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Ausstellungen | Ausstellung

Dialog mit dem Ende

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Das Leben ist einzigartig. Und es wird enden. Reden wir darüber. „Wollen Sie ewig leben?“, „Wofür wollen Sie erinnert werden?“ oder „Gibt es einen schönen Tod?“ diesen und zehn weiteren existenzielle Fragen werden Besucher*innen ab Herbst 2022 in der Ausstellung Dialog mit dem Ende im Museum für Sepulkralkultur begegnen. Das Leben ist einzigartig und es wird enden. Sprechen wir darüber! Unter diesem Leitgedanken steht die Wanderausstellung "Dialog mit dem Ende", die neben Trier an sechs weiteren Standorten in Deutschland zu sehen sein wird. Der Tod ist das letzte Tabu. Über das Sterben spricht man nicht in einer Gesellschaft, die immer gesünder und leistungsfähiger werden will. Aber jedes Leben endet mit dem Tod. Früher oder später. Für Dialog mit dem Ende begaben sich daher die Filmemacherin Sylvie Hohlbaum und der Fotograf Steffen Baraniak auf die Suche nach Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Entstanden ist so ein Ausstellungsfilm sowie eindrückliche Fotografien der Protagonist*innen, die sich mit dem Lebensende konfrontiert sehen. Dialog mit dem Ende nähert sich auf diese Weise diesem schwierigen und doch ganz alltäglichem Thema Tod an. Wie intensiv, ausgiebig oder zaghaft die Annäherung geschieht, liegt bei den Besucher*innen selbst. Die Ausstellung bietet Raum für Gespräche und gleichzeitig laden freiwillig engagierte Vermittler:innen ein, den Dialog interaktiv mitzubestimmen, indem die Fragen der Ausstellung an einer Pinnwand beantwortet werden können. Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm im Museum für Sepulkralkultur (und in der Stadt Kassel). Weitere Informationen zur Wanderausstellung finden Sie unter: www.dialog-mit-dem-ende.de Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Körber-Stiftung und der Beisheim Stiftung.
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Thomas Reymann - Vorbild

Kasseler Kunstverein

Thomas Reymann Vorbild 09.12.2022 – 08.01.2023 Eröffnung: Donnerstag, 08.12.2022, 19 Uhr Der Kasseler Kunstverein zeigt vom 09.12.2022 bis zum 08.01.2023 als Abschluss der Ausstellungstätigkeit in seinen temporären Ausstellungsräumen die erste institutionelle Einzelausstellung „Vorbild“ des Künstlers Thomas Reymann. Die Ausstellung wird eine Malerei-Schau, für die Thomas Reymann in den temporären Ausstellungsräumen des Kunstvereins installative Rauminszenierungen schafft. Wesentlicher Bestandteil der Ausstellung wird die performative Intervention „Der Künstler ist anwesend“. Dafür wird Thomas Reymann während der Öffnungszeiten die Kunstvermittlung in seiner eigenen Schau übernehmen und mit dem Publikum interagieren. Diese Interaktion geht über ein bloßes miteinander ins Gespräch Kommen hinaus und basiert auf gezeigten Arbeiten, die konkrete Handlungsanweisungen an die Besuchenden enthalten. Thomas Reymann lebt und arbeitet in Kassel. Er hat an der Kasseler Kunsthochschule Malerei bei Prof. Johannes Spehr studiert und ist Preisträger des Förderpreises der cdw-Stiftung gGmbH der im Rahmen der EXAMEN 2020 vergeben wurde. Er ist Träger des Georg-Meistermann-Stipendium des Cusanuswerks 2021-2023. Reymanns Arbeitsweise und die ihr zugrunde liegende konsequente Ablehnung klassischer Kunstmarktstrategien hat Zweifeln und künstlerische Selbstreflexion als Programm und malerische Aufgabe. Seine Arbeiten bestehen aus Leinwand, Packband, Pflaster, Stoff sowie diversen anderen Materialen, die von einem immer wiederkehrenden diffusen Braunton dominiert sind. Dabei hinterfragt Reymann, was ein Bild oder eine Farbe überhaupt ausmacht. In einem separaten Raum in den Ausstellungsräumen wird in Zusammenarbeit mit dem Musiker Sebastian Jurchen eine Drei-Kanal-Soundinstallation konzipiert. Zu hören ist ein rhythmisierter innerer Monolog an der Schnittstelle zwischen Musik und Sprache. Das Motiv der Suche nach Vorbild(ern)/dem Zweifeln an Vorbild(ern) wird in abstrahierter Form erfahrbar, beziehungsweise erfühlbar sein. Öffnungszeiten Di – So von 11 – 18 Uhr Öffnungszeiten an den Feiertagen 25./26.12.: Die Ausstellung ist geöffnet, der Künstler ist nicht anwesend 31.12.2022: Ausstellung geöffnet von 20 – 2.00 Uhr 0:00 Uhr Performance „Thomas Reymann sagt mir nichts“ Die Ausstellung wird gefördert vom Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e. V. München, Cusanuswerk Bischöfliche Studienförderung, das Kulturamt der Stadt Kassel und die GWH Wohnungsgesellschaft.
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Dauerausstellung

