Konzerte / Konzert
Staatsorchester Kassel
Kassel, Friedrichsplatz 15
- Edgar Knecht meets Staatsorchester Kassel
- Lauscher auf!
- Orchester-Rallye
- Gastspiel: Kasseler Musiktage 2026
- Konzert-Café
- Gastspiel: Jazz im TiF - Tobias Weindorf Quartett feat. Kristina Brodersen
- Oratorium Isacco
- Gastspiel: Chor HfMT - How to Kammerchor - interaktives Chorkonzert
- Gastspiel: Kuratorium Aktion für behinderte Menschen mit dem Heeresmusikkorps Kassel
- Gastspiel: Nathan Ott 4tett - Coltrane 100
- Gastspiel: Baby - Sommer's Brother & Sisterhood
- 2. Sinfoniekonzert / Bußtagskonzert: Seelenherbst
- 3. Sinfoniekonzert: Winterträume
- Musikalische Geschichten zu Weihnachten für die ganze Familie
- 4. Sinfoniekonzert: 525 Jahre Ewig Anfang
- Jugendkonzert Oh Fortuna! Stelle dich dem Schicksal - Carmina Burana
- 5. Sinfoniekonzert: 525 Fatum und Freiheit
- 6. Sinfoniekonzert | Karfreitagskonzert: 525 Lumen ex silentio
- John Williams in Concert – The Revival
- 7. Sinfoniekonzert: 525 Zeit der Herzen
- 8. Sinfoniekonzert: 525 Im Spiegel der Romantik
- Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte beim Orchestester des Staatstheater Kassel.
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Gastspiel: Jazz im TiF - Tobias Weindorf Quartett feat. Kristina Brodersen
Staatsorchester Kassel
Tobias Weindorf (p/ comp.) hat in seinem Quartett renommierte Musiker versammelt, mit denen er seit Jahren eng verbunden ist. Weindorf möchte möglichst viele Aspekte des zeitgenössischen Jazz abdecken. Man trifft auf Monk und Modern-Straight Jazz ebenso wie auf Punk-Songs, die Weindorf behutsam in die Sprache des Jazz überträgt. Trotz aller Vielfalt kreiert das Quartett ein transparentes und in sich schlüssiges Klanguniversum und kommt dabei ganz ohne „künstliche Geschmacksverstärker" aus. Für "Jazz im tif" bringt Weindorf extra das kultige Wurlitzer-Piano mit. Tobias Weindorf (*1980) studierte Jazzklavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Hubert Nuss und John Taylor. Als Pianist, Komponist und Bandleader ist er in zahlreichen Formationen aktiv, darunter das Brodersen-Weindorf Quartett sowie sein Trio mit Christian Ramond und Peter Weiss. Er arbeitete unter anderem mit Ack van Rooyen, Lee Konitz, Fay Claassen und Herbert Grönemeyer und tourte mit Joey Cape (Lagwagon) durch Europa. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als Dozent und Theatermusiker tätig. Kristina Brodersens musikalischer Weg führte von Saarlouis über New Orleans, Mainz und Kopenhagen nach Köln. Prägende Impulse erhielt sie unter anderem durch ihren Mentor Lee Konitz. Als Saxophonistin, Komponistin und Bandleaderin bewegt sie sich zwischen eigener Ensemblearbeit und großen Jazzorchestern. Neben dem Brodersen-Weindorf Quartett leitet sie ihr Projekt Kristina 4, dessen aktuelles Album On & On 2025 erschienen ist. Von Bonn aus führte Christian Ramonds musikalischer Weg über Köln bis nach Kanada, wo er ein Stipendium der Banff Centre for Arts and Creativity erhielt. Als Kontrabassist ist er seit Jahrzehnten in unterschiedlichsten Projekten zwischen Modern Jazz und improvisierter Musik aktiv. Seine musikalische Offenheit und Erfahrung machen ihn zu einem gefragten Partner auf internationalen Bühnen; Konzertreisen führten ihn in mehr als 40 Länder weltweit. Peter Weiss gehört seit den 1970er Jahren zu den profilierten Schlagzeugern der deutschen Jazzszene. Kritiker loben seine Klangästhetik, seine Dynamik und sein seismographisches Gefühl für den Solisten. Eine über 40-jährige musikalische Zusammenarbeit verband ihn mit dem Saxophonisten Wolfgang Engstfeld im gemeinsamen Quartett sowie weiteren Formationen. Darüber hinaus ist er in zahlreichen Projekten im In- und Ausland aktiv und hat mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Musiker gearbeitet. Zudem ist er im Rahmen von Jazzpool NRW gemeinsam mit Wolfgang Schmidtke aktiv und prägt seit vielen Jahren als Organisator und künstlerischer Leiter die Jazzlandschaft in Düsseldorf.
