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Ausstellungen | Museum

Grimmwelt Kassel

Dauerausstellung über das faszinierende Leben, Schaffen und Wirken der Brüder Grimm
Ausstellungen | Ausstellung

Kasseler Kunstverein

Auf 500qm Ausstellungsfläche im Museum Fridericianums bietet der Kasseler Kunstverein Künstler*innen ein einzigartiges Experimentierfeld.
Ausstellungen | Ausstellung

AKTE RUMPELSTILZCHEN. Eine Spurensuche in Märchen und Recht

GRIMMWELT Kassel gGmbH

Böse Wölfe, unschuldige Kinder, gemeine Räuber und missgünstige Stiefmütter – die Märchen der Brüder Grimm bieten vielfältige Anlässe zum Nachdenken über Recht und Unrecht, Gut und Böse. Von diesem Hintergrund begibt sich die GRIMMWELT in der neuen Sonderausstellung auf eine Spurensuche in Märchen und Recht. »Die Ausstellung beleuchtet die Frage nach Recht und Unrecht in drei Kapiteln und spannt einen Bogen von den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm über ihr Leben und Wirken bis in unsere Gegenwart.« Jan Sauerwald, Geschäftsführer und Programmleiter der GRIMMWELT Kassel Zunächst erwartet Sie eine Welt der Märchen, in der nicht immer alles so eindeutig ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn einige Charaktere sind bei genauerer Betrachtung ambivalenter, als man zunächst vermuten würde. Es werden die Figuren und Handlungen dreier ausgewählter Märchen untersucht und Sie sind dazu aufgefordert, die gängige Einteilung von Gut und Böse im Märchen infrage zu stellen.
Ausstellungen | Ausstellung

Andreia Bickenbach - 18072013

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Auf der EXAMEN 2023 präsentieren 70 Studierende der Kunsthochschule Kassel ihre Abschlussarbeiten in der documenta-Halle. Eine der Absolventinnen ist die Bildende Künstlerin Andreia Bickenbach. Ihre Arbeit 18072013 ist eine multimediale Sound-Installation zum Umgang mit Sterblichkeit. Wer stirbt wann, warum und wie? Was sind die Zusammenhänge und welche Rückschlüsse lassen diese auf die jeweilige Gesellschaft zu? Welche Rolle spielt Endlichkeit für mein Leben? Mit ihrer Arbeit 18072013 möchte Andreia Bickenbach Besucher*innen dazu motivieren, sich Fragen wie diesen zu stellen. Sterben, sagt sie, ist unumgänglich. „Unsere Körper sind sterblich, sie werden vergehen. Und der Tod bringt die Dinge in Relation.“ Im 2. Obergeschoss des Museums, der stets auch einen Blick über die Kasseler Südstadt ermöglicht, schafft 18072013 Besucher*innen einen Raum zwischen Außenwelt und Innenwelt und lädt zum Verweilen ein. Besucher*innen werden Medien zum Ausprobieren und Anfassen zur Verfügung gestellt. So kann etwa eine Schallplatte eigenhändig auf dem Schallplattenspieler gestartet werden. Unter Einbezug verschiedener Sinneseindrücke beabsichtigt die Arbeit, Erfahrungsräume im Umgang mit Sterblichkeit zu erkunden. Die Installation ermöglicht dies über die Audioebene, den Tastsinn und Mehrstimmigkeit, die sich anhand von Interviews in Zines (kleine, künstlerisch gestaltete Magazine) überträgt. Bei den Interviews handelt es sich um Gespräche zu den Themen Sterblichkeit, Ableismus und Pflegearbeit. Interviewt wurden Menschen unterschiedlicher Herkünfte, geschlechtlicher Identitäten und Altersstufen. Ein Anspruch auf eine repräsentative Erhebung bestand dabei nicht, stattdessen ging es Bickenbach um einen qualitativen, informellen Ansatz. Was für die Besucher*innen zählt, ist das Zusammenspiel der unterschiedlichen Medien und der über sie transportierten Inhalte: Was kann entstehen, wenn die Sichtweisen aufeinandertreffen? Welche Bilder und Emotionen werden dadurch individuell freigesetzt? „Es lassen sich zahlreiche Konzepte, Herangehensweisen aus unterschiedlichen Disziplinen und Jahrhunderten zum Thema Endlichkeit finden.“ Indem sich Besucher*innen diesen widmen, können sie sich selbst eine Meinung bilden zu Fragen wie: Was mache ich mit meiner Zeit, dieser knappen Ressource? Wofür stehe ich, was ist mir wirklich wichtig, wem geht es ähnlich, wie können wir das gemeinsam angehen? Sich der Endlichkeit bewusst zu werden, kann bei einer Entscheidungsfindung unterstützen, ist sich Bickenbach sicher. Die Möglichkeit, sein Leben zu gestalten, betrachtet sie aber auch als abhängig von den individuellen Lebensumständen – eine Erkenntnis, die sie nach dem Tod ihrer Mutter gewonnen hat. „Ich habe seitdem viele Gespräche geführt und gemerkt, dass der Tod und die Tatsache, dass wir alle sterben werden, eine Verbindung ist.“ Insofern ist 18072013, das Datum verweist auf den Todestag ihrer Mutter, auch eine autobiografische Arbeit, die wiederum die Besucher*innen dazu bringen soll, selbst den autobiografischen Blick einzunehmen. Andreia Bickenbach ist Student*in der Bildenden Kunst. Ihr künstlerischer Abschluss, den sie gegenwärtig erarbeitet, wird von Johanna Schaffer (Arbeitsbereich Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation) und Angela Anderson (Klasse Virtuelle Realitäten) begleitet und geprüft. Die Kunst- und Kulturschaffende studierte zuvor an der HU Berlin und an der staatlichen Universität in Taipeh mit Schwerpunkt Mandarin, Chinesische Kunst und Klassisches Chinesisch. Bei der documenta fifteen war sie Teil des Sobat-Sobat-Teams von Ruangrupa und sie residierte bei Project Art Works in Hastings (England). Gegenwärtig arbeitet Andreia Bickenbach an ihrer ersten Solo-Publikation zu der Installation „anotherlovestory“ und dem damit verbundenen Fotomagazin. Sie beteiligt sich darüber hinaus an feministischen Projekten in interdisziplinären Zusammenschlüssen.
Ausstellungen | Ausstellung