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Sterben, Tod, Bestattung, Trauer und Gedenken Das Museum für Sepulkralkultur besitzt Sammlungen, die vornehmlich aus der christlich-abendländischen Kultur stammen und bis heute ca. 22 000 Exponate aus dem Zeitraum vom 1. Jh. n. u. Z. bis heute umfassen. Durch Ankäufe und Schenkungen wird diese Sammlung kontinuierlich ausgebaut. Derzeit zeigt das Museum in der Dauerausstellung die Entwicklung der Grabmalkultur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Ein weiterer Teil sind brauchtümliche und volksreligiöse Exponate der Bestattungs-, Trauer und Gedenkkultur. Aktuelle Entwicklungen sowie zeitgenössische künstlerische Positionen, die das facettenreiche Verhältnis des Menschen zu Sterben und Tod thematisieren, sind in einzelne Themenfeldern integriert. Auch werden Bestattungsbräuche verschiedener Religionen und Kulturen in Deutschland und weltweit präsentiert. Sie alle dokumentieren menschliche Strategien im Umgang mit der Endlichkeit des Lebens. Wie wir mit dem Tod umgehen, sagt uns, wer wir sind, woher wir kommen, was wir denken und was wir glauben. Das Bewusstsein für die Sterblichkeit intensiviert dieses Leben und das Wissen um die Traditionen des Todes verstärkt das gegenseitige Verständnis. Seit dem 21. Jahrhundert befindet sich die Bestattungskultur in Deutschland in einem grundlegenden Umbruch. Auch der Umgang mit Sterben und Tod unterliegt diesem allgemeinen gesellschaftlichen und kulturellen Wandlungsprozess. So ist eine Neukonzeption vor dem Hintergrund dieses Wandels, der demographischen Entwicklung und der Migration durch aktuelle multikulturelle, ethische, soziologische, medizinische, sozialpsychologische und naturwissenschaftliche Aspekte im Umgang mit Sterben und Tod in Planung. Groß angelegte Sonderausstellungen und Interventionen rücken regelmäßig verschiedene Aspekte der zeitgenössischen Entwicklung in den Fokus. Gruppen können sich im Rahmen von Führungen durch die Ausstellungen führen lassen. Im Außenbereich des Museums stehen hölzerne Grabzeichen stellvertretend für geschichtliche Zeitabschnitte vom Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert. Daneben wachsende Pflanzen verweisen auf Zusammenhänge zwischen Grab und Pflanze bis hin zur Entwicklung einer Grabbepflanzung. In anderen Bereichen werden gegenwärtige, künstlerische und handwerklich interessante Formen des Totengedenkens präsentiert.
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Kaleidoskop der Räume

