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Ereignisse / Festival MDR Musiksommer 2. bis 31.8.2024
Konzerte | Konzert

7. Kammerkonzert - Casseler Bläserey

Staatsorchester Kassel

Casseler Bläserey Werke von Mozart, Jacob und Krommer Die Casseler Bläserey, bestehend aus Holzbläser:innen des Staatsorchesters Kassel, pflegt in ihren Konzerten die Tradition der heiteren Serenadenmusik, deren absoluter Meister Wolfgang Amadeus Mozart war. In diesem Konzert kommt eine seiner Harmoniemusiken zur Aufführung, die er auch in seinen Opern verwendete. Auch Franz Krommer widmete sich dem Genre mit einem beschwingten Oktett. Der damalige Hofkomponist und Kammerkapellmeister am Hof von Kaiser Franz I. in Wien ist heute eher unbekannt, war seinerzeit jedoch ein hochgeschätzter Musiker und seine Werke wurden häufig gespielt. Zudem steht mit dem Bläseroktett des englischen Komponisten Gordon Jacob auch ein Werk aus dem 20. Jahrhundert auf dem Programm.
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7. Sinfoniekonzert

Staatsorchester Kassel

Dirigent:in: Ainārs Rubiķis Horn: Joachim Pfannschmidt Anton Webern: Passacaglia d-Moll op. 1 Richard Strauss: Hornkonzert Es-Dur Nr. 1 op. 11 Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale In seiner 6. Sinfonie in F-Dur begab sich Ludwig van Beethoven auf komplett neue musikalische Pfade: In der Pastoral-Sinfonie beschreibt er kurz gesagt das stilisierte Leben auf dem Lande und gilt somit als Wegbereiter der späteren Programmmusik eines Franz Liszt oder Richard Strauss. Die damals aufkeimende Kritik seiner Zeitgenossen an einer zu platten Bebilderung seiner Musik konterte Beethoven mit dem Ausspruch, dass „sein Werk doch mehr Empfindung als Tonmalerei“ sei. Sechs Jahrzehnte nach der Pastorale komponierte der erst 18-jährige Richard Strauss sein erstes Hornkonzert in Es-Dur für seinen „lieben Papa“ und schuf damit eines der populärsten Hornkonzerte überhaupt. Das Horn zählt mit seinem charakteristischen Klang bis heute zum Inbegriff der Romantik und ist auch deshalb eines der beliebtesten Instrumente des Orchesters. Joachim Pfannschmidt, Solo-Hornist des Staatsorchesters, wird das Konzert gemeinsam mit seinen Kolleg:innen präsentieren. Eröffnet wird das 7. Sinfoniekonzert mit der noch ganz im spätromantischen Klanggewand daherkommenden Passacaglia in d-Moll von Anton Webern. Mit dem gerne als „Gesellenstück“ bezeichneten Werk schloss Webern sein Studium bei Arnold Schönberg ab und ging von nun an seine eigenen Wege. Nach seinem Kasseler Debüt im Dezember 2021 wird der Lette Ainārs Rubiķis zum zweiten Mal als Gastdirigent bei einem Sinfoniekonzert des Staatsorchesters zu erleben sein.
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Förderverein Kasseler Jazzmusik e.V. präsentiert: Jazz im tif

Staatsorchester Kassel

Christoph Lauer (ts, ss) | Sebastian Gille (ts, ss) | Jonas Westergaard (b) | Nathan Ott (dr) Im Verlauf einer sechsjährigen intensiven Zusammenarbeit demonstrierte das Nathan Ott Quartett auf zwei Tonträgern und vielen Konzerttourneen eindrucksvoll, wie fruchtbar eine solch generations-überschreitend interkontinentale Jazz-Begegnung sein kann. Zentrum der Aufmerksamkeit war dabei immer wieder die Tatsache, dass der Miles Davis-Veteran Dave Liebman gemeinsam mit drei europäischen Jazzmusikern aus zwei jüngeren Generationen ein derartig offenes Format für improvisatorischen Dialog auf Augenhöhe entwickelte. Als Liebman dann Ende 2019 aus gesundheitlichen Gründen eine Konzerttournee absagen musste und sich seitdem vom Tourleben zurückgezogen hat, kam mit Christof Lauer eine der prägendsten Stimmen des europäischen Jazz hinzu und verwandelte den Klang und das Innenleben des Ensembles. Zusammen mit dem eindringlichen Ton des frisch gebackenen SWR Jazzpreisträgers Sebastian Gille verschmilzt Lauers Spiel zu einer unverwechselbaren Textur und wird durch die elegante Elastizität des dänischen Bassisten Jonas Westergaard, einer der gefragtesten Tieftöner des Landes vervollständigt. Die Neubesetzung knüpft an die Kontinuität des Formats in der Begegnung verschiedener Musikergenerationen an und schöpft als improvisierendes Ensemble höchster Agilität aus einem orchestralen Klangspektrum surrealistischer Transparenz und poetischer Eleganz, ohne jemals an Bodenhaftung zu verlieren - ein hochintensives Live-Erlebnis!
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Unvergessen!