Tina Ruisinger - Was vom Ende bleibt

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Die Fotografien von Tina Ruisinger zeigen uns, was vom menschlichen Körper nach einer Kremation übrigbleibt. Es sind sensible Aufnahmen von 50 menschlichen Aschen sowie großformatige Porträts von Objekten, die zu Lebzeiten meist einen medizinischen Nutzen für die Verstorbenen hatten. Die Ausstellung wird am 1. Dezember im Museum für Sepulkralkultur eröffnet. Die 1969 in Stuttgart geborene Fotografin Tina Ruisinger arbeitet seit den frühen 1990er-Jahren in den Bereichen Reportage, Porträt und Tanzfotografie. Auch interdisziplinäre Kunstprojekte gehören zu ihrem Schaffen. Die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens hat hierbei einen hohen Stellenwert. Im Rahmen eines außergewöhnlichen Projekts hat sie die menschlichen Überreste nach einer Feuerbestattung ‚porträtiert‘. Der Zyklus „50 Aschen“, den das Museum für Sepulkralkultur für seine Sammlung ankaufen konnte, besteht aus Fotografien, die menschliche Asche sowie darin beinhaltete Implantate wie Herzschrittmacher oder künstliche Gelenke zeigen. Auch mit in die Kremation gegebene Beigaben wie Brille, Taschenmesser oder Golfschläger haben das Interesse von Tina Ruisinger geweckt. In einem ersten Schritt hat sie die kompletten Überreste, die rein technisch im unteren Bereich des Kremationsofen auf einem Rost aufgefangen werden, fotografiert. Die Vielfalt der Ansichten des doch vermeintlich immer gleichen Materials aus Knochenresten und Asche überrascht: In Form und Farbe scheint eine vermeintliche Individualität des Leichenbrands aufzuscheinen. Sind dies Projektionen des Betrachters, der weiß, dass es die Aschen von 50 Menschen sind, die in ihren Särgen verbrannt wurden? Oder zeigt sich hier nicht tatsächlich die Einmaligkeit eines jeden Individuums in seinen Überresten? Fotografien von Implantaten Neben den 50 Aschen hat Tina Ruisinger auch Implantate fotografiert. Vor schwarzem Hintergrund schweben die von Asche befreiten Objekte wie unbekannte Gegenstände aus fremden Kulturen. Manches gibt sich in seiner ursprünglichen Funktion zu erkennen, und anderes wirkt tatsächlich so, als seien es Funde aus archäologischen Grabungen oder gar extraterrestrischen Zivilisationen. „Was vom Ende bleibt“ ist eine sinnlich-ästhetische Reise in die Welt der Feuerbestattung. Sie ist zugleich Dokumentation und Wunderkammer. Sie ist eine phänomenologische Bestandsaufnahme einer alltäglichen Praxis, ohne technische Vorgänge abzubilden. Tina Ruisinger hat mit ihren Fotoapparaten und Objektiven genau hingeschaut, um zu objektivieren, was für die durch den Tod eines Angehörigen betroffenen Menschen höchst subjektives Leiden und individuelle Trauer bedeutet. Tina Ruisinger , 1969 in Stuttgart geboren, hat an der Hamburger Fotoschule, am International Center of Photography in New York und an der Zürcher Hochschule der Künste studiert. Seit 1992 arbeitet sie als freischaffende Fotografin in den Bereichen Reportage, Porträt und Tanz, sowie an interdisziplinären künstlerischen Projekten unter Verwendung von Fotografie, Video, Sound und Text. Schwerpunkt ihrer Arbeit war immer der Mensch in seiner Lebenskraft, Unbeständigkeit und Sterblichkeit. So erzählt etwa das Buch „Traces - eine Spurensuche“ (2017) von den Dingen, die zurückbleiben, wenn ein Mensch stirbt. Ruisinger hat zahlreiche Preise und Stipendien gewonnen und ihre Arbeit international sowohl in Einzel- als auch in Gruppen-Ausstellungen gezeigt. Seit 2018 arbeitet sie vermehrt künstlerisch und fototherapeutisch mit Menschen im letzten Lebensabschnitt und bildet sich fortlaufend in Fototherapie, Palliative Care und Sterbebegleitung weiter. Tina Ruisinger lebt und arbeitet in Zürich und Berlin. Sonderführungen Mittwoch, 31. Januar 2024 | SPURENSUCHE. Öffentliche Führung durch WAS VOM ENDE BLEIBT mit Gast. Dr. Sabine Leutiger-Vogel, ehemals Ärztin im Ev. Krankenhaus Gesundbrunnen, analysiert die Fotografien von Tina Ruisinger aus medizinischer Sicht. Mittwoch, 21.02.2024 | WAS LANDET IN DER URNE? Moderne Mythen um die Feuerbestattung. Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung WAS VOM ENDE BLEIBT mit Fotografien von Tina Ruisinger. Tina Ruisinger hat die Asche verstorbener Menschen nach der Kremation fotografiert.
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Andreia Bickenbach – 18072013

