virtuosesten Orchesterwerke dieser Zeit. 1950 gelang Witold Lutosławski mit seinem Konzert für Orchester eines der absoluten Hauptwerke der Musik des 20. Jahrhunderts. Wenigstens dieses Stück gehört mittlerweile zum festen Konzertrepertoire. Der Komponist verarbeitet hier traditionelle und folkloristische Elemente, die er kunstvoll mit seiner eigenen Tonsprache verknüpft. Ein Feuerwerk an Klängen und Themen, die perfekt zur 6. Sinfonie von Antonín Dvořák passen. Dessen 1880 komponiertes Werk ist stark von der böhmischen-mährischen Herkunft des in Nelahozeves an der Moldau geborenen Metzgersohnes geprägt. Die pastorale Grundstimmung sorgte auch dafür, dass das Werk bereits zu Lebzeiten des Komponisten zu seinen beliebtesten zählte. Der gebürtige Bremer Clemens Schuldt ist seit Beginn der Spielzeit 2023/24 Musikdirektor beim Orchestre Symphonique de Québec und zum ersten Mal zu Gast beim Staatsorchester Kassel.
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1. Ballhauskonzert:
Joseph Haydn - „Meine Sprache versteht die ganze Welt“

Staatsorchester Kassel

Ravan Hamza, Elvan Schumann, Violine Antje Schmidt, Viola Nico Treutler, Violoncello Sabine Nobis, Oboe Staatsorchester Kassel Francesco Angelico, Musikalische Leitung Joseph Haydn: Streichquartett d-Moll op. 76 Nr. 2 Hob.III:76 Quintenquartett Konzert für Oboe und Orchester C-Dur Hob.VIIg:C1 Sinfonie Nr. 44 e-Moll Hob.I:44 Trauersinfonie Die Idee des Festivals im Ballhaus, das 2024 zum vierten Mal stattfindet, geht auf GMD Francesco Angelico zurück, der sich jede Spielzeit an diesem intimen Ort einem musikalischen Thema intensiv widmen möchte. Das Format der Konzerte ist offen: Kleinere Besetzungen, Kammermusik oder auch solistische Werke finden hier Raum neben klassischer Orchesterliteratur. Dieses Mal steht mit Joseph Haydn einer der bedeutendsten Komponist:innen der Musikgeschichte und Hauptvertreter der Wiener Klassik im Mittelpunkt.
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Gastspiel: Karneval des Glücks

Staatsorchester Kassel

Katja Riemann - Rezitation Franziska Hölscher - Violine Marianna Shirinyan - Piano Camille Saint-Saëns (1835-1921) (Bearb. Jarkko Riihimäki) Texte von Roger Willemsen (1955-2016) Die tierischen Reize dieser "zoologischen Fantasie" haben Roger Willemsen zu einer scharfzüngigen und mitunter deftigen Reise in die Tierwelt animiert. Mit sprachlichem Witz, Freude am Pittoresken und spöttischem Blick auf das Hier und Jetzt führt Willemsen den Zuhörer schwungvoll durch den Klassiker von Saint-Saëns. (Eichborn AG) „Roger Willemsen hinterlässt eine Lücke, die nicht mehr zu füllen ist. Seine Worte, seine Haltung, Meinung und Inputs in der aktuellen weltpolitischen, umweltlichen und humanitären Situation möchte ich hören, mich davon bereichern lassen. Er selbst hat sich so oft von Musik und Literatur zu eigenen künstlerischen Antworten inspirieren lassen. Das wollen wir an diesem Abend nun auch versuchen zu tun. Camille Saint-Saëns unvergleichliche Kompositionen haben ihn zu einer lyrischen Geschichte verführt, die von Humor und Phantasie geradezu birst. Und alles reimt sich! Alle Hinweise auf Religion, Erotik, Menschenrecht oder Mentalität finden sich wieder in den vermenschlichten Tierwesen. Als mir dann Roger Willemsens Bearbeitung von Hiobs Geschichte in die Hände fiel, getarnt als illustriertes Kinderbuch, mit dem Titel "Das müde Glück", war klar, dass das unser zweiter Teil werden muss, die andere Seite der Münze. Der Karneval und der Zirkus: beide gleichermaßen außergewöhnliche Zusammenkünfte von Mensch und Tier, eingefasst durch Entertainment. In der ewigen Geschichte von Hiob wird der Mensch von Gott geprüft, wie in der Bibel, so auch bei Joseph Roth und schließlich bei Roger Willemsen. Wir möchten an unserem Abend unser Publikum mitnehmen an den Ort des Humors und der Musik, denn beide können heilend wirken." (Katja Riemann)
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Liederabende im Fridericianum