Staatsorchester Kassel

Mit Mitgliedern des Staatsorchesters Kassel und der Orchesterakademie Konzept und Moderation: Laura Wikert Mit demenzieller Veränderung gerät die Welt ins Wanken – doch ganz oft bleibt gerade Musik vertraut und erreicht verschüttete Gefühle und Erinnerungen. Kammermusikensembles des Staatsorchesters Kassel laden Menschen mit Demenz, ihre Familien und Begleiter:innen zu einem besonderen gemeinsamen Konzertbesuch ein. Jenseits des Alltags eröffnet sich eine Möglichkeit der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ein Konzert für alle Sinne! Dauer: ca. 1 Stunde, anschließend Kaffee und Kuchen Einlass: 14.30 Uhr Tickets sind ab 6 Wochen vor dem Vorstellungstermin an der Theaterkasse erhältlich, T: 0561.1094-222n
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100 Jahre Bärenreiter-Verlag

Staatsorchester Kassel

Musikalische Leitung: Francesco Angelico Klarinette: Jörg Widmann Violine: Razvan Hamza Cantiamo piccolo – Chor der Universität Kassel: Andreas Cessak Heinrich Schütz: Selig sind die Toten Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 Leos Janáček: Violinkonzert (Fragment) Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur Der Kasseler Bärenreiter-Verlag feiert 2023 und 2024 sein hundertjähriges Bestehen. Was 1923 in einem Wohnzimmer in Augsburg begann und ab 1927 in Kassel fortgeführt wurde, ist schon seit Jahrzehnten ein Weltunternehmen in Sachen Musik –, geschätzt überall dort, wo klassische Musik gespielt und geliebt wird. Seinen internationalen Ruf hat sich Bärenreiter vor allem mit wissenschaftlich-kritischen „Urtext-Ausgaben“ erworben. Das Programm des Konzerts mit Werken von Schütz, Mozart, Janáček und Beethoven spiegelt verschiedene Stationen der Verlagsgeschichte wider.
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Förderverein Kasseler Jazzmusik e.V. präsentiert: Jazz im tif

Staatsorchester Kassel

Vincent Herring, Altsaxophon Erena Terakubo, Altsaxophon Gary Fisher, Piano Essiet Essiet, Bass Joris Dudli, Drums Vincent Herring und Joris Dudli blicken auf eine lange und fruchtbare Zusammenarbeit zurück, doch ihre neueste Ausgabe von SOUL CHEMISTRY wird mit Spannung erwartet! Zusammen mit Shootingstar Erena Terakubo an den Saxophonen, den New Yorker Spitzenmusikern Gary Fisher am Klavier und Essiet Essiet am Bass hat diese Band die perfekte Chemie, um swingend - groovige, aber stets äußerst gefühlvolle Jazzmusik von heute zu produzieren. Louis Reitz aus Weiden fasst es zusammen: Sie agieren blind aufeinander und kennen keine technischen Grenzen. So muss es geklungen haben, als Charlie Parker mit seinen Komplizen in „Minton’s Playhouse“ in den 40er Jahren den Bebop entwickelt hat. Aus simplen Melodielinien werden aus dem Augenblick immer neue Kunstwerke erschaffen, kein Auftritt gleicht dem anderen. Vincent Herring steht in der Tradition von Charlie Parker, sein Ton geht unter die Haut, seine Fingerfertigkeit fasziniert und er versteht es, die Spannungsbögen zu halten. Bei Stevie Wonders Ohrwurm „You Are the Sunshine of My Life“ singt Vincent Herring förmlich durch sein Horn, Erinnerungen an Cannonball Adderley oder King Curtis werden wach. Zum angenehmen Ambiente tragen auch Herring‘s Ansagen zu den Stücken bei, wobei es auch an Anspielungen auf die gegenwärtige politische Situation in den USA nicht fehlt. Mit Ironie und hintergründigem Humor erzählt er Anekdoten oder auch frei erfundene Geschichten, wie es auch schon Dizzy Gillespie oder Cannonball Adderley vormachten. "You’re My Everything" war der letzte Song, „dedicated to all the beautiful Fräuleins“ und nach großem Beifall inklusive Standing Ovations gab es eine Zugabe mit einem Blues. Frank Griffith aus London schreibt: Das Vincent Herring Quartett explodierte im Ronnie Scotts, dem Jazztempel von Soho. Zusätzlich zum kraftvollen und blendenden Altsaxophon des Anführers hielt der erfahrene NYC-Bassist Essiet Okon Essiet seinen Stuhl mit unerschütterlicher Souveränität. Der Höhepunkt für mich war Bayonne Vibe, ein erfrischendes Original vom Schlagzeuger der Band, Joris Dudli. Ein harmonisch reicher Medium-Funk- Song, der Anklänge an Herbie Hancock- und The Crusaders-Themen aus der Mitte der 1970er Jahre brachte.
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„New York. New York“