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Auf der EXAMEN 2023 präsentieren 70 Studierende der Kunsthochschule Kassel ihre Abschlussarbeiten in der documenta-Halle. Eine der Absolventinnen ist die Bildende Künstlerin Andreia Bickenbach. Ihre Arbeit 18072013 ist eine multimediale Sound-Installation zum Umgang mit Sterblichkeit. Wer stirbt wann, warum und wie? Was sind die Zusammenhänge und welche Rückschlüsse lassen diese auf die jeweilige Gesellschaft zu? Welche Rolle spielt Endlichkeit für mein Leben? Mit ihrer Arbeit 18072013 möchte Andreia Bickenbach Besucher*innen dazu motivieren, sich Fragen wie diesen zu stellen. Sterben, sagt sie, ist unumgänglich. „Unsere Körper sind sterblich, sie werden vergehen. Und der Tod bringt die Dinge in Relation.“ Im 2. Obergeschoss des Museums, der stets auch einen Blick über die Kasseler Südstadt ermöglicht, schafft 18072013 Besucher*innen einen Raum zwischen Außenwelt und Innenwelt und lädt zum Verweilen ein. Besucher*innen werden Medien zum Ausprobieren und Anfassen zur Verfügung gestellt. So kann etwa eine Schallplatte eigenhändig auf dem Schallplattenspieler gestartet werden. Unter Einbezug verschiedener Sinneseindrücke beabsichtigt die Arbeit, Erfahrungsräume im Umgang mit Sterblichkeit zu erkunden. Die Installation ermöglicht dies über die Audioebene, den Tastsinn und Mehrstimmigkeit, die sich anhand von Interviews in Zines (kleine, künstlerisch gestaltete Magazine) überträgt. Bei den Interviews handelt es sich um Gespräche zu den Themen Sterblichkeit, Ableismus und Pflegearbeit. Interviewt wurden Menschen unterschiedlicher Herkünfte, geschlechtlicher Identitäten und Altersstufen. Ein Anspruch auf eine repräsentative Erhebung bestand dabei nicht, stattdessen ging es Bickenbach um einen qualitativen, informellen Ansatz. Was für die Besucher*innen zählt, ist das Zusammenspiel der unterschiedlichen Medien und der über sie transportierten Inhalte: Was kann entstehen, wenn die Sichtweisen aufeinandertreffen? Welche Bilder und Emotionen werden dadurch individuell freigesetzt? „Es lassen sich zahlreiche Konzepte, Herangehensweisen aus unterschiedlichen Disziplinen und Jahrhunderten zum Thema Endlichkeit finden.“ Indem sich Besucher*innen diesen widmen, können sie sich selbst eine Meinung bilden zu Fragen wie: Was mache ich mit meiner Zeit, dieser knappen Ressource? Wofür stehe ich, was ist mir wirklich wichtig, wem geht es ähnlich, wie können wir das gemeinsam angehen? Sich der Endlichkeit bewusst zu werden, kann bei einer Entscheidungsfindung unterstützen, ist sich Bickenbach sicher. Die Möglichkeit, sein Leben zu gestalten, betrachtet sie aber auch als abhängig von den individuellen Lebensumständen – eine Erkenntnis, die sie nach dem Tod ihrer Mutter gewonnen hat. „Ich habe seitdem viele Gespräche geführt und gemerkt, dass der Tod und die Tatsache, dass wir alle sterben werden, eine Verbindung ist.“ Insofern ist 18072013, das Datum verweist auf den Todestag ihrer Mutter, auch eine autobiografische Arbeit, die wiederum die Besucher*innen dazu bringen soll, selbst den autobiografischen Blick einzunehmen. Andreia Bickenbach ist Student*in der Bildenden Kunst. Ihr künstlerischer Abschluss, den sie gegenwärtig erarbeitet, wird von Johanna Schaffer (Arbeitsbereich Theorie & Praxis der Visuellen Kommunikation) und Angela Anderson (Klasse Virtuelle Realitäten) begleitet und geprüft. Die Kunst- und Kulturschaffende studierte zuvor an der HU Berlin und an der staatlichen Universität in Taipeh mit Schwerpunkt Mandarin, Chinesische Kunst und Klassisches Chinesisch. Bei der documenta fifteen war sie Teil des Sobat-Sobat-Teams von Ruangrupa und sie residierte bei Project Art Works in Hastings (England). Gegenwärtig arbeitet Andreia Bickenbach an ihrer ersten Solo-Publikation zu der Installation „anotherlovestory“ und dem damit verbundenen Fotomagazin. Sie beteiligt sich darüber hinaus an feministischen Projekten in interdisziplinären Zusammenschlüssen.
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Monitoring: This Image Will Become Important Later