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Treppenhausorchester
Kasseler Musiktage
Thomas Posth, Leitung Musik von Carlos Cipa, Robin Haigh, Christoph König, Judd Greenstein, Christopher Böhm, Hans-Christian Stephan u. a. Zum Auftakt laden die Kasseler Musiktage zu einem Orchesterabend ein, der den gewohnten Konzertbesuch erweitert: klassische Instrumente, deren Melodien und Rhythmen in Bewegung versetzen – und dazu die Möglichkeit, Musik nicht nur sitzend zu hören, sondern auch im Raum zu erleben. Das treppenhausorchester knüpft damit an seinen gefeierten Auftritt 2018 an, als es mit dem Programm Hygge und der Sängerin Herdís Anna Jónasdóttir ebenfalls in der documenta-Halle das Publikum in seinen Bann zog. Eigens für dieses Programm entstandene Kompositionen lassen ein farbiges Geflecht aus Minimalgrooves, Live-Beats und zeitgenössischen Klängen entstehen – alles live gespielt, ohne elektronische Verstärkung. Mit Disco zeigte das treppenhausorchester schon auf Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Mosel Musikfestival sowie in der Elbphilharmonie eine Möglichkeit, was die Zukunft klassischer Musik sein könnte – und, dass es sie gibt: neue Musik zum Tanzen! In der offenen Architektur der documenta-Halle entsteht so ein Klangraum mit unterschiedlichen Bereichen: Es gibt Sitzplätze für alle, die das Konzert in Ruhe und mit gewohnter Aufmerksamkeit verfolgen möchten, und Zonen, in denen man stehen, sich bewegen und auch einfach mittanzen kann. Wie sehr uns Musik bewegt und wir die Klänge ausgelassen genießen können, erproben die Kasseler Musiktage zur Eröffnung des diesjährigen Festivals.
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In C
Kasseler Musiktage
Mitglieder des treppenhausorchester Moritz Ter-Nedden, Violine Erin Kirby, Viola Michael Schmitz, Violoncello Konrad Hartig, Kontrabass Christine Köhler, Flöte Sem R. A. Wendt, Bassklarinette Moritz Wappler, Perkussion Terry Riley (*1935): In C In der besonderen Atmosphäre der Weinkirche erklingt mit In C eines der ikonischen Werke der Minimal Music – ein Stück, das wie kaum ein anderes in stetiger Bewegung bleibt und alle Anwesenden in den Bann zieht. Sieben Musiker*innen des treppenhausorchester nehmen die offene Partitur des US-amerikanischen Komponisten Terry Riley als Ausgangspunkt für einen Abend, der jede Aufführung einzigartig macht: In C besteht aus 53 kurzen Patterns, die von allen Beteiligten im gleichen Tempo, aber frei versetzt wiederholt werden – so entstehen ständig wechselnde Klangschichten, die sich allmählich verschieben, verdichten und wieder ausdünnen. Die Dauer des Stücks ist bewusst offen gedacht: In C kann bloß eine Viertelstunde dauern, aber auch, wie in diesem Konzert, knapp über eine Stunde wachsen – ein atmender Prozess, der sich im Hier und Jetzt entwickelt. Die repetitiven Figuren knüpfen an die Energie des Eröffnungskonzerts Disco an, lassen sie hier jedoch in eine eher kontemplative, hypnotische Richtung fließen. Klang wird zur Bewegung im Raum, kleine Verschiebungen entfalten große Wirkung. Dass In C schon 2017 in der Weinkirche im Rahmen des Festivals beim begeistert aufgenommenen Überraschungskonzert mit Matthew Barley, Avi Avital und Manu Delago zu hören war, gibt diesem Abend eine besondere Kontinuität: Nun kehrt das Stück mit einem neuen, eigens für die Kasseler Musiktage entwickelten Setting zurück – und lädt dazu ein, zu spüren, was sich im eigenen Inneren in Schwingung versetzt, wenn ein einziger Ton, ein einfaches Motiv sich immer weiter, immer anders fortbewegt.