Staatsorchester Kassel

Die Travis-Monologe und die Titelmusik von Bernard Hermann aus dem legendären Film „Taxi Driver“ bilden den roten Faden dieses New-York-Programms. Lyrik und Short Stories, Belletristisches und Biographisches fügen sich im Zusammenspiel mit Jazz-Klassikern zur literarisch-klanglichen Physiognomie einer faszinierend-irritierenden Stadt. Martin Scorsese höchstpersönlich hat Christian Brückner 1976 für die Synchronisation seines Kino-Films „Taxi Driver“ für die Figur des Travis gecastet. Nicht zuletzt seitdem ist Christian Brückner eng verbunden mit diesem Melting Pot am Hudson River. Einige Jahre lang hat er mit seiner Familie dort gelebt, noch heute besitzt er eine Wohnung in Manhattan, wo er sich regelmäßig aufhält. Er liebt den Puls dieser Stadt und ihren Sound und setzt sich, als glühender Jazzfan, seit langem auch mit ihrer Literatur und ihrer Musik auseinander. Längst ist das Etikett vergeben: „Die Stimme" nennt ihn die Presse, die in den letzten Jahren zunehmend das Phänomen Brückner untersucht. Als erster Sprecher hat Christian Brückner den bedeutendsten deutschen Medienpreis, den Grimme-Preis, erhalten. Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem “Deutschen-Hörbuch-Preis” ausgezeichnet. Im täglichen Leben erkennen ihn viele erst, wenn er spricht, ohne dass ihnen sein Name einfiele.Schon während seines Studiums (Germanistik, Theaterwissenschaft und Soziologie) hat Christian Brückner am Theater und als Sprecher beim Radio gearbeitet. Durch die Synchronisierung von Warren Beatty in dem Filmklassiker "Bonnie und Clyde" wurde er 1967 einem großen Publikum bekannt. Nun bringt er, gemeinsam mit dem Jazzensemble so4 die Texte der East-Coast-Dichterinnen und Autoren auf die Bühne. New York-Literatur. Fast schon ein eigenes Genre. Musik ist hier nicht Untermalung, sondern steht gleichwertig neben der Sprache, eine Begegnung auf Augenhöhe, ein Sich-Reiben, manchmal liebkosend, dann wieder forsch und fordernd. Jazz-Moods und poetische Rezitationen. Texte und Gedichte, die im Zeitalter des chauvinistischen Rollbacks von einer fulminanten, sich überschlagenden Kraft beseelt sind und gegen die gesellschaftliche Engstirnigkeit der Gegenwart aufbegehren. Ein äußerst feinfühliges, literarisch-kammermusikalisches Ereignis
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15. Kasseler JazzFrühling, 25-Jahre triosence

