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Forum.Regionum / Gespräch KulturNetz Kassel e.V.
Do 11.7.2024, 19:30 Uhr
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Resonanzboden

Opernhaus

Die beliebte Reihe „Resonanzboden“ der Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V., ermöglicht es dem Publikum regelmäßig mit Künstler:innen und Mitarbeiter:innen des Staatstheaters ins Gespräch zu kommen. Thema im April: Die Hamletmaschine / Heiner Müller - eine Nachbereitung Monika Gerke Heine im Gespräch mit Darsteller:innen aus allen drei Sparten: Oper - Schauspiel - Tanz Moderation: Dagmar Sommer | Gesprächspartnerin: Sibylle Pfeiffer Eine Kooperation mit der Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V. und Bürger pro A e. V.
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Operettencafé

Opernhaus

Ein Operetten-Café mit Mitgliedern des Opernchores Der spielfreudige Opernchor bringt feinste Wiener Kaffeehaus-Atmosphäre ins Foyer des Opernhauses. Neben Kaffee und Kuchen werden bekannte und unbekannte Perlen der Operettenwelt aufgetischt: Zuckersüßes von Lehár an der schönen blauen Donauwelle, Wiener Melange aus Strauss und Millöcker zum dahinschmelzen, oder etwas Suppé um den Appetit anzuregen? Die charismatischen Sänger:innen zeigen ausnahmsweise ihre solistischen Seiten mit Operettenmelodien zum Lachen, Mitwippen und Schwelgen. Dramaturgie: Teresa Martin, Felix Linsmeier Normalpreis mit Kaffee und Kuchen: 25,00 Euro Ermäßigt mit Kaffee und Kuchen: 18,50 Euro Theater-Card 50+ mit Kaffee und Kuchen: 17,00 Euro Die Karten können telefonisch reserviert werden (0561 1094-222) oder direkt an der Theaterkasse gekauft werden.
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SPRACHLOS AM LEBENSENDE?! Herbstforum der APPH Nordhessen

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

In besonderen Situationen sollte bedacht gesprochen werden. Denn Worte wirken – auf unser Gegenüber und auf unser Umfeld. Und manchmal erreicht man ungewollte Effekte oder trifft auf Unverständnis. Je nach kultureller Herkunft, je nach kognitivem Verständnis und je nach individueller Situation können Worte auch sehr unterschiedlich wirken. Im Herbstforum der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit Nordhessen e.V. werden verschiedene Aspekte zur Kommunikation am Lebensende beleuchtet. Gibt es Unterschiede je nach Herkunft und kulturellen Gegebenheiten? Wie werden ethische Fragestellungen über Tod und Sterben formuliert? Und wie findet man die richtigen Worte am Lebensende bei dementiell erkrankten Menschen? Das Herbstforum ist Höhepunkt und zugleich Abschluss der Veranstaltungsreihe zum 20-jährigen Jubiläum der APPH. Alle Veranstaltungen im Jubiläumsjahr stehen unter der Überschrift „Kommunikation“. Programm 17:00 Uhr Eröffnung Herbstforum 17:10 Uhr Grußworte Landrat Andreas Siebert 17:20 Uhr Grußworte Regine Bresler, Leiterin Gesundheitsamt Region Kassel 17:30 Uhr „Verstehe ich Dich richtig?? Kommunikation über Tod und Sterben“. Vortrag von Dr. Dirk Pörschmann 18:00 Uhr „Kommunikation und Ethik – die richtigen Worte finden bei ethischen Entscheidungen“, Vortrag mit Prof. Dr. Alfred Simon 18:30 Uhr „Demenz verstehen – Kommunikation über Tod und Sterben mit dementiell Erkrankten“ mit Dr. Sabine Leutinger-Vogel 19:00 Uhr Diskussion und Austausch 19:30 Uhr Ende der Veranstaltung und gemeinsamer Ausklang Es moderiert Dr. med. Markus Schimmelpfennig. Krankenhaushygieniker Marienkrankenhaus Kassel Referent*innen Dr. med. Sabine Leutiger-Vogel ist Chefärztin Geriatrie am Evangelischen Krankenhaus Gesundbrunnen Hofgeismar a.D. Dr. Dirk Pörschmann ist Direktor und Geschäftsführer des Museums für Sepulkralkultur Kassel Prof. Dr. Alfred Simon arbeitet an der Akademie für Ethik in der Medizin Göttingen Eine Veranstaltung der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege u. Hospizarbeit Nordhessen e.V. Anmeldung über APPH: apph-nordhessen.de/veranstaltungen/herbstforum/
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Eine*r fehlt. Leichenschmaus gestern und heute