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Im Rahmen der Kasseler Musiktage 2022 unter dem Motto „WOHIN GEHST DU?“ Bis einschließlich zum 6. November 2022 bietet das Museum für Sepulkralkultur ein einzigartiges räumliches Erlebnis: In einer 3D-Audioinstallation tauchen die Besucher*innen in die faszinierende Klangwelt des Komponisten Heinrich Schütz' hinein, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 350. Mal jährt. Zu diesem Anlass ermöglichen die Kasseler Musiktage in mehreren Veranstaltungen, seine Musik aus heutiger Perspektive und in zeitgemäßer Aufführungsform zu erleben. Part I – Kaleidoskop der Räume. Psalmen Davids reworked Part II – time traveller. Exequien reworked Part III – Nicht von dieser Welt. Passion reworked Part IV – Liebe. Verleih uns Frieden reworked Fabian Russ Orchestronik ® Carlo Grippa Sounddesign und 3D-Mischung Max Leicht, Fabian Russ Audio Dome Einen Raum in Klang zu übersetzen – das verstand Heinrich Schütz wie kaum jemand vor ihm, als hätte er bereits ein 3D-Verständnis von Musik gehabt. Diese in ihrer Zeit hochmoderne, klangprächtige mehrchörige Musik ist heute Anregung und Inspiration für den Leipziger Klangkünstler und Komponisten Fabian Russ, dessen Schwerpunkt in der Verwebung von Elektronik und klassischer Musik im Live-3D-Hörraum liegt. Russ taucht ein in die komplexen Werke, gestaltet einen bewegenden Dialog mit der Originalkomposition, spürt den vielschichtigen Verschränkungen nach und kreiert einen neuen Klangraum. Sein in den vergangenen Jahren konzipierter und nun vollendeter Zyklus Kaleidoskop der Räume, ein Auftragswerk des Heinrich Schütz Musikfests zum Festjahr SCHÜTZ22 – weil ich lebe, ist auf vier Teile angelegt. Im 2021 uraufgeführten zweiten Teil time traveller werden Samples aus den Musikalischen Exequien, die Schütz 1636 anlässlich der Beisetzung seines Landesherren Heinrich Posthumus Reuß komponiert hatte, extrahiert, neu kombiniert und mit den Originalaufnahmen verwoben. Im 350. Todesjahr des Komponisten ist diese Installation in Kassel an dem Ort zu erleben, der sich auf vielfältige Weise mit dem Tod auseinandersetzt: dem Museum für Sepulkralkultur. Moderne Kompositionsweise, zeitgemäßes Sounddesign und innovative Audiotechnik treffen auf die Musik des 17. Jahrhunderts. Der erzeugte 3D-Audioklang ermöglicht ein einzigartiges räumliches Erlebnis. Durch den halbkugelförmigen Klangdom mit seinen 32 Lautsprechern kann man in alle klanglichen Facetten eintauchen. Während des Festjahres 2022 wird dieser 3D-Klangdom an zentralen (Schütz-)Orten zu erleben sein und so einmal mehr das Werk wie eine innovative Rezeption und künstlerische Neuinterpretation betonen. In Kassel findet die Installation im Rahmen der Kasseler Musiktage 2022 unter dem Motto „Wohin gehst du?“ in Kooperation mit dem Heinrich Schütz Musikfest | SCHÜTZ22 vom 27. Oktober bis zum 06. November 2022 bei freiem Eintritt im Museum für Sepulkralkultur statt. Aktuelle Informationen unter www.kasseler-musiktage.de.
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Klara Charlotte Zeitz - Like Lava INSIDE ME

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

“Ich habe meine Wut genährt wie eine Wölfin ihr Junges, und ich habe Erleuchtung, Lachen, Schutz und Wärme gefunden, wo es kein Licht gab, keine Nahrung, keine Schwestern und keine Zuflucht.” - Audre Lorde - Wie gehen wir mit der Repräsentation von Gewalt und Verlust um und welche Sprache finden wir dafür? Wie thematisieren wir Gefühle wie Wut, Zorn und Schmerz? Was gibt uns den Mut, Dinge nachhaltig zu verändern? Im Aufbegehren gegen Ungerechtigkeit ist Wut die transformatorische Kraft. Umgekehrt gefragt, welche Konsequenz ergibt sich aus der systematischen Unterdrückung dieses Gefühls? Ihre Negation kann zu tiefer Traurigkeit, Antriebslosigkeit oder gar Depression führen. Wut gilt allgemein als negativ und ist doch ein essentieller Bestandteil des sich Auflehnens gegen gesellschaftliche Gegebenheiten. Sie bringt uns dazu, für Selbstwert und Umbruch einzustehen und ist unser moralischer Kompass gegen Ungerechtigkeit. Die Ausstellung LIKE LAVA INSIDE ME legt den Fokus auf den Ausgangspunkt und den zentralen Film der Arbeit Manifesto of Transformation. Der Titel bezieht sich auf einen Textauszug des gleichnamigen Filmes Wut: “Lava rises inside me. Everything inside me and around me is covered in ashes. White ashes of the eruption are reflected in the bloody lake” (Lava steigt in mir empor. Alles in mir und alles um mich hüllt sich in Asche. Weiße Asche der Feuersbrunst spiegelt sich im blutroten See). Die Videoarbeit Manifesto of Transformation entstand 2021 und wurde in der internationalen Ausstellung Notions of Identity in Leipzig und Thessaloniki gezeigt. Nun ist sie bei uns zu sehen; Eine poetische Emanzipationsgeschichte in fünf Teilen, die um die Frage nach tiefgreifender Veränderung kreist, um Verlust, Ohnmacht, um Widerstand und Befreiung und sie mit einer positiven Konnotation von Wut beantwortet, um transformatorische, revolutionäre Prozesse zu aktivieren und die eigene Sprachlosigkeit zu überwinden. - Klara Charlotte Zeitz -
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Monitoring: Absolutely Killing It – Ausstellung für Medieninstallationen