Staatsorchester Kassel

Eins der erfolgreichsten Pianotrios um den Pianisten und Bandleader Bernhard Schüler mit Omar Rodriguez Calvo am Kontrabass und Tobias Schulte an den Drums und Percussion feiert 25-jähriges Bestehen. (1999-2024) Auf ihrer großen Jubiläumstour präsentieren die drei Musiker ein Best-Of Programm aus 25 Jahren Bandgeschichte. Zu hören sind zahlreiche „triosence Klassiker“, die die Band seit vielen Jahren nicht mehr gespielt hat - neu arrangiert und in neuem Gewand. Gleichzeitig gibt triosence mit vielen brandneuen Songs schon einen Ausblick auf das ersehnte 10. Album. Ihre Konzerte sind ein Feuerwerk aus mitreißender Spielfreude, hochvirtuosen Spiel, stilistisch bunt und abwechslungsreich und begeistern das Publikum auch durch die humorvollen Geschichten und Anekdoten des Bandleaders. Neben 8 Studio- und einem Live-Album blickt die Band zurück auf zahlreiche Auszeichnung, Preise, Top Jazz-Charts-Platzierungen und unzählige Konzerte und Festivals im In- und Ausland. Musikalisch Anspruchvolles und Komplexes ganz einfach und eingängig klingen zu lassen – das ist ihr Markenzeichen. Dabei stehen die Melodie und der Song immer im Fokus. Passenderweise bezeichnet die Band ihre Musik als „Songjazz“. In ihr finden sich zahlreiche Einflüsse der unterschiedlichsten musikalischen Genres. Jazz, Pop, Folk, Latin und World Music - Frei von Berührungsängsten vereint Bandleader Bernhard Schüler all dies in seinen Kompositionen und Arrangements zu unverwechselbaren Klanggemälden. Der stern nannte sie in einem großen Feature die neuen Gesichter des deutschen Jazz und ein Exempel für musikalische Dreieinigkeit. Das wichtigste japanische Jazzmagazin (Swing Journal) schrieb über triosence als: „Das Pianotrio, das unseren Eindruck vom steifen deutschen Jazz weggewischt hat“ „Jazz für Leute, die eigentlich keinen Jazz mögen“, das beweisen unter anderen auch millionenfache Streams auf den Online-Musikplattformen - allein bei Spotify wurden ihre Songs über 20 Millionen mal angehört.
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Marla Glen & Band - Unexpected

Staatsorchester Kassel

Bei Marla Glen, auch gerne Mr. Glen genannt, werden alle Stereotypen mal eben zerrissen und in die Luft geworfen. Und dann wird die kesse Amerikanerin mit der rauchigen Stimme wahrscheinlich im eigenen Konfetti-Regen stehen und lauthals lachen. In Deutschland wurde die Sängerin mit der markanten, rauchigen Stimme 1995 mit ihrem Song „Believer“ schlagartig berühmt und verkaufte ihre erste Platte „This is Marla Glen“ hierzulande über 570 000 Mal. Mit Anzug, Krawatte und tief ins Gesicht gezogenem Schlapphut bringt sie ihr Publikum seit langem zum Grübeln. Doch bei Marla Glen sollte man sich weniger um ihr Erscheinungsbild kümmern als sie als charismatische Künstlerin und einzigartige Figur des Blues und Rock’n’Rolls zu feiern. Denn Marla ist eine Persönlichkeit – und was für eine! Seit den 90ern beeindruckt uns Marla mit unzähligen Neuinterpretationen aus Blues, Soul, Jazz und Rock´n´Roll. Im Februar 2020 brachte Marla Glen ihr derzeit jüngstes Werk, "Unexpected" heraus. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme gibt sie jedem Song einen ganz besonderen Charakter – denn dieser Künstler hat die Musik zweifellos in die Wiege gelegt bekommen und ist besonders bei ihren Live-Konzerten ein originelles, beeindruckendes Erlebnis.
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5. Kammerkonzert: Wenn der Wind die Saiten trifft