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Freebruckner
Kasseler Musiktage
Stegreif – The Improvising Symphony Orchestra Juri de Marco, Lorenz Blaumer, Künstlerische Leitung Valerie Leopold, Musikalische Leitung Alistair Duncan, Rekomposition, Arrangement Lea Hladka, Choreographische Mitarbeit Franziska Ritter, Inszenierung Vito Walter, Lichtdesign Rekomposition der 7. Symphonie E-Dur von Anton Bruckner (1824–1896) Das Stegreiforchester kehrt nach mehreren mitreißenden Auftritten erneut zu den Kasseler Musiktagen zurück und nimmt sich diesmal Anton Bruckner vor. Unter dem Titel freebruckner befreit das Ensemble dessen Symphonik aus den gewohnten Bahnen: auswendig spielend, ohne Dirigat, mit improvisatorischer Freiheit und viel körperlicher Präsenz im Raum. Die Musiker*innen bewegen sich zwischen den Zuhörenden, zerlegen Bruckners Klanggebirge in flexible Bausteine und setzen sie neu zusammen – nahe am Original und doch überraschend offen. In freebruckner sucht Stegreif damit die Auseinandersetzung mit diesem großen Symphoniker der Romantik und entwickelt eine genreübergreifende Rekomposition von Bruckners 7. Symphonie. Die berühmte Trauermusik des zentralen Adagios wird zum Ausgangspunkt, um sich konstruktiv mit den vielen gesellschaftlichen Verlusterfahrungen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Den Klang des symphonischen Orchesters erweitern die rund 30 Musiker*innen um Saxophon, Drumset, E-Gitarre und die Verwendung der eigenen Stimmen. Ursprünglich für den neuen Spielort St. Kunigundis geplant, an dem sich nun leider die Baumaßnahmen verzögern, entsteht an einem bekannten, zentral gelegenen Spielort, der rechtzeitig bekanntgegeben wird, zum Abschluss des Festivals im Hier und Jetzt eine Performance, die die Grenzen zwischen Mitwirkenden und Besucher*innen, zwischen Komposition und Improvisation sprengt – und ganz direkt fragt: Was bewegt dich, wenn sich eine Symphonie löst von festen Plätzen, von Notenpulten, von Routine, und sich mitten unter den Menschen neu erfindet?
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Erhöre uns
Erhöre uns
Kasseler Musiktage
The Present Hanna Herfurtner, Sopran, Konzept, Regie und Text Olivia Stahn, Sopran, Konzept, Regie und Text Amélie Saadia, Alt Tim Karweick, Tenor Florian Hille, Bass Laura Steenberge, Konzept Lisa Fütterer, Ausstattung Leo Albach, Licht Sarah Rose Lucey, Produktions- und Regieassistenz Erhöre uns, wenn wir anrufen Eine Séance für Heinrich Schütz Performatives Konzert mit einer Uraufführung von Laura Steenberge (*1981) und Musik von Heinrich Schütz (1585-1672) Nach seinem gefeierten Programm Schützling kehrt das Vokalensemble The Present nach Kassel zurück – diesmal mit einem Abend, der Heinrich Schütz ganz neu ins Heute holt. Fünf Sänger*innen bewegen sich zwischen den Zuhörenden, singen a cappella, sprechen, lauschen und werfen Fragen in den Raum: Was bedeutet es heute, »erhört« zu werden – von einem Gegenüber, von einer Gemeinschaft, vielleicht von etwas Größerem? Schütz’ Italienische Madrigale SWV 1–19 treffen dabei auf neue Kompositionen der kalifornischen Komponistin Laura Steenberge, die seine Klangwelt behutsam spiegelt, bricht und weiterschreibt. Das szenische Konzert ist als zweiteiliger Abend angelegt: Zu Beginn entsteht ein kurzer performativer Prolog, in dem sich The Present unter das Publikum mischt und gesprochene Texte, Geräusche und erste Vokalklänge verwebt. Danach öffnet sich die große Weinkirche, in der fast ausschließlich gesungen wird: dichte, alte Polyphonie, fragile neue Linien, Momente der Stille. Mit einem Augenzwinkern stellt The Present die entscheidende Frage: Wird es gelingen, Kontakt zu Heinrich Schütz aufzunehmen? Geht der Komponist ans Geistertelefon? Eine Produktion der Mitteldeutschen Barockmusik e. V. / Heinrich Schütz Musikfest 2026
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Monteverdi a solo
Kasseler Musiktage