Kasseler Kunstverein

Monitoring: Absolutely Killing It – Ausstellung für Medieninstallationen Eröffnung 16. November, 20:00 Uhr | KulturBahnhof Kassel | Südflügel Die Ausstellung Monitoring des 39. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes präsentiert 19 Medieninstallationen von internationalen Künstler*innen. Mit Monitoring erweitert sich der kinematografische Raum des Festivals um Arbeiten, die über die herkömmliche Präsentationsform der Kinoleinwand hinausgehen. Ausstellungsorte sind der Kasseler Kunstverein und der KulturBahnhof Kassel. Der Titel der diesjährigen Ausstellung Absolutely Killing It verweist einerseits auf im heutigen Spätkapitalismus verbreitete Techniken der Selbstaffirmation und damit im übertragenen Sinne auf das ihnen zugrunde liegende Höher-Schneller-Weiter-Prinzip und Fortschrittsgläubigkeit. Auf der anderen Seite spielt er auf die erschreckende wissenschaftliche Einschätzung an, dass wir aktuell das sechste große Massenaussterben erleben – den größten Verlust an Leben auf der Erde seit der Zeit der Dinosaurier – und dass der Mensch dafür verantwortlich ist. Wir konsumieren über die Grenzen des Planeten hinaus, beuten natürliche Ressourcen ebenso wie menschliche Arbeitskraft in ungebremster Weise aus. Angesichts von Umweltzerstörung und Artensterben, diskriminierenden Abwertungen und Ausbeutungen rufen die 20 Künstler*innen in ihren Arbeiten – mal spielerisch-ironisch, mal dringlich aufrüttelnd – dazu auf, hinzuhören, zu verlangsamen, sich zu organisieren und aktiv zu werden. Im Südflügel gruppieren sich Positionen, die sich appellierend an den Menschen richten, aber auch solche, die auf hoffnungsvolle Art die Widerstandskraft der Natur betonen. Andere zeigen auf, wie sich dennoch Möglichkeiten der gemeinsamen Existenz aller Spezies imaginieren lassen, sowie nachhaltige Wachstumsmodelle, neue Gewohnheiten und Lebensweisen. Im Verlauf der Ausstellung, die sich über vier weitere Räume innerhalb des KulturBahnhofs zieht, widmen sich die Künstler*innen in Videoarbeiten und Medieninstallationen den Folgen unseres Konsums, von Wegwerfbeziehungen und ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen. Gleichzeitig spekulieren sie darüber, was passiert, wenn wir uns diesen Mechanismen entziehen, sie abbremsen oder bestreiken. Die Themen Zeug*innenschaft und Beweisführung angesichts von Gewalt, Umweltzerstörung und Verdrängung begegnen den Besucher*innen auch in den temporären Räumen des Kasseler Kunstvereins in der Freiheit 13. Die Künstler*innen der Ausstellung verweisen auf Praktiken des Erinnerns und Reflektierens, auf die Bedeutung von Langsamkeit und des Anerkennens gegenseitiger Abhängigkeit aller Lebewesen, um dem kompromisslosen Höher-Schneller-Weiter- Prinzip und den dahinterliegenden Weltbildern etwas entgegenzusetzen. Monitoring findet in Kooperation mit dem Kasseler Kunstverein und dem Stellwerk statt. Alle Arbeiten sind für den mit 3.500 Euro dotierten Golden Cube, gestiftet von dem Kasseler Softwareunternehmen Micromata GmbH, nominiert. // MONITORING: Absolutely Killing It // Auf einen Blick // 16. – 20. November 2022 Eröffnung am 16. November um 20:00 Uhr KulturBahnhof Kassel | Südflügel ÖFFNUNGSZEITEN Mittwoch 16.11., 20:00 – 23:00 Uhr Donnerstag 17.11. bis Samstag 19.11., 15:00 – 22:00 Uhr Sonntag 20.11., 12:00 – 20:00 Uhr KASSELER KUNSTVEREIN | Die Freiheit 13 Scanning the Horizon: An Immersive Archive / Benjamin Busch // If these walls could talk, they would cough and eat a snack at Nordsee. / Stefanie Schwarzwimmer / 10' // Acts of Improbable Genius / Melanie-Jame Wolf / 18' KULTURBAHNHOF KASSEL | Glaskasten 5.752.414.468 / Gabriela Löffel / 114' KULTURBAHNHOF KASSEL | Projektraum Bahnhofshalle, gegenüber Gleis 7 Plus Ultra / Sebastian Weise / 26' KULTURBAHNHOF KASSEL | Kubatur Platform / Johannes Büttner, Steffen Köhn / 15' KULTURBAHNHOF KASSEL | Stellwerk 小埃 Iris / I-Chieh Tsai / 15' KULTURBAHNHOF KASSEL | Südflügel Nature See You / Erik Bünger / 19' // Tales / John Hussain Flindt / 21' // Miss Ginkgo (Chapter1) / Tang Han / 5' // Such as – You, Kind of / Helene Kummer / 12' // Life Eternal / Salvador Miranda / 23' // Human Reality / Ziming Peng // I am absolutely killing it / Lea Roth / 12' // Yummy Body Truck / Noam Youngrak Son / 7' // Chronicle of an Extinction Foretold / Frank Theys / 20' // We The Nature / Borjana Ventzislavova / 28' // The End Of Something / Clemens Wilhelm / 16 '// OCTAVIA'S VISIONS / Zara Zandieh / 18' Vermittlungsangebot für Schulklassen (junges dokfest): Anmeldungen bis spätestens 16.11. an jungesdokfest@kasselerdokfest.de Der Eintritt zu den Ausstellungsorten sowie die Teilnahme am Vermittlungsprogramm ist kostenlos. Die Ausstellung findet unter Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen statt.
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Schmeckt besser als es riecht.
Das Fermentations-Tasting