Opernhaus

Konzerte | Liederabend

Liederabende im Fridericianum - Klangmalerei

Opernhaus

Ein zentraler Bezugspunkt in der Musik ist seit Jahrhunderten die Synästhesie, also die Kopplung verschiedener Sinneswahrnehmungen. Die Koloratursopranistin Marie-Dominique Ryckmanns gestaltet mit dem Pianisten Felix Barsky im Fridericianum ein intimes Programm, das assoziativ auf die Ausstellungen des Museums abgestimmt ist. Lieder von unter anderem Felix Mendelssohn Bartholdy, Clara Schumann, Amy Beach Hugo Wolf und Arnold Schönberg entfalten im Zusammenspiel eine ganz neue, vielleicht auch unerwartete Wirkung und beweisen mit ihren unendlichen Farben, dass „Koloratur“ seinen Ursprung im lateinischen Wort für Farben hat. Moderation: Teresa Martin, Felix Linsmeier
Konzerte | Kammerkonzert

Kammerkonzert der Orchesterakademie

Staatsorchester Kassel

mit den Praktikant:innen des Staatsorchesters Kassel Die 2007 gegründete Orchesterakademie des Staatsorchesters Kassel e. V. ermöglicht es begabten Musiker:innen, die kurz vor dem Studienabschluss stehen oder bereits ein Studium absolviert haben, wichtige Praxiserfahrungen zu sammeln – in Sinfoniekonzerten und bei Opernaufführungen im Orchestergraben genauso wie in diesem Kammerkonzert. In Eigenregie erarbeiten sie das Programm – auf Grund der großen Besetzung mit vielen unterschiedlichen Instrumenten eine Herausforderung, die jedes Mal zu einzigartigen, abwechslungsreichen Konzerten führt. Bei einem Stück werden erstmals bei diesem Format auch drei Tänzer:innen mitwirken, die aktuell als Interns (Praktikant:innen) Mitglieder des Ensembles von TANZ_KASSEL sind.
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8. Kammerkonzert

Staatsorchester Kassel

Streichquartett Louis Spohr – Kassel Werke von Bartók, Haydn und Ravel Das Streichquartett gilt gemeinhin als „Königsdisziplin“ der Kammermusik, dem sich Komponist:innen von der Wiener Klassik bis heute widmen. Auf dem Programm des heutigen Konzerts stehen neben Joseph Haydns “Kaiserquartett” und Belá Bartóks 3. Streichquartett auch Maurice Ravels einziges Streichquartett in F-Dur. Die Jury des wichtigen Kompositionspreises Prix du Rome ließ das Werk des jungen Komponisten nicht zum Wettbewerb zu, doch schon nach der aufsehenerregenden Uraufführung trat das fulminante Werk seinen verdienten Siegeszug an.
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Alexa Feser - Im Kopf wieder Kino

Bad Hersfelder Festspiele

Mitte März erscheint ihr neues Album Kino und dann geht Alexa Feser auf Tournee: Mit dem Programm Im Kopf wieder Kino wird sie am Sonntag, dem 9. Juni ab 20 Uhr in der Stiftsruine in Bad Hersfeld auftreten. Seit ihrer ersten Albumveröffentlichung Gold von Morgen im Jahr 2014 hat Alexa Feser einen festen Platz im deutschen Musik-Kosmos. Nach dem Top-3-Album "Zwischen den Sekunden" (2017) und den Top-10-Alben "A!" (2019) und "Liebe 404" (2022) erscheint nun also "Kino". Darauf zeigt die Künstlerin Songs, die sich wie einzelne Filme anfühlen. Kino ist so vielschichtig, wie Alexa selbst. Stets befindet sich die Künstlerin im Wandel, zieht zu jedem Album in Berlin um. Ihre Stimme ist dabei der rote Faden, während sie sich musikalisch immer wieder neu erfindet, wie es eine echte Künstlerin und Produzentin nun mal tut. Mit der Single Fritten ist bereits ein erfolgreicher Vorbote auf das Album erschienen. Die Songs von Kino, aber auch viele ihrer Songs der erfolgreichen Vorgänger-Alben wird sie am 9. Juni in der Stiftsruine live auf die Bühne bringen. (Das Konzert von Alexa Feser ist eine Veranstaltung des Stadtmarketings Bad Hersfeld.)

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