Kasseler Kunstverein

Die Ausstellung Monitoring präsentiert künstlerische Arbeiten, bei denen filmische, audiovisuelle, digitale oder medienkritische Ansätze installativ im Raum verortet werden. Sie bietet ein Forum für Medienkunst und präsentiert sowohl etablierte Künstler* innen, als auch vielversprechende Nachwuchstalente. Thematische Schwerpunkte und das kuratorische Konzept der Ausstellung werden von einer Jury aus Kulturschaffenden, Künstler*innen und Kurator*innen anhand der Einreichungen erarbeitet, die jährlich einer offenen Ausschreibung folgen. Alle Arbeiten sind für den mit 3.500 € dotierten Golden Cube für die beste Medieninstallation nominiert. Der Preis wird von der Softwarefirma Micromata GmbH gestiftet. AUSSTELLUNGSORTE KulturBahnhof Kassel: Kubatur Police vs. Society — Eine kritische Reflexion über die Polizeiarbeit und ihre Auswirkungen auf das Leben der Betroffene / Andric Späth KulturBahnhof Kassel: Stellwerk GAN CHIMERA / Daniel Franke / 4' KulturBahnhof Kassel: Südflügel Letzter Transfer / Thorsten Wagner // The Technate - Follow the Wires into a Dynamic Equilibrium among Engergy-Consuming Devices / Peter Behrbohm, Markus Bühler / 30' // Wiederkehrende Erinnerung und deren zeitliche Wirkung (Recurrent memory and its temporal effect) / Nazlı Moripek / 11' // see also / Lera Malchenko, Oleksandr Hants, fantastic little splash / 14' // 청음훈련 (Ear Training) / YoungEun Kim / 15' // Le Mal des Ardents (Ardent Other) / Alice Brygo // Levitate / Iván Argote / 25' // all heat and no light / Thomas Mader / 10' Kasseler Kunstverein Game of Hope / Claire Davies / 15' // Always on Display / Silke Schwarz / 9' // I Know What to Do / Sunny Pfalzer // getty abortions / Franzis Kabisch / 22' // St. Mickeyland / Ulu Braun / 13' // Endearing Insanity / Poyen Wang / 9' // Traviesas / Natalia Escobar / 39' // Mechanical Resonance / Juejun Chen / 4' ÖFFNUNGSZEITEN Eröffnung: Mittwoch 15.11., 20 Uhr, Kasseler Kunstverein Mittwoch: 20 - 23 Uhr Donnerstag/Freitag/Samstag 15 - 22 Uhr Sonntag: 12 - 20 Uhr Der Eintritt zur Ausstellungs ist kostenlos. Lageplan und weitere Informationen unter www.kasselerdokfest.de
Ausstellungen | Ausstellung

Adolf Buchleiter – Mahlstrom

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Die Ausstellung präsentiert drei raumgreifende Zeichnungen von Adolf Buchleiter (1929–2000), in denen er sich dem Strudel der Bilder auch in formaler Weise hingegeben hat. Zudem werden künstlerisch bearbeitete Fotografien aus der Reihe „Soldatenspiele“ gezeigt, in denen die allgegenwärtige Traumatisierung von Soldat*innen im Krieg aufscheint.
Ausstellungen | Ausstellung

R.I.(A)P.