Kasseler Kunstverein

Es erwarten Euch spannende Drinks* & Snacks, die Euch die vielfältige Geruchs- und Geschmackswelt der Fermentation eröffnen. Neben den kleinen Verköstigungen erfahrt Ihr spannende Infos rund um die Welt der Fermentation und Tipps zum selbst machen. Wir als fermentier.bar sind eine ehrenamtliche Initiative, die sich aus der Freude am Fermentieren und Experimentieren gegründet hat. Neben spannenden Fermentations-Experimenten und der Suche nach immer neuen Geschmackskombinationen ist es uns ein besonderes Anliegen, noch mehr Menschen von dieser wunderbaren und historischen Art der Lebensmittelkultivierung zu begeistern. Die Tastings finden auf Spendenbasis statt, damit wir unsere Ausgaben für Lebensmittel decken können. Weitere Infos zu den Tastings und zur Anmeldung auf fermentierbar.de *können Alkohol enthalten.
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Artifizielle Ökologien

Kasseler Kunstverein

Yoav Admoni Chris Bierl fermentier.bar Saša Spačal Ingo Vetter & Annette Weisser Die Künstler*innen Yoav Admoni, Chris Bierl, die fermentier.bar, Saša Spačal und Annette Weisser verhandeln mit ihren ästhetischen Konzepten die Beziehungen von Natürlichkeit und Künstlichkeit. In der Verschränkung von Lebendigem und Artifiziellem entsteht eine Ökologie der Ideen mit neuen Perspektiven. Yoav Admoni untersucht, wie Vorstellungen von Natur in Denkmuster und Alltag eingegangen sind und konfrontiert uns mit dem Natürlichen als einem gesellschaftlichen Sehnsuchtsort. Chris Bierl bettet organische Materie in seine Kunst ein. Das Kunstwerk schafft einen begehbaren Lebensraum, in dem Besucher:innen mit lebenden Orchideen- (und) Mantiden interagieren. Die fermentier.bar porträtiert, feiert und experimentiert mit Mikroorganismen im Kontext der Fermentation. Die Vermittlung dieser Kulturtechnik schafft erfahrbare, sinnlich-ästhetische Erlebnisse im Spannungsfeld von Chaos und Kontrolle. Die Arbeit „Mycomythologies“ von Saša Spačal eröffnet einen mikroskopischen Blick auf eine lebendig-wachsende Pilzlandschaft, die mit dem Mikrobiom der Künstlerin gemischt ist (Blood, Sweat, Tears) und in den Wechselbeziehungen ihre Form gewinnt. Ingo Vetter & Annette Weisser rücken die Technik des Re- bzw. Upcyclings in den Zusammenhang globalisierter Ökosysteme und ihrer dazugehörigen Probleme. Sie arbeiten ausschließlich mit dem Holz des Götterbaums, der sich als Brachenbesiedler perfekt an lebensfeindliche Stadtlandschaften angepasst hat und dessen Holz als minderwertig gilt. Die Serie "Kassel repair" kombiniert bestehende Designklassiker mit Götterbaum-Elementen zu acht hybriden Stühlen. Öffnungszeiten: Di - So 11 - 18 Uhr
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SCHMECKT BESSER ALS ES RIECHT
DAS FERMENTATIONS-TASTING

Kasseler Kunstverein

Es erwarten Euch spannende Drinks* & Snacks, die Euch die vielfältige Geruchs- und Geschmackswelt der Fermentation eröffnen. Neben den kleinen Verköstigungen erfahrt Ihr spannende Infos rund um die Welt der Fermentation und Tipps zum selbst machen. Wir als fermentier.bar sind eine ehrenamtliche Initiative, die sich aus der Freude am Fermentieren und Experimentieren gegründet hat. Neben spannenden Fermentations-Experimenten und der Suche nach immer neuen Geschmackskombinationen ist es uns ein besonderes Anliegen, noch mehr Menschen von dieser wunderbaren und historischen Art der Lebensmittelkultivierung zu begeistern. Die Tastings finden auf Spendenbasis statt, damit wir unsere Ausgaben für Lebensmittel decken können. Weitere Infos zu den Tastings und zur Anmeldung auf fermentierbar.de
Ausstellungen | Ausstellung