Staatsorchester Kassel

Katalin Westermann, Violine Susanne Jablonski, Violine Rüdiger Spuck, Viola Nico Treutler, Violoncello Yuka Inoue, Kontrabass Diego Aceña Moreno, Flöte Akvile Lekecinskaite, Oboe Inga Meyer, Klarinette Ariane Bresch, Fagott Ricardo Castro e Silva, Horn Louis Spohr war eine der wichtigsten Persönlichkeiten des Kasseler Musiklebens. Sein Nonett für Bläserquintett und Streicher verfasste er aber noch vor seiner Zeit in Nordhessen, 1813, als er Orchesterdirektor am Theater an der Wien war. Bei Konzerten in den großen Musikzentren Wien, Paris und London brachte Spohr selbst es viele Male zur Aufführung und das Werk wurde äußerst populär. Auch Franz Schuberts Oktett F-Dur, ebenfalls in Wien komponiert, gehört zu den beliebtesten Kammermusikwerken (und mit seiner Gesamtdauer von einer Stunde auch zu den umfangreichsten). Schubert sah es als eine Annäherung an die Sinfonie. Das Ergebnis ist natürlich viel mehr als eine Übung: Das Werk ist gekennzeichnet von dem unverwechselbaren melancholischen Schubert-Klang, der bis heute einzigartig ist.
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6. Sinfoniekonzert: Karfreitagskonzert

Staatsorchester Kassel

Dirigent: Francesco Angelico Chor: Marco Zeiser Celesti, Cantiamo – Chor der Universität Kassel: Andreas Cessak Assistenz des Chordirektors: Martin Forciniti Sopran: Margrethe Fredheim Mezzosopran: Ilseyar Khayrullova Gustav Mahler Sinfonie Nr. 2 c-Moll Auferstehung Am 29. März 1894 anlässlich der Trauerfeier des berühmten Dirigenten Hans von Bülow erklang in Hamburgs Hauptkirche St. Michael Auferstehn, ja auferstehn wirst Du, und Gustav Mahler wusste auf einmal: nur so und nicht anders konnte seine 2. Sinfonie in c-Moll enden. Sofort nach seiner Rückkehr aus dem Gottesdienst begann er zu komponieren und innerhalb von drei Wochen beendete er das Werk. Vom 1. Satz Todtenfeier an mit seiner anklingenden archaischen Dies irae-Sequenz über das wunderbar schlichte Wunderhorn-Lied Urlicht bis hin zum strahlenden und triumphalen Es-Dur-Schluss des finalen 5. Satzes, der mit den Worten Zu Gott wird es dich tragen endet, nimmt er die Zuhörer mit auf eine Reise, die nach dem irdischen Sein erst beginnen wird.
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6. Kammerkonzert: Frisch gestrichen!

Staatsorchester Kassel

Trio Erato Hellmuth Vivell, Klavier Werke von Brahms, Haydn und Martinů Das Trio Erato widmet sich regelmäßig nicht nur Klaviertrios von Mozart, Schumann oder Ravel, sondern immer wieder mit Gästen auch gerne der Quartettliteratur. So kommt in diesem Konzert Johannes Brahmsʼ Klavierquartett A-Dur op. 26 zur Aufführung, das zweite von dreien, die der Komponist insgesamt verfasste. Das Trio Erato widmet sich regelmäßig nicht nur Klaviertrios von Mozart, Schumann oder Ravel, sondern immer wieder mit Gästen auch gerne der Quartettliteratur. So kommt in diesem Konzert Johannes Brahmsʼ Klavierquartett A-Dur op. 26 zur Aufführung, das zweite von dreien, die der Komponist insgesamt verfasste. Des Weiteren erklingen Klaviertrios von Joseph Haydn und Bohuslav Martinů: Seine heiteren Bergerettes (so hieß in Frankreich ab dem Mittelalter eine Form von Hirtenliedern und ländlichen Tänzen) schrieb der tschechische Komponist Martinů 1939 in Paris. Joseph Haydns Klaviertrio C-Dur Hob. XV: 27 gehört zu einer Reihe von Trios, die er in London verfasste. Er widmete es der in England gefeierten Pianistin Theresa Jansen.
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5. Sinfoniekonzert: Straus, Korngold, Beethoven

Staatsorchester Kassel

Staatsorchester Kassel Violine: Arabella Steinbacher Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert D-Dur op. 35 Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Nachdem sich Generalmusikdirektor Francesco Angelico entschlossen hat, seinen nach der Spielzeit 2024/25 auslaufenden Vertrag am Staatstheater Kassel nicht mehr zu verlängern, findet aktuell ein Findungsverfahren zur GMD-Nachfolge statt. Bei den Sinfoniekonzerten am 12. Feb 2024 und 29. Apr 2024 haben Sie, liebes Publikum, die einmalige Gelegenheit, beide für die Position in Frage kommenden Kandidat:innen live in einem Konzert kennenzulernen und zu erleben. Wir freuen uns dabei schon jetzt auf neue künstlerische Impulse und persönliche Begegnungen und wünschen beiden viel Erfolg.
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4. Kammerkonzert: Raritäten im Rampenlicht