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Leichenschmaus gestern und heute Eine Kooperation des Museums für Sepulkralkultur mit dem Bio-Restaurant Weissenstein Matjes, Honigbrot, Essiggurken oder doch lieber Butterlochkuchen? Was essen und trinken wir, wenn wir trauern? Was macht uns den Abschied eines geliebten Menschen leichter? Welcher Geschmack spendet Trost? Die Vorstellungen, was die Geschmackszellen der Trauernden beim Leichenschmaus erreichen soll, und wie dieser gestaltet wird, sind vielfältig. Das Museum für Sepulkralkultur und das Restaurant Weissenstein greifen dieses Thema jetzt auf. Mit „Eine*r fehlt – Leichenschmaus gestern und heute“ soll ein Rahmen geschaffen werden, um über den Zusammenhang von Trauer und Essen zu sprechen und über die ganz persönliche Sicht auf das wertvolle Ritual Leichenschmaus. Über das Gefühl, wenn eine*r fehlt und über das, was es dann braucht. Die Veranstaltung knüpft an die aktuelle Sonderausstellung des Museums „Trost – Auf den Spuren eines menschlichen Bedürfnisses“ an, die das Phänomen Trost aus verschiedenen kulturellen, religiösen und künstlerischen Perspektiven beleuchtet und reflektiert, wie wir Verlusterlebnissen und den damit verbundenen Schmerzen begegnen können – der sinnliche Zugang zum Thema der Ausstellung soll in dem neuen Veranstaltungsformat noch präsenter werden. Ein Abend in drei Gängen „Ein Frühstück ohne Honigbrot wäre für sie undenkbar gewesen“ – Warum soll es zum Abschied nicht genau das geben, was der oder die Verstorbene selbst gern aß? Die Veranstaltung „Eine*r fehlt“ beginnt in der Sonderausstellung „Trost“. An der Stelle, wo Besucher*innen mit Tafelkreide Fragen beantworten können wie „Hast Du Rituale, die Dich trösten?“, „Welche Speisen gibt es bei Deiner Trauerfeier?“ und „Welche Musik spendet Dir Trost?“ nehmen die Gäste an einer großen Tafel Platz. Mit kulturhistorischen und soziologischen Impulsen gespickt, soll es in diesem ersten Gang darum gehen, miteinander ins Gespräch zu kommen. „In Ritualen verbinden wir uns immer wieder mit unseren Verstorbenen. Rituale halten diese Verbindungen lebendig, und darin liegt ein großes Trostpotenzial“, sagt Museumsdirektor Dr. Dirk Pörschmann. Gemeinsam essen stiftet auch Gemeinschaft. Jedes Familienmitglied, alle Freunde und Trauernden versammeln sich. Über den Vorgang des Nahrung-zu-sich-Nehmens verbindet man sich und das gibt Trost. „Essen und Trinken sind die Essenz unserer Lebendigkeit. Wir können nicht ohne. Im Leichenschmaus wenden wir uns dem Leben zu: einem Leben ohne die reale Präsenz der Verstorbenen, aber mit einem intensiven geistigen, emotionalen oder seelischen Kontakt. Im Gespräch mit anderen teilen wir unsere Erinnerungen über die Toten. Wir verinnerlichen sie.“ Der zweite Gang ist ein Gang im wahrsten Sinne des Wortes. Gemeinsam geht es zu Fuß zum nahegelegenen Restaurant Weissenstein. Wegbegleiter ist die Frage „Was hat Dich zuletzt getröstet?“. Im Zweiergespräch soll dieser Frage nachgegangen werden. Die Antworten sind Thema des Tischgesprächs im dritten Gang. Die Gäste nehmen an einer großen Tafel im Bio-Restaurant Weissenstein Platz. Hier gibt es nun den eigentlichen Leichenschmaus. „Ich habe dieses Ritual als sehr karg in Erinnerung, mit Kaffee und trockenem Kuchen“, sagt Weissenstein-Mitbegründer und Bio-Landwirt Stefan Itter. „Da steht dann ganz klar der gemeinschaftliche Akt im Vordergrund. Leichenschmaus kann aber auch sein: Wir sitzen gemeinsam an einer festlich gedeckten Tafel und essen gut.“ Gemäß dem Credo des Bio-Restaurants werde es authentische, frische und regionale Küche geben, mit und ohne Fleisch, zubereitet von Kochhandwerker René Müller. Das Fleisch wird von Stefan Itters Biobauernhof in Kirchberg stammen, für den der Tod zum Alltag gehört. Hier schließt sich der Kreis: Die Trost-Ausstellung im Museum für Sepulkralkultur greift das Thema Leichenschmaus auf, auf seinem Hof zieht er Tiere groß mit dem Wissen, dass sie eines Tages gegessen werden. „Wenn man Fleisch isst, ist ein Tier gestorben. Das ist zwar etwas anderes, als wenn ein Mensch stirbt, aber es geht auch um Tod und Abschied.“ Kosten: 60,- € pro Person Anmeldung unter museum@sepulkralmuseum.de oder 0561 918 93 15
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Ansehen - Gedenkfeier für einsam Verstorbene