SCHMECKT BESSER ALS ES RIECHT
DAS FERMENTATIONS-TASTING

Kasseler Kunstverein

Es erwarten Euch spannende Drinks* & Snacks, die Euch die vielfältige Geruchs- und Geschmackswelt der Fermentation eröffnen. Neben den kleinen Verköstigungen erfahrt Ihr spannende Infos rund um die Welt der Fermentation und Tipps zum selbst machen. Wir als fermentier.bar sind eine ehrenamtliche Initiative, die sich aus der Freude am Fermentieren und Experimentieren gegründet hat. Neben spannenden Fermentations-Experimenten und der Suche nach immer neuen Geschmackskombinationen ist es uns ein besonderes Anliegen, noch mehr Menschen von dieser wunderbaren und historischen Art der Lebensmittelkultivierung zu begeistern. Die Tastings finden auf Spendenbasis statt, damit wir unsere Ausgaben für Lebensmittel decken können. Weitere Infos zu den Tastings und zur Anmeldung auf fermentierbar.de
Ausstellungen | Ausstellungseröffnung

Eröffnung: Artifizielle Ökologien

Kasseler Kunstverein

Artifizielle Ökologien Eröffnung: 01.07., 19 Uhr Yoav Admoni Chris Bierl fermentier.bar Saša Spačal Ingo Vetter & Annette Weisser 02.07. - 09.10.2022 Die Künstler*innen Yoav Admoni, Chris Bierl, die fermentier.bar, Saša Spačal und Annette Weisser verhandeln mit ihren ästhetischen Konzepten die Beziehungen von Natürlichkeit und Künstlichkeit. In der Verschränkung von Lebendigem und Artifiziellem entsteht eine Ökologie der Ideen mit neuen Perspektiven. Yoav Admoni untersucht, wie Vorstellungen von Natur in Denkmuster und Alltag eingegangen sind und konfrontiert uns mit dem Natürlichen als einem gesellschaftlichen Sehnsuchtsort. Chris Bierl bettet organische Materie in seine Kunst ein. Das Kunstwerk schafft einen begehbaren Lebensraum, in dem Besucher:innen mit lebenden Orchideen- (und) Mantiden interagieren. Die fermentier.bar porträtiert, feiert und experimentiert mit Mikroorganismen im Kontext der Fermentation. Die Vermittlung dieser Kulturtechnik schafft erfahrbare, sinnlich-ästhetische Erlebnisse im Spannungsfeld von Chaos und Kontrolle. Die Arbeit „Mycomythologies“ von Saša Spačal eröffnet einen mikroskopischen Blick auf eine lebendig-wachsende Pilzlandschaft, die mit dem Mikrobiom der Künstlerin gemischt ist (Blood, Sweat, Tears) und in den Wechselbeziehungen ihre Form gewinnt. Ingo Vetter & Annette Weisser rücken die Technik des Re- bzw. Upcyclings in den Zusammenhang globalisierter Ökosysteme und ihrer dazugehörigen Probleme. Sie arbeiten ausschließlich mit dem Holz des Götterbaums, der sich als Brachenbesiedler perfekt an lebensfeindliche Stadtlandschaften angepasst hat und dessen Holz als minderwertig gilt. Die Serie "Kassel repair" kombiniert bestehende Designklassiker mit Götterbaum-Elementen zu acht hybriden Stühlen. Die Ausstellung wird gefördert von: Stiftung Kunstfonds / NEUSTART Kultur Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur Kulturamt der Stadt Kassel Gerhard-Fieseler-Stiftung
Ausstellungen | Ausstellung

Kasseler Kunstverein

Alle fünf Jahre übergibt der Kasseler Kunstverein seine Ausstellungsräume im Museum Fridericianum an die documenta und zieht vorübergehend in andere Räumlichkeiten um. Während der documenta fünfzehn ist dieser Ausstellungsort "Die Freiheit 13". 
Ausstellungen | Ausstellung

Laura Pientka - Spewing Humus

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Laura Pientka nimmt in ihren Arbeiten Bezug auf die Zyklen, die unser körperliches Sein bestimmen. Zudem thematisiert sie immer wieder das Thema der Überreste unserer Körper. In der Arbeit „Spewing Humus" arbeitet sie mit einen großen Menge Ton, die sie im Untergeschoss des Museums für Sepulkralkultur als feministische Intervention innerhalb der Grabsteinsektion platziert und mit Springbrunnen transformiert. www.laurapientka.de
Ausstellungen | Ausstellung