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Rest in a piece – Der Tod als Markenzeichen Zu Beginn seiner Nachforschungen stellte Wowo Krauss fest, dass über das Design von Särgen wenig nachgedacht wird. Die Form und die Details dieser so genannten "unterirdischen Möbel" sind im Laufe des letzten Jahrhunderts relativ unverändert geblieben. Seine weiteren Recherchen führten ihn nach Ghana, wo das Volk der Ga geliebte Menschen in sehr individuellen, figurativen Särgen zu bestatten pflegt. Diese Idee bewog ihn schließlich dazu, eine Kollektion von Designsärgen zu entwerfen, die auf den Codes und dem Erbe bestimmter Marken basieren. Die ursprüngliche Idee war, drei Designsärge der drei Marken zu entwerfen, die er persönlich am meisten bewunderte: Chanel, Prada und Maison Margiela. Seine Wahl, zuerst an Chanel zu arbeiten, war naheliegend. Er sieht sie als Repräsentantin oder sogar als "Päpstin" aller bestehenden Marken. Chanel verwendet sein Logo exzessiv für jede Modenschau, um das Grand Palais in seinen persönlichen Spielplatz zu verwandeln und sein "Universum" zu kommunizieren. Eine weitere Frage, die Krauss' Projekt motivierte, war die mögliche Nachfrage der Verbraucher*innen nach einem solchen „Endzielobjekt“. In vielen Religionen, so auch im Christentum, kommt man ohne jeglichen Besitz auf die Welt und sollte diese auch so wieder verlassen. Dennoch gibt es unglaublich pompöse Beerdigungstraditionen. Im viktorianischen Zeitalter wurde die Trauer in sehr auffälliger Weise ausgedrückt: pompöse Beerdigungen und üppiger Trauerschmuck, über die sich der Künstler vor diesem Hintergrund wundern muss. In unserer von Konsumdenken und Logomanie geprägten Gesellschaft geht sein Projekt daher auch der folgenden Frage nach: Würde jemand einen Markensarg kaufen? Eröffnung am 31. August 2023
Ausstellungen | Ausstellung

Neue Galerie

Hessen Kassel Heritage

Von 1800 bis zur documenta-Kunst Seit 1976 präsentiert die Neue Galerie moderne Kunstwerke aus den staatlichen und städtischen Sammlungen. Zur Museumseröffnung richtete der berühmte deutsche Künstler Joseph Beuys einen eigenen Raum mit seinen Werken ein. Er ist bis heute das Herzstück des Museums. Auf den 3500 Quadratmetern Ausstellungsfläche erleben Besucher*innen die ganze Vielfalt von Gemälden, Skulpturen und neuen Medien aus der jüngeren Kunstgeschichte – von den Landschaftsbildern des 19. Jahrhunderts über die abstrakte Malerei bis hin zur internationalen Gegenwartskunst. Besonders sehenswert ist auch die Dauerausstellung »about: documenta«, in der man in die Geschichte der weltberühmten Kunstausstellung eintauchen kann. Hier zeigt das Museum auch Original-Werke aus vergangenen documenta-Ausstellungen, wie zum Beispiel vier Stühle aus Ai Weiweis Kunstprojekt „Fairytale“. Hessen Kassel Heritage Neue Galerie Schöne Aussicht 1 34117 Kassel +49 (0)561 316 80-400 info@heritage-kassel.de Besucherservice +49 (0)561 316 80-123 service@heritage-kassel.de
Ausstellungen | Museum

Hessisches Landesmuseum

Hessen Kassel Heritage

Eine ganze Region unter einem Dach 300.000 Jahre (nord-)hessische Landes- und Kulturgeschichte unter einem Dach, das ist das Hessische Landesmuseum. Auf drei Ebenen präsentiert sich Geschichte aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln – von den Spuren der ersten Menschen bis zum Mittelalter, von Zeiten der Landgrafen bis in die Gegenwart. Seit seinem Umbau im Jahr 2016 hat das Landesmuseum noch mehr Platz für Entdeckungen, Ausstellungsstücke und Wechselausstellungen. Auch das Haus selbst kommt seitdem bestens zur Geltung: Das 1913 eingeweihte Bauwerk des Architekten Theodor Fischer vereint Jugendstil und Neorenaissance. Besonders auffällig ist der weithin sichtbare Turm. Ihn kann man besteigen – und so seinen Blick weit über die Region schweifen lassen, die in den darunterliegenden Etagen das große Thema ist. Hessen Kassel Heritage Hessisches Landesmuseum Brüder-Grimm-Platz 5 34117 Kassel +49 (0)561 316 80-300 info@heritage-kassel.de Besucherservice +49 (0)561 316 80-123 service@heritage-kassel.de
Ausstellungen | Museum