Raffaele Pe, Countertenor Elisa Citterio,Violine Rodney Prada, Viola da gamba Gianluca Geremia, Laute Nicolò Pellizzari, Cembalo, Orgel Werke von Claudio Monteverdi (1567–1643) Biagio Marini (1595–1663) Dario Castello (1602–1631) Ein Abend ganz nah an Claudio Monteverdi: Raffaele Pe und sein Ensemble La Lira di Orfeo widmen sich jenen Liedern, die der große Meister ursprünglich teilweise für den privaten Rahmen schrieb – Musik, die nach innen lauscht. Der von der New York Times als »Barockstar« beschriebene Countertenor ist einer der prägenden Monteverdi-Interpreten seiner Generation und hat mit La Lira di Orfeo, einem vielfach ausgezeichneten Barockensemble, zahlreiche innovative Projekte auf internationalen Bühnen realisiert. Als Sänger mit feinem Gespür für Text und Affekt erkundet Pe die ganze Spannweite dieser Miniaturen: von der bittersüßen Spannung in Sì dolce è il tormento (So süß ist die Qual) bis zur stillen Innigkeit des Salve Regina . Zwischen geistlichen Werken und Opernauszügen aus L’Orfeo und L’ incoronazione di Poppea entfalten sich Klangwelten, in denen Trost, Zweifel, Sehnsucht und Hoffnung unmittelbar nebeneinanderstehen. Virtuose Instrumentalsätze von Biagio Marini und Dario Castello öffnen zusätzliche Resonanzräume für Violine und Basso continuo. Nach prägenden Monteverdi-Momenten der vergangenen Festivals – etwa im Eröffnungskonzert 2022 oder in Vespers and Dreams 2023 – führt das Programm diese Spur nun in einem besonders stimmungsvollen Rahmen weiter: Die Alte Brüderkirche ist der Ort, an dem in der Musik von Heinrich Schütz nach seinem Italien-Aufenthalt auch die Einflüsse Claudio Monteverdis zu hören waren. Ihre Atmosphäre bietet den idealen Raum für ein konzentriertes Hörerlebnis, das fragt: Was bewegt dich, wenn Monteverdis Musik direkt ins Innerste zielt?
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| Konzertante Aufführung
Isacco
Kasseler Musiktage
Dennis Orellana, Isacco Christian Senn, Abramo Ralitsa Ralinova, Sara Sam Harris, Gamari Anjela Spaic, Angelo Heinrich-Schütz-Ensemble KMD Eckhardt Manz, Einstudierung Staatsorchester Kassel Ainārs Rubiķis, Leitung Marianna Martines (1744–1812): Isacco. Figura del Redentore (Isaak – Vorbild des Erlösers) Oratorium für Soli, Chor und Orchester Mit Isacco rückt ein Oratorium ins Zentrum der Kasseler Musiktage, das zu Lebzeiten seiner Schöpferin in Wien Aufsehen erregte – und danach fast verschwunden ist. Die Komponistin, Sängerin und Pianistin Marianna Martines, ausgebildet unter anderem von Joseph Haydn und Johann Adolph Hasse, schrieb ein Werk, das 1782 im Wiener Hofburgtheater aufgeführt wurde – als einziges Oratorium einer Frau an diesem renommierten Ort. Ihr dramatisches Gespür zeigt sich in virtuosen Arien und emotional wirkungsvoller Orchestermusik. Die biblische Geschichte von Abrahams Opferprüfung – der Auftrag, den eigenen Sohn Isaak zu töten, und der rettende Engel im letzten Moment – wird so zum musikalischen Spiegel für Vertrauen, Angst, Gehorsam und Zweifel: Was bewegt uns, wenn vertraute Sicherheiten ins Wanken geraten? Das Staatsorchester Kassel unter Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis und das Heinrich-Schütz-Ensemble, beide regelmäßig bei den Kasseler Musiktagen zu erleben, bringen das selten gespielte Werk in der Martinskirche zur Aufführung. In den fünf Gesangspartien sind unter anderem der Sopranist Dennis Orellana in der Hauptrolle zu hören, welcher vergangenen Sommer bei den Salzburger Festspielen begeisterte, der an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit gefragte Bariton Christian Senn sowie die am Staatstheater Kassel bestens vertraute Ralitsa Ralinova. In Kassel wurde auch die moderne Ausgabe des Werks verlegt, im Furore-Verlag, der sich seit 40 Jahren für die Musik von Komponistinnen stark macht. In Kooperation mit dem Staatstheater Kassel
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| Kammerkonzert
Lachrymae
Kasseler Musiktage
Clara Andrada de la Calle, Flöte Liisa Randalu, Viola Anne-Sophie Bertrand, Harfe John Dowland (1563–1636): Flow, My Tears (Lachrimae Pavane) für Harfe solo Benjamin Britten (1913–1976): Lachrymae. Reflectioins on a Song of Downland op. 48 Fassung fü Viola und Harfe Ausschnitte aus der Suite für Harfe solo op. 83 Elegy für Viola solo Claude Debussy (1862–1918): Sonate für Flöte, Viola und Harfe Syrinx für Flöte solo Astor Piazolla (1921–1992): L'Histoire du Tango Fassung für Flöte und Harfe André Jolivet (1905–1974): Petite Suite für Flöte, Viola und Harfe Eine klangschönere Kammermusik-Kombination als ein Trio aus Flöte, Bratsche und Harfe lässt sich kaum denken. Und wenn dabei mit Clara Andrada de la Calle, Liisa Randalu und Anne-Sophie Bertrand drei exzellente Solistinnen des hr-Sinfonieorchester zu den Instrumenten greifen und ein Programm zwischen Spätrenaissance, Impressionismus und