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Sobald wir in diese Welt kommen, ist es für unser Dasein unentbehrlich, dass wir von anderen gesehen werden. Liebende Blicke der Eltern stehen am Anfang, doch wie scheiden wir aus dieser Welt? Wie wurde unsere Existenz von einzelnen Menschen oder der Gesellschaft, die wir mit unserem Wirken bereichert haben, wahrgenommen? Muss ein Ansehen erlangt werden? Ist es Geschenk oder hart zu erarbeiten? Jedes Jahr sterben mehrere Dutzend Menschen in unserer Stadt Kassel, ohne dass Angehörige sie aus dem Leben begleiten oder sich um ihre Bestattung kümmern. Die Zahl der Ordnungsamtsbeisetzungen hat in den vergangenen Jahrzehnten stetig zugenommen, weil immer mehr Menschen keine Angehörigen haben. Somit wird die Organisation der sogenannten Letzten Dinge zu einem Akt, den die Kommune zu bewältigen hat. Durch eine Initiative des Heilhauses, der evangelischen Kirche sowie des Museums für Sepulkralkultur konnte die Stadt Kassel gewonnen werden, eine Gedenkfeier für einsam Verstorbene zu ermöglichen. Zum ersten Mal wird diese am 29. April um 17 Uhr im Museum für Sepulkralkultur stattfinden. In den kommenden Jahren wird sie an unterschiedlichen Orten der aktuellen und zukünftigen Kooperationspartner organisiert werden. Ziel der Veranstaltung ist es, durch ein gemeinsames Ritual diejenigen im Gedenken wieder in den Kreis der Gesellschaft zu holen, die zu Lebzeiten und in ihrem Tod aus diesem herausgefallen sind. Die Gedenkfeier will ein Ansehen der Ungesehenen bewirken, indem wir als Gemeinschaft auf das schauen, was uns verloren ging. Die Gedenkfeier wird musikalisch begleitet von Klaus-Dieter Ammerbach (Fagott) und Regine von Lühmann (Harfe). Anschließend laden wir zu einem gemeinsamen Ausklang in die Cafeteria ein. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Eine Veranstaltung von der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck, dem Heilhaus Kassel und dem Museum für Sepulkralkultur in Kooperation mit der Stadt Kassel.
Forum.Regionum | Gespräch

Dialog mit dem Ende - Nach was sehnt sich der Mensch im Sterben?