Fernando Arias - Thousands And More

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

In Kooperation mit dem Künstler Fernando Arias (geb. 1963, Kolumbien), der essenziell an der kommenden documenta fifteen beteiligt ist, entstand die Idee einer künstlerischen Intervention in der Dauerausstellung des Museums für Sepulkralkultur. Bei einer der zahlreichen inhaltlichen Besprechungen nahm Arias eine kuratorische Aussage von Dirk Pörschmann direkt auf, um diese in seine Arbeit einzubinden, die sich mit dem Thema von Opferzahlen auseinandersetzt: „a number is too little sensual for an exhibition“ (eine Zahl ist für eine Ausstellung nicht sinnlich genug)
Ausstellungen | Ausstellung

Museum für Sepulkralkultur ist Standort der documenta fifteen

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Vom 18. Juni bis 25. September 2022 findet die documenta fifteen unter der Künstlerischen Leitung von ruangrupa an verschiedenen Orten in Kassel statt. Das Kollektiv aus Jakarta hat der fünfzehnten Ausgabe der documenta die Werte und Ideen von lumbung zugrunde gelegt, dem indonesischen Begriff für eine gemeinschaftlich genutzte Reisscheune. Als künstlerisches und ökonomisches Modell fußt lumbung auf Grundsätzen wie Kollektivität, gemeinschaftlichem Ressourcenaufbau und gerechter Verteilung und verwirklicht sich in allen Bereichen der Zusammenarbeit und Ausstellungskonzeption. Iumbung wird die gemeinschaftliche Praxis von ruangrupa und dem Künstlerischen Team, den lumbung member und lumbung-Künstler*innen und allen Teilnehmenden auf dem Weg zur documenta fifteen im Jahr 2022 und darüber hinaus sein. Im Rahmen der documenta fifteen rückt der industriell geprägte Kasseler Osten erstmals verstärkt in den Blick einer documenta: In dem von weitläufigen Werks- und Gewerbeflächen bestimmten Stadtteil Bettenhausen befindet sich mit dem Areal der HÜBNER GmbH & Co KG und dem nahegelegenen Hallenbad Ost ein großer Ausstellungskomplex der documenta fifteen. Von der Innenstadt mit dem ruruHaus als Ausgangspunkt und Wohnzimmer der documenta fifteen sowie Fridericianum, documenta Halle, Naturkundemuseum im Ottoneum, GRIMMWELT und Museum für Sepulkralkultur erstreckt sich die documenta fifteen über die Fulda hinweg in Richtung Osten. Geänderte Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10:00 – 20:00 Uhr Eintritt ins ganze Museum inkls. documenta und Dauerausstellung mit documenta-Ticket oder Museumsticket möglich!
Ausstellungen | Ausstellung

Fürchtetal

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Begleitprogramm "Suizid –Let's talk about it!" Eine zeichnerische Annäherung an den Suizid des Vaters Von Markus und Christine Färber Wie ein Scheinwerfer lässt die eine Entscheidung ein ganzes Leben im Schatten liegen. Die Dunkelheit verschluckt die Erinnerungen. Auch wenn jemand nach ihm fragt. Wie ein Hammer zertrümmert dann das Ende Worte über Reisen, Freunde, Familie und das Glück."Nach dem plötzlichen Suizid des Vaters beginnen zwei Geschwister eine stille Korrespondenz: Sie schreibt ihm, er zeichnet zurück. Jede gefüllte Seite macht sichtbar, wofür oft Worte fehlen. Der Dialog eröffnet eine Welt voller verwunschener Erinnerungen, Rätsel und Gefühle die, so intim sie auch sein mögen, etwas Universelles ans Licht bringen: Dass nichts so ist, wie man es erwartet, befürchtet oder erhofft. Schwester und Bruder lassen sich ein Stück durch ihr Jetzt und Damals begleiten. Im Wald ihrer Kindheit, auf dem Weg durchs Tal zeigen sie in mehrschichtigen Bild-Wort-Kompositionen, in allegorischen und hin und wieder ironischen Zeichnungen, dass am Ende ein Ort oft überraschenderweise mehr ist, als nur eine Katastrophe. Christine Färber wurde 1978 geboren und wuchs in einer oberfränkischen Kleinstadt am Rande des Waldes auf. Nach ihrem Germanistik-Studium in Leipzig blieb sie in der Großstadt und arbeitet seitdem als Journalistin und freie Autorin. 2017 veröffentlichte sie zusammen mit Simone Unger ihr erstes Buch "Alles auf jetzt" im Christoph Links Verlag. Am liebsten läuft sie durch den Wald und über Wiesen. Markus Färber wurde 1981 im Frankenwald geboren. Er studierte in Würzburg Kunstpädagogik und später in Kassel und Halle Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration. Sein erstes Buch "Reprobus" erschien 2012 bei Rotopol. Jetzt lebt er in Leipzig und arbeitet von dort aus als Illustrator und Comiczeichner für die unterschiedlichsten Agenturen und Auftraggeber. Als Teil des Posterkollektivs "Busy Hands" gestaltet er unter dem Pseudonym "Holob" Konzertplakate und macht auch selbst unter diesem Namen Musik.
Ausstellungen | Installation