Tango präsentieren, ist Hochgenuss garantiert. Anne-Sophie Bertrand verzauberte das Kasseler Publikum bereits 2023 mit ihren Pariser Harfen-Welten , und auch Liisa Randalu ist durch ihre Auftritte beim Kammermusikfestival BEGEGNUNGEN in der Stadt keine Unbekannte. Neben Raritäten wie André Jolivets Petite Suite oder Benjamin Brittens Suite für Harfe erklingen in diesem Konzert auch beliebte Repertoire-Nummern wie John Dowlands Lautenstück Lachrimae Pavane – später als Lied Flow, My Tears im Europa des frühen 17. Jahrhunderts berühmt geworden –, Claude Debussys betörendes Syrinx für Flöte solo über die gleichnamige griechische Nymphe, und Astor Piazzollas L’Histoire du Tango , in dem der große argentinische Bandoneon-Spieler und Komponist die Geschichte des Tangos nachzeichnet. In der einzigartigen Atmosphäre der Weinkirche treffen so Tränenlieder, schillernde Farben und mitreißende Rhythmen aufeinander – Kammermusik, die unter die Haut geht.
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Bootsfahrt
Kasseler Musiktage
Studio Lev Cho:r Sem R. A. Wendt, Bassklarinette Krystian Köhn, Konzeption, musikalische Leitung Musik und Improvisationen aus verschiedenen Zeiten und Kulturen Bewegungen auf, im und unter Wasser erzeugen ihre eigenen Klangwelten. Für ihre musikalische Bootsfahrt treffen die jungen Sänger:innen des Studio Lev Cho:r Kassel unter der Leitung von Krystian Köhn auf Sem R. A. Wendt, Bassklarinettist des treppenhausorchester. Mit diesem beeindruckenden Instrument taucht Sem Wendt klanglich mit in den musikalischen (Lebens-)Fluss und gestaltet kreativ gemeinsam mit der Gruppe partizipative und überraschende Geräuschwelten rund um das Wasser. Mit zeitgenössischen Liedern aus verschiedenen Genres und Kulturkreisen bewegen sich die Mitwirkenden durch unbekannte und vertraute Gewässer, gleiten über ruhige Wasseroberflächen, trotzen stürmischen Gefahren – immer auf der Suche nach ihrem sicheren Hafen. Bereits zum vierten Mal ermöglichen die Kasseler Musiktage gemeinsam mit dem Studio Lev Cho:r ein szenisch-musikalisches Projekt in der UK14, wofür die jungen Menschen in einen inspirierenden Austausch mit einem Mitwirkenden aus dem Festivalprogramm treten. An den ersten beiden Festivaltagen ist das treppenhausorchester mit seiner innovativen und begeisternden Spielweise sowohl in der documenta-Halle als auch in der historischen Weinkirche zu erleben. In Kooperation mit dem Studio Lev Kassel e. V. und der WELL being Stiftung
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In C
Kasseler Musiktage
Mitglieder des treppenhausorchester Moritz Ter-Nedden, Violine Erin Kirby, Viola Michael Schmitz, Violoncello Konrad Hartig, Kontrabass Christine Köhler, Flöte Sem R. A. Wendt, Bassklarinette Moritz Wappler, Perkussion Terry Riley (*1935): In C In der besonderen Atmosphäre der Weinkirche erklingt mit In C eines der ikonischen Werke der Minimal Music – ein Stück, das wie kaum ein anderes in stetiger Bewegung bleibt und alle Anwesenden in den Bann zieht. Sieben Musiker*innen des treppenhausorchester nehmen die offene Partitur des US-amerikanischen Komponisten Terry Riley als Ausgangspunkt für einen Abend, der jede Aufführung einzigartig macht: In C besteht aus 53 kurzen Patterns, die von allen Beteiligten im gleichen Tempo, aber frei versetzt wiederholt werden – so entstehen ständig wechselnde Klangschichten, die sich allmählich verschieben, verdichten und wieder ausdünnen. Die Dauer des Stücks ist bewusst offen gedacht: In C kann bloß eine Viertelstunde dauern, aber auch, wie in diesem Konzert, knapp über eine Stunde wachsen – ein atmender Prozess, der sich im Hier und Jetzt entwickelt. Die repetitiven Figuren knüpfen an die Energie des Eröffnungskonzerts Disco an, lassen sie hier jedoch in eine eher kontemplative, hypnotische Richtung fließen. Klang wird zur Bewegung im Raum, kleine Verschiebungen entfalten große Wirkung. Dass In C schon 2017 in der Weinkirche im Rahmen des Festivals beim begeistert aufgenommenen Überraschungskonzert mit Matthew Barley, Avi Avital und Manu Delago zu hören war, gibt diesem Abend eine besondere Kontinuität: Nun kehrt das Stück mit einem neuen, eigens für die Kasseler Musiktage entwickelten Setting zurück – und lädt dazu ein, zu spüren, was sich im eigenen Inneren in Schwingung versetzt, wenn ein einziger Ton, ein einfaches Motiv sich immer weiter, immer anders fortbewegt.