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Dialog mit dem Ende – nach was sehnt sich der Mensch im Sterben? Ahnungen aus der soziokulturellen und pastoralen Sicht Dialogveranstaltung mit Dr. Dirk Pörschmann, Direktor des Museums für Sepulkralkultur, und Pfarrer André Lemmer, Pfarrei Sankt Elisabethkirche, Kassel. Moderiert von Kerstin Leitschuh, Citypastoral Kassel. Anmeldung unter 0561 918 93 15 oder museum@sepulkralmuseum.de Eintritt frei!
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Dialog mit dem Ende - Symposium

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Seit Anfang des Jahres tourt die Wanderausstellung "Dialog mit dem Ende” durch Deutschland, hat zu vielen Gespräch angeregt und Menschen berührt. Veranstalter*innen, Vermittler*innen und Partner*innen haben vor Ort zu diesem Erfolg beigetragen und viele Erfahrungen sammeln können. Es gab zahlreiche Rückmeldungen, Anregungen und Wünsche, die nun in einem Symposium ausgetauscht und diskutiert werden. Ein abwechslungsreiches Programm und viel Raum, um miteinander in den Dialog zu treten, ist geplant. Eine Veranstaltung der Körber Stiftung und der Beisheim Stiftung in Kooperation mit dem Museum für Sepulkralkultur. Programm 12:00 Uhr Willkommen im Museum für Sepulkralkultur Begrüßung durch Dr. Dirk Pörschmann, Museum für Sepulkralkultur Begrüßung durch Louisa-Dominique Riedel, Beisheim Stiftung, & Jonathan Petzold, Körber-Stiftung 12:10 Uhr “Dialog mit dem Ende” - Wie alles begann Gespräch mit den Künstler:innen Steffen Baraniak & Sylvie Hohlbaum 12:30 Uhr Zahlen, Daten, Fakten – und viele Gespräche Louisa-Dominique Riedel & Jonathan Petzold blicken auf die Standorte zurück 13:00 Uhr Mittagessen 14:00 Uhr Erfahrungen aus den Standorten – Worüber wollen Sie sprechen? Break Out Sessions, in denen sich die Teilnehmenden in Kleingruppen zu ihrer Arbeit vor Ort austauschen und vernetzen. 15:00 Uhr Erfahrungen aus den Standorten Zusammenfassung der Break Out Sessions – Moderation Louisa-Dominique Riedel & Jonathan Petzold 15:15 Uhr Kaffeepause 15:30 Uhr Liebe den ersten Tag vom Rest deines Lebens Lesung und Gespräch mit Johanna Klug, Autorin 16:15 Uhr Closing Note – Sterbebegleitung in Deutschland Prof. Dr. Hendrikje Stanze, Hochschule Bremen 16:45 Uhr Ausblick: Wie geht es weiter mit dem “Dialog mit dem Ende” Louisa-Dominique Riedel, Jonathan Petzold & Annkatrin Meyer, Dialog im Dunkeln e.V. Anmeldung unter 0561 918 93 15 oder museum@sepulkralmuseum.de Eintritt frei!
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Begleitung von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen am Lebensende