Staatsorchester Kassel

Julia Schleicher, Violine Bernadette Schrietter, Violine Johanna Alpermann, Viola Oliver Léonard, Violoncello Franziska Hofmann, Klarinette Michael Hintze, Horn Michael Kravtchin, Klavier Die Namen der meisten Komponisten auf dem Programm des heutigen Abends sind eher unbekannt, vielleicht abgesehen von Ernst von Dohnányi – umso neugieriger darf man sein, ihre Werke im Rampenlicht zu erleben! Da wäre Trygve Madsens Eine kleine Jagdmusik, Jonathan Leshnoffs lustvoll zwischen U- und E-Musik wandelndes Trio für Violine, Horn und Klavier oder York Bowens Quintett, eine klingende Konversation zwischen Horn und Streichquartett.
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3. Sinfoniekonzert: Petrassi, Mozart, Strauss

Staatsorchester Kassel

Staatsorchester Kassel Dirigent: Francesco Angelico Flöte: Mario Bruno Goffredo Petrassi: Flötenkonzert Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 Jupiter Richard Strauss: Suite aus Der Rosenkavalier op. 59 Die Flöte ist eines der beliebtesten Instrumente des Orchesters. Zahlreiche Komponist:innen bedachten sie mit grandiosen Solopassagen und Konzerten. Im 3. Sinfoniekonzert wird unser Solo-Flötist Mario Bruno, der 2022 einen herausragenden 2. Preis beim renommierten ARD-Musikwettbewerb in München gewonnen hat, das fantastische und außergewöhnliche Flötenkonzert seines italienischen Landsmannes Goffredo Petrassi zu Gehör bringen. Zu Mozarts umfangreichem Werkkatalog gehören 41 Sinfonien für die unterschiedlichsten Besetzungen und Gegebenheiten. Die an diesem Abend erklingende Jupiter-Sinfonie gehört zu seinen eindrücklichsten Werken und ist sein letztes Werk dieses Genres. Es gibt wohl keinen anderen Komponisten, den Richard Strauss so schätzte wie Mozart. Seine Oper Der Rosenkavalier spielt im Wien der 1740er Jahre und wurde von ihm augenzwinkernd gerne als sein Figaro bezeichnet. Die Konzertsuite zu Der Rosenkavalier ist ein virtuoser Ritt durch seine berühmteste Oper sowie eine große Liebeserklärung an das Rokoko und den Wiener Walzer.
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4. Sinfoniekonzert: Bruckner: Sinfonie Nr. 5

Staatsorchester Kassel

Staatsorchester Kassel Dirigent: Georg Fritzsch Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur Mit seiner 5. Sinfonie in B-Dur hat Anton Bruckner der Nachwelt sein opus magnum hinterlassen. Mit einer reinen Spielzeit von knapp 80 Minuten zählt seine Fünfte mit zu den umfangreichsten und monumentalsten Werken der sinfonischen Musik. In dieser Sinfonie ist der Komponist ganz bei sich und der Musik, lässt sich von keinem wohlmeinenden Freund oder Kollegen hineinreden. Insgesamt fünf lange Jahre ließ er das Werk in sich reifen, bevor er es der Öffentlichkeit vorstellte, arbeitete es immer wieder detailreich um und bezeichnete es gerne als sein kontrapunktisches Meisterwerk. „Dass es Bruckner gegeben hat, ist für mich das größte Geschenk Gottes“, sagte der große Bruckner-Dirigent Sergiu Celibidache einmal. Wer diese Sinfonie hört, kann ihm nur beipflichten. Die von der Nachwelt gerne als „Glaubenswerk“ bezeichnete Sinfonie wird, passend zu Anton Bruckners 200. Geburtstag, zum Auftakt des Jubel-Jahres von Prof. Georg Fritzsch, aktuell Generalmusikdirektor am Badischen Staatstheater Karlsruhe, dirigiert. Das Konzert findet ohne Pause statt.
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Staatsorchester Kassel

Das Staatstheater Kassel – Ein Theater mit Tradition Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.
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Neujahrskonzert 2023/24