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Lamento Mirabile
Kasseler Musiktage
Roberta Mameli, Sopran Akademie für Alte Musik Berlin Bernhard Forck, Konzertmeister Georg Friedrich Händel (1685–1759): Suite B-Dur HWV 43 The Alchemist »Con l'ali di constanza« aus der Oper Ariodante HWV 33 für Sopran, Streicher und Basso continuo Alessandro Scarlatti (1660–1725): Concerto Nr. 3 F-Dur aus Six Concertos in Seven Parts Giovanni Battista Pergolesi (1710–1736): Orfeo Kantate für Sopran, Streicher und Basso continuo Pietro Antonio Locatelli (1695–1764): Concerto grosso c-Moll op. 1 Nr. 11 Giovanni Battista Ferrandini (1710–1791): Il pianto di Maria Kantate für Sopran, Streicher und Basso continuo Mit Georg Friedrich Händels bewegender Musik ist die Akademie für Alte Musik Berlin, eines der renommiertesten Ensembles für Barockmusik, nach vielen Jahren erneut bei den Kasseler Musiktagen zu Gast. Gemeinsam mit der Sopranistin Roberta Mameli, die weltweit als herausragende Interpretin des italienischen Barockrepertoires gefragt ist, erfüllt das Ensemble das Schauspielhaus mit einer funkelnden Mischung aus Arien und Instrumentalwerken: von Händels Suite The Alchemist und der virtuosen Arie »Con l'ali di costanza« aus der Oper Ariodante über zwei Concerti von Alessandro Scarlatti und Pietro Antonio Locatelli bis hin zu Giovanni Battista Pergolesis Orfeo-Kantate und einem Werk, das lange Händel zugeschrieben wurde: Giovanni Battista Ferrandinis Il pianto di Maria . Pergolesis Orfeo -Kantate lässt die mythische Figur des Sängers zwischen Hoffnung und Verzweiflung aufleuchten, während Ferrandinis groß dimensionierte Klage der Maria weit über eine kleine geistliche Andacht hinausgeht: In seiner opernhaften Dramaturgie entfaltet sich ein seelischer Parcours zwischen leisen, fast erstarrten Momenten und dramatisch aufgewühlten Ausbrüchen. Im Wechsel von Rezitativen und Arien spannen die Werke einen Bogen von innerem Trost über leidenschaftliche Entschlossenheit bis hin zur existenziellen Klage – barocke Musikdramen im konzentrierten Konzertformat. Gerade in dieser Verdichtung zeigt sich, wie Musik innere Erschütterung hörbar machen kann und uns fragt, welche Erfahrungen, Verluste oder Hoffnungen uns selbst am tiefsten bewegen. So entsteht ein Abend, der die barocke Klangwelt in einer besonderen Intensität erlebbar macht.
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8. Sinfoniekonzert:
8. Sinfoniekonzert:
525 Im Spiegel der Romantik
Staatsorchester Kassel
Staatsorchester Kassel Musikalische Leitung: n.n. Dramaturgie und musikalische Assistenz: Tobias Geismann Richard Wagner: Vorspiel zur Oper Lohengrin Anton Bruckner: 4. Sinfonie Es-Dur Romantische Zum Abschluss der Spielzeit 2026/27 und in der Mitte unseres Orchesterjubiläums richtet sich der Blick auf zwei zentrale Werke der Spätromantik. Richard Wagners Vorspiel zur großen romantischen Oper Lohengrin entfaltet aus schwebenden Streichern eine himmlische Atmosphäre und gehört zu seinen bekanntesten Orchesterstücken. Die Oper, deren Libretto maßgeblich von den Sagen der Brüder Grimm beeinflusst wurde, ist 1850 in Weimar uraufgeführt worden. Anton Bruckners 4. Sinfonie, die Romantische , ist die einzige seiner Sinfonien mit programmatischem Titel. Naturbilder, Jagdmotive und weite Klangräume prägen dieses Werk. Bruckner, der Richard Wagner sehr verehrte, verstand seine Sinfonie als „romantisches Bild“, nicht als Handlung. Das Konzert verbindet klangliche Monumentalität mit historischer Tiefe, spiegelt also Vergangenheit und Gegenwart bewusst miteinander. Der Wiener Roberto Paternostro war von 1997 bis 2007 GMD in Kassel und prägte mit seinen Interpretationen von Anton Bruckner und Richard Strauss das damalige Konzertleben in Kassel. In seine Amtszeit fiel neben einem kompletten Wagnerschen Ringzyklus auch der temporäre Umzug in das Zelt am Friedrichsplatz. Hier leitete er unvergessene Produktionen wir Arthur Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher oder Giuseppe Verdis Don Carlos .