Resonanzen

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Ein Projekt von Volker Hartung und Katja Mand Im Vordergarten des Museums ist eine Klanginstallation zu hören. Auf der einen Seite der großen Kastanie werden die Fragen vorgelesen. Sie stammen aus einem Fragebogen von Max Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991 ebenda) aus seinen Tagebüchern zum Thema Tod. Auf der anderen Seite der Kastanie hören wir Antworten zu jenen Fragen von Studierenden der Evangelischen Religionspädagogik. Die Fragen aus den Tagebüchern der Jahre Max Frischs 1967−1971 waren Gegenstand der Auseinandersetzung im Seminar von Dr. Katja Mand zum Thema „Tod als Thema im Religionsunterricht“ im aktuellen Semester an der Universität Kassel. Das Projektvorhaben Resonanzen dreht sich um die Kommunikation im Grenzbereich von Analogem zu Digitalem. Und es geht um die Wahrnehmung der jeweiligen Orte und Situationen. Das Projekt wird von der Stiftung Kulturfonds, dem Kulturnetz Kassel und dem Kulturamt der Stadt Kassel gefördert und unterstützt. Die Projektbeteiligten sind Volker Hartung (Bildender Künstler) und Katja Mand (Designerin, Architektin und Pädagogin). jeden Tag 10 – 20 Uhr
Ausstellungen | Ausstellung

herman de vries – vergehen

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Ausstellungseröffnung: 18. Juni 2021 | 18 Uhr Der Künstler ist anwesend. Im Schaffen des international renommierten Künstlers herman de vries (geb. 1931 in Alkmaar/NL) stehen der Zufall, der Wandel und die permanente Veränderung allen Seins im Zentrum. Seit den 1950er-Jahren experimentiert er mit Zeichnungen, der Malerei, mit Installationen, Publikationen und immer stärker mit natürlichen Materialien, deren Vergänglichkeit er ausstellt. "chance and change" (Zufall und Veränderung) sieht herman de vries als den Rahmen seines Lebens, aus dem er niemals heraustreten kann. Seit den 1960er-Jahren hat er viele und lange Reisen unternommen. Neben der Offenheit zur weiten Welt hin, suchte de vries auch die Intimität der Natur, um dort sein Arbeitsmaterial wie auch seine künstlerischen Methoden zu entdecken. Sein Atelier ist der Steigerwald, wo er bereits seit fünf Jahrzehnten lebt. Etwas vergeht: eine Blume, ein Leben, die Zeit. Es ist das aktive Moment des Vergehens, das uns herman de vries in seinen Werken offenbart. Mit jedem Schritt, mit jedem Herzschlag, mit jeder Blüte vergeht das Leben in uns und um uns. Es wandelt sich darin, verwandelt seine Gestalt doch nie sein Wesen. Leben ist Sterben ist Leben. In einem Gedicht erfasst de vries seine Freude über die Lebendigkeit im Angesicht der Vergänglichkeit. „umarmt von der welt werde ich sterben“. Welt ist Teil von uns und wir von ihr. Im Tanz als Ausdruck der Freude vergehen wir. Welch tröstlich Bild vom Unausweichlichen.
Ausstellungen | Ausstellung

Neue Welt

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Ausstellungseröffnung: 18. Juni 2021 | 20 Uhr Die Erfahrungen von Kindern nehmen innerhalb der Auseinandersetzung mit Fluchtursachen und -gefahren eine besondere Rolle ein. Über zwei Jahre hat die Fotografin Edith Held mehr als 100 geflüchtete Kinder in Berliner Übergangsheimen besucht und porträtiert. Ihre Geschichten handeln von Wünschen und Träumen, von Krieg und Zerstörung, von Heimat und Flucht, vom Leben in Berlins Flüchtlingsheimen und ihren Hoffnungen auf ein besseres Leben. Das Fotoprojekt NEUE WELT wurde in Zusammenarbeit mit Gunter Haedke, Initiator der galerie auf zeit, Berlin, und der Fotografin Edith Held seit September 2014 realisiert.

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