Das Gürzenich-Orchester Köln ist eines der traditionsreichsten Sinfonie-Orchester Deutschlands. Sein Stammsitz ist die Kölner Philharmonie, die zu den schönsten Konzertsälen weltweit gehört. Hier spielt das Gürzenich-Orchester über 50 Konzerte pro Jahr. Der zweite Schwerpunkt ist die Oper Köln, wo das Orchester bei über 160 Vorstellungen jährlich im Orchestergraben sitzt.
Die Wurzeln des Gürzenich-Orchester reichen zurück bis zu den mittelalterlichen Ratsmusiken und den ersten festen Ensembles des Kölner Doms. Den Namen „Gürzenich“ verdankt das Orchester dem in der Renaissancezeit errichteten Ballsaal und Markthalle Gürzenich, wo ab 1857 die Sinfoniekonzerte stattfanden. Heute gehört das Gürzenich-Orchester Köln zu den Top Ten der Deutschen Sinfonie-Orchester und ist durch CD-Einspielungen und Gastspiele von Amsterdam über London bis Shanghai weltweit bekannt.
Masabane Cecilia Rangwanasha, Sopran
Kevin Short, Bassbariton
A Song for you
Kölner Bürgerchor
Andrés Orozco-Estrada, Dirigent
George Gershwin: Ein Amerikaner in Paris
1928 A Concert of Songs
Auszüge aus der Oper Porgy and Bess
1935/2024
Paris! Atemlos, bunt, temporeich und voller Geheimnisse. Heute genauso wie vor 100 Jahren, als der junge Amerikaner George Gershwin in den Cafés am Montmartre sitzt, den Geräuschen der Großstadt lauscht und vom Heimweh nach New York, der anderen schillernden Metropole, eingeholt wird. In Gershwins musikalischem Porträt Ein Amerikaner in Paris verschmelzen Motorendröhnen, Hupenquäken, Cancan, Charleston, Blues und Ragtime zu einer unwiderstehlichen Sinfonie der Großstadt, einer Ohrenreise, so plastisch und mitreißend, dass man sich den eigenen Citytrip eigentlich sparen könnte. Die menschliche Seele mit all ihren Höhen und Abgründen, Liebe, Verzweiflung, Tod – und dann auch noch »Summertime«, eine der am meisten gecoverten Arien der Musikgeschichte: Die Highlights aus Gershwins Oper Porgy and Bess entführen in die Welt großer Gefühle.
Andrés Orozco-Estrada und das Gürzenich-Orchester starten gemeinsam mit zwei großartigen Vokalsolist*innen und dem Kölner Bürgerchor voller Swing und Jazz in die neue Konzertsaison.
Termine
Fr 11.9.2026, 20:00 | Ticket
So 13.9.2026, 11:00 | Ticket
Sergei Nakariakov, Trompete
Pierre Charial, Drehorgel
WDR Sinfonieorchester
Jörg Widmann, Dirigent
Projektchor des Netzwerks Kölner Chöre
Andrés Orozco-Estrada, Dirigent
Gürzenich-Orchester Köln
WDR Sinfonieorchester:
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op 107
»Reformationssinfonie«
Jörg Widmann: ad absurdum Konzertstück für Trompete und kleines Orchester
Gürzenich-Orchester:
Johannes Brahms: Gesang aus Fingal op. 17b
1860
Richard Strauss: Also sprach Zarathustra op. 30, TrV 176
1896
Vier Jahrzehnte musikalische Exzellenz: Vor 40 Jahren, am 14. September 1986, wurde die Kölner Philharmonie eröffnet – mit einem Programm aus romantischen Klassikern und zeitgenössischer Musik.
An diese Anfänge knüpft auch das Jubiläumskonzert an, in dem neben der »Reformations-Sinfonie« von Mendelssohn mit ihrem feierlichen Choral am Ende und dem monumentalen Sonnenaufgang am Anfang von Strauss’ berühmter Tondichtung »Also sprach Zarathustra« auch das Konzertstück »ad absurdum« des zeitgenössischen Komponisten Jörg Widmann erklingt. Dafür vereinen die zwei großen Kölner Orchester ihre Kräfte, das WDR Sinfonieorchester und das Gürzenich-Orchester, das schon beim feierlichen Eröffnungskonzert vor 40 Jahren dabei war. Kölns Generalmusikdirektor Andrés Orozco-Estrada sorgt für den notwendigen Überblick in dieser gewaltigen Besetzung.
Female Voices of Resilience versammelt Stimmen, die im Iran zum Schweigen gebracht werden – und gerade deshalb umso kraftvoller klingen. In einem außergewöhnlichen Konzertprojekt begegnen junge iranische Sängerinnen, die ihr Land erst vor kurzer Zeit verlassen mussten, dem Gürzenich-Orchester Köln. Sie gehören zu jener Generation von Künstlerinnen, deren Leben und Arbeit sich nach dem Mord an Jina Mahsa Amini im Jahr 2022 verändert hat. Viele von ihnen haben im Zuge der darauffolgenden Proteste den Iran verlassen – nicht aus freier Entscheidung, sondern aus der Notwendigkeit heraus, ihre Stimme und ihre Kunst zu schützen.