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Vortrag & Gespräch mit Beate Burmester, Psychologische Beratung, Trauerbegleitung und Palliativ Care In Kooperation mit Die Kleinen Riesen Nordhessen gGmbH Wenn eine Krankheit nicht mehr geheilt werden kann, setzt die Arbeit unseres ambulanten KinderPalliativTeams ein. Unser Betreuungskonzept entspricht dem Wunsch betroffener schwerstkranker Kinder und Jugendlicher und ihrer Familie: Möglichst viel Zeit am Lebensende gemeinsam Zuhause zu verbringen. Die umfassende, ganzheitliche ärztliche, pflegerische, sozialpädagogische und seelsorgerische Versorgung der Patient*innen und ihrer Angehörigen spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir gehen individuell auf die Bedürfnisse der Patient*innen und ihrer Familien ein. So soll das bestmögliche Maß an Lebensqualität, Selbstbestimmung und Würde in dieser schwierigen Lebenssituation erreicht werden. Die Gewissheit, durch unser KinderPalliativTeam jederzeit kompetente Unterstützung zu haben, gibt den betroffenen Familien Ruhe und Sicherheit, die Zeit mit ihrem schwerkranken Kind bis zuletzt behütet und versorgt im vertrauten Zuhause zu erleben. Anmeldung unter 0561 918 93 15 oder museum@sepulkralmuseum.de Eintritt frei!
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Spirituelle Sterbebegleitung im Heilhaus

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Hebamme und Sterbebegleiterin im Austausch zum Geheimnis des Lebens Gespräch mit Karin Flachmeyer, Geburtshaus Heilhaus und Viviane Clauss, Mehrgenerationenhospiz Heilhaus Gebären heißt sich dem Leben hingeben. Im Sterben wird die Hingabe an den Tod Realität. Unser Leben ist der Zwischenraum, in dem wir immer wieder Übergänge erfahren, die uns spirituelles Wachstum ermöglichen. Anmeldung direkt im Heilhaus Eintritt frei!
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Tischgerede mit Akteur*innen der ambulanten Hospizarbeit

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Die Veranstaltung findet im Hospizverein Kassel statt. Anmeldung unter info@hospizverein-kassel.de oder 0561 7004162 Eintritt frei!
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Internationales wissenschaftliches Symposion

Kasseler Musiktage

Prof. Dr. Michael Meyer und Prof. Dr. Walter Werbeck, Leitung Welche Tagesabläufe und Aufgaben hatte Heinrich Schütz als Kapellknabe am Kasseler Hof? Welche Bildungspolitik herrschte am Collegium Mauritianum? Und welche Funktion hatten Kunst und Musik überhaupt am Hofe Moritz des Gelehrten? Einblicke in die aktuelle Forschungslage rund um den musikalisch-intellektuellen Kosmos der Zeitgenossen Heinrich Schütz und Moritz von Hessen geben bedeutende Größen der Musikwissenschaft und Geschichtsforschung an zwei Tagen in der UK14. Das Symposion, das auch den Dirigenten und Zinkenisten Arno Paduch in seiner Rolle als Musikwissenschaftler präsentiert, umrahmt dabei dessen Konzert mit dem Johann Rosenmüller Ensemble, das die selten aufgeführte Musik der genannten Protagonisten zum Klingen bringt. Freitag, 28. Oktober 2022 09.30 Uhr | Prof. Dr. Holger Gräf (Marburg): Bildungspolitik als Außenpolitik – das Collegium Mauritianum, sein Personal und seine Rolle für die Diplomatie Landgraf Moritz‘ 10.15 Uhr | Dr. Vera Lüpkes (Lemgo): „Du sollst Dir kein Bildnis machen“ – Funktionsverlust und Funktionswandel der Kunst am Hof Landgraf Moritz des Gelehrten 11.00 Uhr | Prof. Dr. Dörte Schmidt (Berlin): Musik als diplomatisches Medium zwischen den Konfessionen. Anmerkungen zum italienischen Repertoire am Kasseler Hof unter Moritz dem Gelehrten 12.15 Uhr | Dr. Stefan Menzel (Heidelberg): Musik als „expositio Evangeliorum“ – Zur Rolle von Figuralmusik im Curriculum fürstlicher Schulen des späten 16. Jahrhundert Samstag, 29. Oktober 2022 09.30 Uhr | Prof. Dr. Gerhard Aumüller (Marburg): Kapellknabe, Ladegeselle und Musiklehrer - Die Aufgaben des Heinrich Schütz am Kasseler Hof 10.15 Uhr | Prof. Dr. Michael Meyer (Trossingen): Kontinuität seit Kassel? Zur Bedeutung von Schütz’ früher Organistentätigkeit für seine spätere Laufbahn 11.30 Uhr | Arno Paduch (Wunstorf): Musikalischer Ausgleich zwischen Hildesheim und Kassel. Heinrich Schütz am Hofe des Herzogs Georg I. von Calenberg-Göttingen 1639 bis 1641 12.15 Uhr | Prof. Dr. Walter Werbeck (Greifswald): Schütz, Kassel, Vötterle. Ein folgenreicher Dreiklang Eintritt frei
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Talkshow des Todes