Marmorbad

Hessen Kassel Heritage

Das Marmorbad soll - und kann - beeindrucken Es ist ein Bad, in dem nie gebadet wurde: Das Marmorbad in der Karlsaue diente für festliche Anlässe und der fürstlichen Repräsentation. Geschaffen wurde das Badegebäude aus dem Spätbarock von 1722 bis 1728. Landgraf Carl ließ es durch den römischen Bildhauer Pierre Etienne Monnot entwerfen und ausstatten. Skulpturen aus Marmor in Lebensgröße, Reliefs mit Motiven aus der antiken Mythologie, Bildnisse des Landgrafenpaars und farbige Wandverkleidungen überwältigen das Auge. Das Marmorbad sollte seine Besucher beeindrucken – und das tut es bis heute, auch wenn hier längst keine Feste mehr gefeiert werden. Es ist eines der bedeutendsten Ensembles römischer Profanskulptur des frühen 18. Jahrhunderts nördlich der Alpen.Westlich der Orangerie in einem Seitenpavillon in der Karlsaue befindet sich das letzte erhaltene spätbarocke Badegebäude Deutschlands. Der Pavillon wurde von 1722 bis 1728 unter Landgraf Carl errichtet. Er diente entgegen der Bezeichnung nicht als Badehaus, sondern wurde für festliche und repräsentative Anlässe genutzt. Der römische Bildhauer Pierre Etienne Monnot (1657–1733) schuf eine prachtvolle Innenarchitektur mit lebensgroßen Marmorskulpturen, detailverliebten Wandreliefs und farbigen Wandverkleidungen. Sie machen das Marmorbad zu einem der bedeutendsten Ensembles römischer Profanskulptur des frühen 18. Jahrhunderts nördlich der Alpen. Hessen Kassel Heritage Marmorbad An der Karlsaue 20d 34121 Kassel +49 (0)561 316 80-500 info@heritage-kassel.de Besucherservice +49 (0)561 316 80-123 service@heritage-kassel.de Öffnungszeiten 1.4. bis 31.10.
Ausstellungen | Museum

Deutsches Tapetenmuseum

Hessen Kassel Heritage

Die kunstvolle Geschichte der Wohnkultur Italienische Adelshäuser verwendeten schon im 14. Jahrhundert die ersten Stofftapeten. Was seither in den Wohnräumen passiert ist, zeigt das Deutsche Tapetenmuseum in Kassel. Die riesige Sammlung umfasst über 23.000 Objekte – von der 500 Jahre alten Goldleder-Tapete bis zum topaktuellen Vliesmuster. Das ist nicht nur für private Tapetenfans interessant: Auch Denkmalämter oder Schlösserverwaltungen erhalten hier Unterstützung, wenn sie historische Tapeten erkennen und wiederherstellen möchten. Die Museumsgründung im Jahr 1923 geht auf eine private Initiative von Tapetenfabrikanten zurück. Sie wollten die Tradition ihrer Branche dokumentieren und Tapeten als Kunst- und Kulturobjekte ausstellen. Viele Händler steuerten wertvolle Exponate aus ihren eigenen Sammlungen bei. Derzeit entsteht in Kassel ein moderner Neubau für die Dauerausstellung. Deshalb ist die Sammlung aktuell nur über den Online-Katalog oder in Sonderausstellungen zugänglich. Hessen Kassel Heritage Deutsches Tapetenmuseum 34117 Kassel +49 (0)561 316 80-0 info@heritage-kassel.de Besucherservice +49 (0)561 316 80-123 service@heritage-kassel.de
Ausstellungen | Museum

Hessen Kassel Heritage

Hessen Kassel Heritage ist eine Einrichtung des Landes Hessen und steht in einer rund 600-jährigen Tradition des Sammelns, Bewahrens und Gestaltens. Durch landgräfliche und kurfürstliche Sammelleidenschaft kamen hier über Jahrhunderte hinweg mannigfaltige und bedeutende Kunstschätze zusammen, welche unverändert an ihrem historischen Ort erhalten sind. Zahlreiche und vielfältige Zeugnisse der Kunst- und Kulturgeschichte stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir verpflichten uns den klassischen Museumsaufgaben: Sammeln, Bewahren, Ausstellen, Forschen und Vermitteln. Dies gilt auch für die historischen Baudenkmäler und Gärten.
Ausstellungen | Ausstellung