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7. Sinfoniekonzert:
7. Sinfoniekonzert:
525 Zeit der Herzen
Staatsorchester Kassel
Staatsorchester Kassel Musikalische Leitung: Clemens Fieguth Dramaturgie: Tobias Geismann Johannes Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 Aaron Copland: Klarinettenkonzert Sergei Rachmaninov: 2. Sinfonie e-Moll op. 27 Emotionale Gegensätze bestimmen dieses Konzert. Johannes Brahms’ Tragische Ouvertüre zeigt den Komponisten in konzentrierter Ernsthaftigkeit. Aaron Coplands Klarinettenkonzert entstand 1948 für Benny Goodman und verbindet amerikanische Klangsprache mit jazznahen Rhythmen. Als Solistin wird Inga Meyer dieses Werk präsentieren. Sergej Rachmaninows 2. Sinfonie beschließt den Abend mit eindrücklichen Melodien, spritziger Virtuosität und grandioser Orchestrierung. Nach einer Schaffenskrise geschrieben, bedeutete die Sinfonie für den Komponisten einen künstlerischen Neubeginn. Vergangenheit, persönliche Erfahrung und emotionale Direktheit treten hier in eine direkte Beziehung: ein roter Faden, der auch das gesamte Jubiläumsjahr des Staatsorchesters prägt.
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John Williams in Concert – The Revival
Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: Viktor Jugović Moderation: Laura Wikert, Tobias Geismann Er ist einer der berühmtesten Komponisten unserer Zeit: John Williams. Nicht auszudenken, wie sich die Geschichte der Filmmusik im 21. Jahrhundert ohne ihn weiterentwickelt hätte. Es gibt kaum Musikliebhaber, die nicht die ein oder andere Melodie aus seinem umfangreichen Schaffen gehört haben. „Der einzige Mensch, mit dem ich je eine perfekte Arbeitsbeziehung hatte, ist John Williams“, sagte der Regisseur Steven Spielberg einmal über den Mann, der 52 Mal für einen Oscar nominiert wurde – das ist einsamer Weltrekord. Pünktlich zu seinem 95. Geburtstag rollen wir noch einmal für den „großen alten Mann“ des Hollywood-Soundtracks im INTERIM den roten Teppich aus und feiern ihn mit einigen seiner berühmtesten Partituren zu legendären Blockbustern wie Star Wars, Indiana Jones, Harry Potter und Jurassic Park .
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6. Sinfoniekonzert | Karfreitagskonzert:
6. Sinfoniekonzert | Karfreitagskonzert:
525 Lumen ex silentio
Staatsorchester Kassel
Staatsorchester Kassel Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis Dramaturgie: Tobias Geismann Valentin Silvestrov: Hymn 2001 Ludwig van Beethoven: 5. Sinfonie c-Moll op. 67 Arvo Pärt: Lamentate für Klavier und Orchester Valentin Silvestrov: Der Bote für Klavier und Streicher Stille und Verdichtung prägen dieses Karfreitagskonzert. Valentin Silvestrovs Hymn und Der Bote stehen für eine Musik des Nachklangs, die bewusst leise und reduziert ist. Arvo Pärts Lamentate verbindet meditative Ruhe mit existenzieller Dramatik und entstand ursprünglich im Kontext einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Raum und Vergänglichkeit. Beethovens Schicksalssinfonie bildet das Zentrum des Programms: Der Weg von der Dunkelheit zum Licht hat schon immer Komponist:innen fasziniert. Beethoven gelingt dabei eine ganz besondere und persönliche musikalische Transformation, die bis heute zu einer der eindrücklichsten Kompositionen der Musikgeschichte gehört. Pärt formulierte einmal, dass Musik „aus der Stille geboren“ werde – ein Gedanke, der dieses Programm ebenso trägt wie den Geist des Jubiläums. Wir freuen uns sehr, dass mit der in Köln lebenden Echo-Preisträgerin, Olga Scheps, eine der führenden Pianist:innen unserer Zeit nach Kassel kommt um gemeinsam mit dem Staatsorchester und GMD Ainārs Rubiķis, diese so besonderen Werke in Kassel erstmalig vorstellen wird.