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

mit Markus Kavka und weiteren Gästen. U.a. mit Nicholas Müller und Diana Doko (Freunde fürs Leben) Eine Veranstaltung in Kooperation mit der FUNUS-Stiftung
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Lesung und Gespräch:
Suizid - Hinterbliebene und soziales Umfeld

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Existentielle Herausforderung für Hinterbliebene und Verunsicherung des sozialen Umfeldes mit Trauerbegleiterin Freya von Stülpnagel Der Suizid tritt oft plötzlich und unvermittelt in das Leben der Hinterbliebenen. Selbst wenn schon länger eine psychische Erkrankung vorlag, hatten die Angehörigen immer noch die Hoffnung, dass es doch ein Mittel, eine Therapie geben müsste, die dem Betroffenen helfen oder gar heilen könnte. Oft jedoch tritt der Suizid anscheinend unvermittelt und plötzlich ein, sodass die Wucht dieses Schicksalschlages mit brutaler Härte die Angehörige bis in die Grundfeste erschüttert. Das ganze Leben scheint in einen Abgrund zu stürzen. Sensible und empathische Unterstützung wäre hier von Nöten, das soziale Umfeld ist jedoch hilflos und weiß nicht, auf welche Art und Weise es für die Hinterbliebenen hilfreich sein könnte. Hilflosigkeit allenthalben. Wenn wir uns jedoch mit den Ursachen des Suizides, der Trauer der Hinterbliebenen und den Unterstützungsmöglichkeiten vertraut machen, können wir diese für die Betroffenen traumatische Zeit für uns alle sinnstiftend nutzen. www.trauerlicht.de Freya v. Stülpnagel ist Juristin und war Anwältin. Nach dem Suizid ihres Sohnes ließ sie sich zur Trauerbegleiterin ausbilden.
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Suizidprävention in einer (aus)geschlossenen Gesellschaft

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Vortrag und Gespräch mit Katharina Bennefeld-Kersten Das Thema Suizid ist in vielen Bereichen des Lebens ein zentrales Thema, über das gesprochen werden muss. Ein Suizid bedeutet meist drastische Umstürze für die Angehörigen, aber auch für jene, die beruflich mit ihm konfrontiert werden. Eine Suizidabsicht, das Sehen des Lebensendes als Möglichkeit zeigt oftmals an, dass etwas an den Lebensumständen geändert werden will bzw. muss. Beim Gedanken an „Gefängnisse“, an Haftanstalten denkt man zunächst vielleicht an sehr feste Strukturen mit wenig Spielraum für die Anpassung der Umweltfaktoren, an Isolation und Enge. Welchen sozialen und gesetzlichen Raum betreten wir, wenn wir in eine Haftanstalt geraten? Wie ist die Haft organisiert, wer arbeitet dort, welche Haftarten kommen zusammen? Und wie ist es um die Suizidprävention bestellt in einer Gemeinschaft, die von der übrigen Gesellschaft ausgeschlossen wird? Diesen und weiteren fragen widmen wir uns mit der Psychologin und Autorin und ehemaligen Leiterin der JVA Celle Katharina Bennefeld-Kersten. Katharina Bennefeld-Kersten ist Psychologin und Autorin und setzt sich für die Suizidprävention in Haftanstalten ein.

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