Störe meine Kreise

Kasseler Kunstverein

“Störe meine Kreise” zeigt fünf künstlerische Positionen von Absolventinnen der Kunsthochschule Kassel. Mithilfe verschiedener Medien wie Fotografie, Video, Sound, Text, Plastik und Installation geben Aileen Ahlert, Louisa Boettner, Annagenia Jacob, Katharina Jaeger und Huizi Yao Einblicke in persönliche Herausforderungen, erforschen Alternativen zu alltäglichen Denk- und Handlungsmustern und rütteln an gesellschaftlichen Strukturen. Humorvoll, verletzlich oder auch spielerisch umkreisen die Arbeiten die Themen “Familie”, “Fürsorge”, “Körper”, “Gender”, “Arbeit”. Dabei loten sie die Grenzen zwischen diesen Themen neu aus. Die Arbeiten erforschen auf vielfältige Weise die Formen und Ausprägungen von Zyklen und Mustern und rücken dabei die Aspekte der Wiederholung, Entwicklung und Veränderung in den Fokus. Sie behandeln Themen wie den Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenalter, den Wandel von Familien oder Generationen sowie die vielfältigen Herausforderungen, die im Laufe des Lebens auftreten können. Katharina Jaegers autobiographische Arbeit „Die Schwerkraft des Kinderwunsches“ thematisiert ungewollte Kinderlosigkeit, indem sie sich fotografisch mit den Versuchen künstlicher Befruchtung auseinandersetzt. Aileen Ahlert zeigt Fotografien, Videos und Assemblagen, die das Leben ihrer Großmutter umkreisen, deren mentale Gesundheit nachlässt. In weiteren Arbeiten setzt sie sich künstlerisch mit ihrer ostdeutschen Herkunft und ihrer eigenen mentalen Gesundheit auseinander. Annagenia Jacob thematisiert in ihrer vielschichtigen multimedialen Installation ihre eigene soziale Prägung und hinterfragt auf humorvolle Weise Familienstrukturen, Geschlechterrollen, Vorbilder und das Konzept des Erwachsenwerdens. Louisa Boettner prangert in ihrer Arbeit "Menstrual Fountain - Weiterführung positiver Darstellungen der Menstruation“ an, dass Menstruationen in einer männlich codierten Konsum- und Schamgesellschaft als Tabu, als Ekel, als unhygienisch gelten. Huizi Yaos Fotoserie „Sisyphus“ konzentriert sich auf einen grundlegenden Bestandteil der menschlichen Erfahrung: das Gefühl der Absurdität. Durch Komposition und Assoziation schafft Huizi Yao einen visuellen Raum, der absurd, verwirrend und humorvoll ist. Mit dem Titel „Störe meine Kreise nicht“ will die Ausstellung den existenziellen und fruchtbaren Moment der Störung und des Austauschs deutlich machen und bewusst einfordern. Das Bild des Kreises soll helfen, Mechanismen des sozialen Ausschlusses zu reflektieren. Die Ausstellung lädt dazu ein, über soziale Normen, Gemeinschaft und die unsichtbare Arbeit der Sorge in einer sich wandelnden Welt nachzudenken. Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 11 – 18 Uhr Donnerstag, 11 – 20 Uhr Die Ausstellung wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Kassel.
Ausstellungen | Aufführung

Aqua
CORNÈ THERON

5. bis 14.5.2023 Einzelausstellung im Hallebad Ost, Kassel
Ausstellungen | Ausstellung

"Blickwinkel" Alte Brüderkirche

5. bis 14.5.2023 Annette Werndl, Gabriele Middelmann und Petra van Husen präsentieren Blickwinkel zeitgenössischer Kunst in historischem Ambiente
Ausstellungen | Ausstellung