Orchester des Staatstheater Kassel

Staatsorchester Kassel Musikalische Leitung: Francesco Angelico Viva Verdi - Werke von Giuseppe Verdi „Viva Verdi“, zu Deutsch „Es lebe Verdi“, schallte es jahrelang durch die Straßen und Gassen Italiens. Giuseppe Verdi gilt als der italienische Opernkomponist und zählt bis heute zu den am meisten gespielten Komponisten der Romantik überhaupt. 26 wundervolle und einzigartige Opern hat der 1813 geborene Tonsetzer komponiert. Verdis musikdramatische Werke wie La Traviata, Aida, Rigoletto oder Nabucco gehören zum Kernrepertoire aller großen Opernhäuser. Seine Melodien haben absoluten Kult- und Ohrwurmcharakter. Gemeinsam mit dem Staatsorchester Kassel präsentiert GMD Francesco Angelico die berühmtesten Ouvertüren des Starkomponisten und sorgt für einen beschwingten und abwechslungsreichen Jahreswechsel.
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Nacht im Babylon - Filmkonzert Spezial

Opernhaus

Das Berlin der „goldenen“ 1920er-Jahre voller Lebenslust, Laster und Exzesse ist der Hauptschauplatz unseres diesjährigen Filmkonzertes. Die Metropole an der Spree war mit der UFA eine der wichtigsten Filmfabriken der Welt und die großen Filmpaläste der Stadt ein unwiderstehlicher Magnet für das Publikum. An der Schwelle zwischen Stumm- und Tonfilm lockten Kinos und Lichtspielhäuser wie das Titania, das Xenon und – bis heute – das Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz die Besucher:innen mit großen Träumen, Schauermärchen und Zukunftsvisionen. Es war die Geburtsstunde der Filmmusik – zunächst auch als Ablenkung vom lauten Rattern der Film-Projektoren gedacht, entwickelte sie sich zu einem einzigartigen Genre, dem sich unzählige große Komponist:innen bis heute erfolgreich widmen. Das Staatsorchester Kassel entführt Sie mit Filmmusik von Erich Wolfgang Korngold, Max Steiner, Richard Heymann oder Charlie Chaplin in diese besondere Epoche. Die Musiker:innen begleiten auch einige Filmsequenzen aus Stummfilmklassikern wie Nosferatu und Berlin – Die Sinfonie der Großstadt live. Und wir widmen uns aktuellen Filmmusiken über die Zwanziger wie zum Beispiel aus der Erfolgsserie Babylon Berlin mit ihren legendären Musikszenen im Nachtclub Moka Efti. Musikalische Leitung: Kiril Stankow, Peter Schedding Szenische Einrichtung: Vivien Hohnholz Moderation und Dramaturgie: Tobias Geismann, Anne Breitenberger, Laura Wikert Bühne und Kostüme: Sibylle Pfeiffer Licht: Jürgen Kolb Video: Konrad Kästner, Christopher Fromm Mitarbeit Kostüm: Lara Belén Jackel
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Musik am Horizont

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Konzert VI: Werke von Ulli Götte Ulli Götte ist freier Komponist, Musiker und Musikwissenschaftler in Kassel. Primäre künstlerische Arbeitsfelder: Neue Musik, außereuropäische Musik und Jazz. Schwerpunkte sind die Minimal Music sowie javanische Gamelanmusik. Er gründete 1997 die Reihe Internationales Minimal Music Festival. Götte ist auch Künstlerischer Leiter des Gamelan-Festivals in Kassel seit 2013. Im Jahr 2017 gründete Götte zudem das Zentrum für Interkulturelle Musik e. V. in Kassel. In seinen minimalistischen Kompositionen verbindet Götte die Idee des 'graduellen Prozesses' (Reich) mit unterschiedlichen Elementen europäischer, afrikanischer und amerikanischer Musik. Fast immer ist seine Musik polyphon-vielschichtig.www.ulligoette.dewww.kompositionsinitiative-kassel.de Programm: soleil für Klavier und Zuspiel (2023) (UA) rencentre für Violine, Vibraphon, Perkussion (2019) farb_laut g für Flöte, Klavier und Zuspiel (2008) Yoshimi für Flöte, Violine, Violoncello (2019) Mitwirkende: Nina Osina – Violine Jens Josef – Flöte Gang Wang – Violoncello Sven Pollkötter – Vibraphon N.N. – Perkussion Ulli Götte – Piano Eintritt frei, Spenden erwünscht! Eine Veranstaltung der Kompositions-Initiative Kassel (KIK)

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