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5. Sinfoniekonzert:
5. Sinfoniekonzert:
525 Fatum und Freiheit
Staatsorchester Kassel
Staatsorchester Kassel Musikalische Leitung: n.n. Dramaturgie und musikalische Assistenz: Tobias Geismann Johan Halvorsen: 2. Sinfonie d-Moll Wilhelm Stenhammar: 1. Sinfonie F-Dur Von 2007 bis 2017 war Patrik Ringborg GMD in Kassel. In diesen Jahren stellte er dabei immer wieder Musik seiner skandinavischen Heimat in den Mittelpunkt seiner Konzerte. So ist sehr naheliegend, dass er bei seinem Konzert im Jubeljahr 2027 Musik des Norwegers Johan Halvorsen und seines schwedischen Landsmannes Wilhelm Stenhammar im Gepäck hat. Als Operndirigent in Kassel trat er vor allem mit Werken von Richard Strauss in Erscheinung. Ein bis heute unvergessener Abend war Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt. Mit Halvorsens 2. Sinfonie und Stenhammars 1. Sinfonie stehen zwei selten gespielte nordische Werke im Fokus. Halvorsens d-Moll-Sinfonie ist deutlich von der deutschen Spätromantik geprägt, während Stenhammar in seiner F-Dur-Sinfonie nach einer eigenständigen schwedischen Tonsprache suchte. Beide Komponisten bewegten sich zwischen Vorbild und Selbstbehauptung. Stenhammar schrieb rückblickend, er habe „lernen müssen, sich von fremden Stimmen zu lösen“. Das Konzert reflektiert damit ein zentrales Motiv der Saison: die Spannung zwischen Schicksal, Freiheit und künstlerischer Identität – damals wie heute.
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Jugendkonzert Oh Fortuna! Stelle dich dem Schicksal - Carmina Burana
Staatsorchester Kassel
Staatsorchester Kassel Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis CANTAMUS CANTAMUS – Kinder- und Jugendchor, CANTAMUS Eine wundersame Textsammlung aus dem Mittelalter erzählt Geschichten von Gemeinschaft, dem alltäglichen Leben – aber auch von großen Unsicherheiten, mit denen wir Menschen jeden Tag umgehen müssen. Dinge, die wir einfach nicht in der Hand haben. „Schicksal“ eben. Aber was soll das sein? Was hat das mit uns heute zu tun? Und wie klingt das, wenn man diese großen Themen auch noch in Musik verpackt? Carmina Burana von Carl Orff ist fast 100 Jahre alt und hat immernoch eine überwältigende Wirkung auf Menschen: Kraftvolle Chormusik, zarte Solo-Passagen, pulsierende Rhythmen und eine ordentliche Portion Orchester-Energie reißen Hörer:innen in den Bann.
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Gastspiel: Nathan Ott 4tett - Coltrane 100
Staatsorchester Kassel
Zum 100. Geburtstag von John Coltrane stellt Nathan Ott ein Quartett vor, das sich von Coltranes Denken inspirieren lässt, ohne es zu reproduzieren. Am 11. November 2026 bringt das Nathan Ott Quartett dieses Projekt auf die Bühne, als zeitgenössische Auseinandersetzung mit einer Musik, die bis heute nachwirkt. Ausgangspunkt ist Coltranes spätes Schaffen: nicht als Repertoire, sondern als Idee. Als Offenheit mit Mut zur Veränderung. In dieser Haltung begegnen sich Christof Lauer (Tenor und Sopransaxophon), Camila Nebbia (Tenorsaxophon), Jonas Westergaard (Bass) und Nathan Ott (Schlagzeug): Musiker*innen aus unterschiedlichen Generationen und Kontexten. Nathan Otts Schlagzeugspiel schafft Räume und Beweglichkeit, verbindet Komposition und Improvisation zu einem offenen Gefüge. Darin entfalten sich Lauers expressive Klangsprache, Camila Nebbias markante Energie und Westergaards elastische, präsente Basslinien zu einer dichten, hochkommunikativen Musik. Was live entsteht, ist keine Hommage im klassischen Sinn, sondern eine Musik im Geiste Coltranes: forschend und von innerer Spannung getragen.
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