René Wagner - Pole Position

Kasseler Kunstverein

Vom 2. April bis 28. Mai 2023 zeigt der Kasseler Kunstverein in seinen wiederbezogenen Räumen im Museum Fridericianum die Ausstellung „Pole Position“ von René Wagner. Der Ausstellungsraum des Kasseler Kunstvereins wird von einer ca. 3 Meter hohen Ausstellungswand zerschnitten, die nach dem Vorbild von Christopher Williams Ausstellungsarchitektur ein riesiges Vehikel erkennen lässt. Als imposante Skulptur teilt sie die angrenzende Wand und verkeilt sich in den Nachbarraum. Sie stellt sich den Ausstellungsbesucher*innen gleich einem falschgeparkten Auto in den Weg. In ihrer Wand befinden sich Aussparungen, in denen beleuchtete Exponate zu sehen sind. Wagner verzichtet in dieser Ausstellung auf Sockelkunst. Deshalb sind seine lackierten Vasen in einer Art Auspuffästhetik liegend in den ausgesparten Nischen angeschraubt. Die auffälligen Nieten auf der Ausstellungswand, die normalerweise an japanischen Autofelgen zu finden sind, hat Wagner eigens für die Ausstellung kommen lassen. Anleihen aus den Bosozoku Style Tunings werden sichtbar. Kunstvoll präparierte Felgen scheinen die Ausstellungswand zu tragen. An ihr hängen Bilder, die aus blechdünnem Aluminium bestehen und mehrere Lackschichten haben, aber auch Leinwände, die in altmeisterlicher Manier grundiert und mehrfach lackiert wurden. In ihren leuchtenden Farben erinnern sie an die 90er Jahre-Hotwheels-Ästhetik. Unter „Pole Position“ versteht Wagner die eigene Ausgangsposition als Chronist und genauer Beobachter. Die Tuningszene auf den Nachbardörfern seiner Heimatstadt Hildesheim hat ihn schon immer fasziniert. Tausendfach hat er sie mit seiner Kamera festgehalten beim Warten an der Bushaltestelle. In der Leidenschaft und Ausdauer der Menschen, die ihre Autos tunen und diese dann abends vor den Bushaltestellen außerhalb des Dorfes präsentieren, sieht der Künstler eine Parallele zur Kunstwelt, denn auch sie ist immer auf der Suche nach dem größten, schönsten und gelungensten Kunstwerk. Tuningszene in der Scheune versus Kunst im Atelier bzw. Tuningszene auf dem Parkplatz versus Kunst im Ausstellungsraum. Wagner wertet nicht, sondern stellt die obsessive Aufmerksamkeit und totale Perfektion für jedes Detail und die damit verbundene Wertschätzung für das auf Hochglanz polierte Auto auf die gleiche Ebene wie die Kunst oder das Meissener Porzellan seiner Oma, das nie benutzt werden durfte und im Schrank ausgestellt war. Das Bedürfnis, sich zu messen und zu optimieren, scheint sich vor allem mit oberflächlichen und auf Hochglanz polierten Oberflächen stillen zu lassen. Wagner kombiniert diese Welten miteinander in seiner in Meissener-Porzellan-Optik gestalteten Alufelge, die er obendrein in entsprechendem Muster bemalt hat. Seine sorgfältig bemalten Objekte verweisen auf die Antike, als auf Gebrauchsgegenständen wie Vasen Szenen aus dem Leben abgebildet wurden. Das, was Wagner heute abbildet, ist vor allem der Konsumwelt entnommen. Seine bemalten Objekte hinterlassen bei uns das beklommene Gefühl, auf ihre Vordergründigkeit hereingefallen zu sein und der Darstellung widersprechen zu wollen, weil sie das Gewohnte torpedieren. Womöglich spiegelt René Wagner unser Bedürfnis nach sogenannten Kostbarkeiten, die wir präsentieren, um uns selbst gegenüber anderen aufzuwerten. Als Besucher*in beschleicht uns das Unbehagen, dass die eigene Bewunderung oder das Bedürfnis nach Erhabenheit an beliebigen Objekten und Tätigkeiten festgemacht werden kann und unter Umständen lächerlich ist. Wagner hält uns einen Spiegel vor, das eigene Handeln und die Selbstverliebtheit womöglich in Frage zu stellen. Wenn es nach René Wagner geht, ist die Pole Position nicht der Startplatz für ein Wettrennen, sondern die Reflexion der eigenen Haltung. René Wagner (*1983) lebt und arbeitet in Kassel. Er hat Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel studiert. Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag & feiertags 11 – 18 Uhr Donnerstag 11 – 20 Uhr
Ausstellungen | Ausstellung

AQUA - CORNÈ THERON Einzelausstellung

Hallenbad Ost

„Aqua“ heißt die Einzelausstellung von Cornè Theron, die vom 5. bis 14. Mai 2023 im Hallenbad Ost in Kassel gezeigt wird. Passend zu der Location zeigt die aus Südafrika stammende Künstlerin Werke mit ihrem Hauptthema: Wasser. Die rund 40 Werke dieser zum Teil multimedialen Ausstellung widmen sich den drei Ausdrucksformen Therons: Gemälde in Öl auf Leinwand, digitale Kunstwerke und ihre Serie „Essence“, die auf neurologischen Daten basiert. Die Sujets ihrer Gemälde und digitalen Werke sind Menschen unter Wasser. Für ihren sehr typischen und erkennbaren Stil lässt sich Cornè Theron dabei von unterschiedlichen Glasformen als Filter inspirieren, um ein besonderes Maß an Abstraktion zu erreichen. Dies setzt sie in ihren Werken durch eine äußerst prägnante Pixeltechnik um, mit der Theron über die Jahre eine breite Anhängerschaft gefunden hat. Cornè Theron benutzt Wasser auch als Metapher des Unterbewussten. So wie der Mensch unter Wasser in seiner Sicht eingeschränkt ist, so ist er es auch in seiner Sicht auf sein Unterbewusstes. Vieles erscheint verschwommen und ungenau, nicht wirklich abgrenzbar. Theron setzt dabei auf die Universalität dieser Eindrücke: fast jeder hat diese Erfahrungen bei Versuchen, Unterwasser zu sehen, gemacht. Ebenso kennt jeder auch die undefinierten Erinnerungen an verschwommene Träume oder Vorstellungen. Diese Verknüpfungen stellt Theron in ihrer Kunst dar und her. Seit 2019 lebt die am Westkap in Südafrika geborene Künstlerin im Elsass, Frankreich. Ihre Werke wurden international bereits in Paris, New York, Kapstadt und London gezeigt und in Frankfurt feierte sie 2020 mit ihrer ersten Solo-Ausstellung „AMA“ einen großen Erfolg mit dem Verkauf aller Werke der Ausstellung. Therons Kunst befindet sich in Privatsammlungen rund um den Globus und ARTSY CEO Mike Steib kommentierte nach dem Kauf eines ihrer Gemälde: „Theron ist eine Künstlerin, die es wert ist zu beachten.“
Ausstellungen | Ausstellung

Trost

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Wer von uns weiß nicht von Momenten im Leben zu berichten, in denen wir getröstet werden wollten? (Jean-Pierre Wils)

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