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Literatur+Sprache | Lesung

Erzählte Welt | Eine Literaturgeschichte der Gegenwart, 1989 bis heute

GRIMMWELT Kassel

Literatur ist Gesellschaft im Kleinen. Sie spiegelt nicht nur die fundamentalen Umbrüche, die immer schneller aufeinander folgen, sie durchlebt selbst die Krisen, die unsere Gegenwart ausmachen – sozial, politisch, ökonomisch und auch ästhetisch. 1989 wurden Autoren noch einmal auf die große Bühne gerufen: Von Christa Wolf erwarteten die Demonstranten auf dem Berliner Alexanderplatz Orientierung. Im «deutsch-deutschen Literaturstreit» und in den Skandalen um Strauß, Handke, Walser oder Grass veränderte sich die Öffentlichkeit von Grund auf. Die «Popliteratur» erklärte Autoren nur noch zu Marken unter anderen. Im Hintergrund erprobte Amazon am Beispiel des Buchs erstmals die Möglichkeiten des digitalen Kapitalismus. Literatur war in einer neuen Zeit angekommen, aber anders als einst erhofft. Steffen Martus zeichnet ein Panorama der deutschen Literatur und ihrer Gesellschaft von 1989 bis zu den jüngsten Debatten um Migration, Identität oder Klassismus. Er öffnet die Augen für die Vielfalt der Literatur und zeigt, was sie über die Gegenwart verrät und für die Selbstverständigung unserer Gesellschaft bedeutet. Mit einem Büchertisch der Brencher Buchhandlung In Kooperation mit der Stadtbibliothek Kassel. Für: Erwachsene Dauer: 1 Stunde, 30 Minuten Kosten: 10 € | ermäßigt 7 € Anmeldung: Tickets erhältlich an der Kasse der GRIMMWELT Tel. +49 561 598619-0 oder per email: kasse@grimmwelt.de
Literatur+Sprache | Lesung

Lesung & Gespräch:
»Tell The Ducks – drei Mal Comic«

GRIMMWELT Kassel

An diesem Abend stellen die Illustratorinnen und Comic-Künstlerinnen Nadine Redlich, Anna Haifisch und Katharina Kulenkampff ihre tierischen Werke vor und sprechen mit Leo Flemisch (ROTOPOL) über Tiere im Comic, Mensch-Tier-Beziehungen und graue Hunde. Ob mit introvertierten Würmern, empfindsamen Vogelkünstlern oder innerlich zerrissenen Hunden – das Werk der drei Comiczeichnerinnen ist voller unvergesslicher Tierfiguren, die an dem Abend vorgestellt werden. Mit einem Büchertisch von ROTOPOL Für: Erwachsene / Ab 12 Jahren. Dauer: 1 Stunde, 30 Minuten Kosten: 10 € | ermäßigt 7 € In Kooperation mit ROTOPOL
Literatur+Sprache | Lesung

Roland Kaehlbrandt:
Von der Schönheit der deutschen Sprache

GRIMMWELT Kassel

Die deutsche Sprache steht im Ruf, zwar genau zu sein, aber auch hart im Klang und sogar unschön. Roland Kaehlbrandt tritt in seinem Buch den Gegenbeweis an und zeigt, wie sehr die deutsche Sprache zur Schönheit begabt ist. Weil sie zu feinsten Nuancen einlädt; weil sie klangschön sein kann; weil sie klar und anschaulich, aber auch anmutig und elegant sein kann, ja sogar voller Witz, so der Autor. »Von der Schönheit der deutschen Sprache. Eine Wiederentdeckung« ist eine Schatztruhe an Sprachschönheiten, die leichtgängig erklärt werden. Deutsche Sprache, schöne Sprache! Doch vieles davon scheint heute in der Rauheit des Alltags verblasst. Entdecken Sie gemeinsam mit dem Autor und Sprachwissenschaftler Roland Kaehlbrandt die Schönheit der deutschen Sprache wieder. Mit einem Büchertisch der Brencher Buchhandlung In Kooperation mit der Stadtbibliothek Kassel. Dauer: 1 Stunde, 30 Minuten Für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren Kosten: 10 € | ermäßigt 7 € Tickets erhältlich an der Kasse der GRIMMWELT +49 561 598619-0 oder per email kasse@grimmwelt.de.
Literatur+Sprache | Lesung

Stefan Weiller – Letzte Lieder

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Geschichten und Musik am Lebensende – recherchiert bei sterbenden Menschen in Hospizen, Tageshospizen, auf Palliativstationen, Heimen, Pflegeeinrichtungen und bei Menschen, die in der letzten Zeit ihres Lebens zu Hause gepflegt werden. Ein Erzählprogramm. Von welchem Lied werden Sie am Ende Ihres Lebens sagen: Das war mein Lied? Der Buchautor, Hörspielautor und Regisseur Stefan Weiller ist mit dieser Ausgangsfrage über Jahre hinweg zu sterbenden Menschen gegangen. Doch in den Begegnungen ging es um noch viel mehr: das Leben am Ende. Der Autor hat vielfältige Eindrücke, Inspirationen und Musiken aufgespürt – und hat dabei auch tief in sich selbst hineingeblickt. Aus den äußeren Impulsen und inneren Einsichten ist sein Projekt „Letzte Lieder“ entstanden und es setzt sich immer neu zusammen. Denn die Bedingungen und Umstände des Sterbens wandeln sich permanent. Weillers Eindrücke, Inspirationen und Musiken fließen in das Live-Erzählprogramm „Letzte Lieder“ – ein heiter-melancholischer Abend über das Sterben und die interessante Frage, was am Ende wichtig ist. „Letzte Lieder“ öffnen Türen zu einem neuen Umgang mit Sterbefragen. Humor, Zuversicht und Gelassenheit spielen eine große Rolle. Zugleich wird die Kränkung und Tragödie des Todes nicht verharmlost und das Sterben nicht romantisiert oder verklärt. Weillers Projekt „Letzte Lieder“ geht unter die Haut. Eintritt: 20 / ermäßigt 15 € Anmeldung: museum@sepulkralmuseum.de
Literatur+Sprache | Lesung

Druckfrisch: HALT. Das Jahrbuch für Sepulkralkultur

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Wie philosophiert man über den Tod? Was hat Wildnis mit Friedhof zu tun? Und warum helfen Tattoos bei der Verarbeitung eines Verlusts? Komm und feiere das neue Jahrbuch mit uns. Das neue Jahrbuch für Sepulkralkultur erscheint in Kürze und wir stellen es bei einer Veranstaltung vor. Der Musiker Jochen Krajewski wird den Abend mit einer Leseperformance und Musik begleiten und der Künstler Bernhard Skopnik signiert seinen Beitrag im Jahrbuch persönlich. Museumsdirektor Dirk Pörschmann stellt Ihnen neue Bilder aus der Sammlung vor und die Kustodin des Hauses, Dr. Ulrike Neurath, nimmt Sie mit auf eine Reise in Richtung Jenseits. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, mit uns auf die neue Publikation anzustoßen.

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