Seit 1979 ist Frauen im Iran der Solo-Gesang vor Publikum verboten. Und doch ist es nie gelungen, diese Stimmen vollständig zum Verstummen zu bringen. Über Jahrzehnte hinweg haben iranische Frauen Wege gefunden, sich diesem Verbot zu widersetzen – leise, verborgen, beharrlich. Die Künstlerinnen dieses Abends stehen in genau dieser Tradition. Sie haben gesungen, obwohl sie nicht singen durften. Und sie stehen nun – erstmals gemeinsam – auf einer großen Bühne außerhalb des Iran. Gerade in dieser erstmaligen gemeinsamen Präsenz liegt die besondere Intensität dieses Konzerts. Was im Iran untersagt ist, wird hier sichtbar und hörbar: weibliche Stimmen im Zentrum, als künstlerische, kulturelle und politische Ausdrucksform zugleich.
Die Sängerinnen dieses Abends sind: Foroogh Fazli, Ghazaal Ansarirad, Mahya Hamedi, Sanam Maroufkhani, Hura Mirshekari, Maliheh Moradi, Mina Deris, Samin Ghorbani und Hani Mojtahedy
Das Programm entfaltet sich als musikalische Reise durch die kulturelle Vielfalt des Iran. Unterschiedliche Regionen, Sprachen und Klangtraditionen treten in Dialog – von aserbaidschanischen und kurdischen Einflüssen über qashghaiische und belutschische Musik bis hin zu zeitgenössischen Formen, die iranische und westliche Genres miteinander verweben. Diese transkulturelle Klanglandschaft eröffnet einen vielschichtigen Blick auf den Iran – jenseits vereinfachender Bilder, geprägt von Vielfalt, Bewegung und gegenseitiger Durchdringung. Zugleich entsteht in diesem Projekt eine besondere Form der Zusammenarbeit: Erstmals trifft ein transkulturell geprägtes iranisches Ensemble, das Inner Unity Ensemble, in dieser Konstellation auf das Gürzenich-Orchester Köln. Traditionelle iranische Instrumente begegnen dem sinfonischen Klangkörper, während die Soloauftritte junger iranischer Frauen das Zentrum bilden. Es entsteht ein musikalischer Raum, in dem sich unterschiedliche Traditionen nicht nur begegnen, sondern miteinander verschränken und neue Ausdrucksformen hervorbringen.
Als Instrumentalsolistinnen treten Sara Hasti an der Kamancheh, Mehrnoosh Zolfaghari am Santur und Avin Ahmadi an der Oud auf – und erweitern das Konzert um weitere klangliche Dimensionen zwischen Tradition und Gegenwart.
Das Projekt steht unter der künstlerischen Leitung von Yalda Yazdani und entsteht in Zusammenarbeit mit der Programmmanagerin Faranak Rafiei sowie der Produktionsleiterin Lale Konuk. Die musikalischen Arrangements wurden von Matthias Kaufmann und Mahan Mirarab erarbeitet, während die musikalische Leitung des Konzerts in den Händen der Dirigentin Juya Shin liegt.
Female Voices of Resilience ist damit mehr als ein Konzert. Es ist ein Moment der Sichtbarkeit, ein Raum der Selbstbehauptung und ein künstlerisches Zeugnis von Widerstand und Hoffnung. Wo Stimmen unterdrückt werden, wird hier Klang zu Präsenz – und Musik zu einer Form von Freiheit.
Bewertungen & Berichte Female Voices of Resilience
Konzert
Happy birthday! Orchesterakademie
Sinfoniekonzert
Orchesterakademie des Gürzenich-Orchesters Köln
Andrés Orozco-Estrada, Dirigent
Die Orchesterakademie des Gürzenich-Orchesters feiert 2026 ihr 10-jähriges Bestehen und ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Erfolgsgeschichte des Orchesters geworden. Während dieser Zeit konnten 80 hochbegabte junge Musiker*innen aus 25 Ländern gegen Ende ihres Studiums oder im Anschluss daran in der Orchesterakademie wichtige Erfahrungen im professionellen Konzertbetrieb sammeln. Zahlreiche dieser Ausnahmetalente haben inzwischen Positionen in europäischen Spitzenorchestern angetreten. Auf dem Programm stehen eine Auftragskomposition für die Orchesterakademie von Oscar Jockel sowie Igor Strawinskys elegante neoklassizistische Pulcinella-Suite .
Oskar Jockel: Auftragswerk für die Orchesterakademie des Gürzenich-Orchester Köln, 2026
Igor Strawinsky: Pulcinella-Suite
1919-20, rev. 1949
Solist des Tölzer Knabenchores
Wiener Singverein
Andrés Orozco-Estrada, Dirigent
Johannes Brahms: Schicksalslied op.54
1871
Leonard Bernstein: Chichester Psalms
1965
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op.68
1862-77
»Die Symphonie ist wunderbar, großartig, ganz überwältigend! Besonders der letzte Satz, […] bei dem sich das Herz einem förmlich erweitert, wie Frühlingsluft nach langen trüben Tagen erquickt.« Wenn das kein Lob ist! Und dann auch noch aus der Feder von Clara Schumann, ehrliche Kritikerin, Beraterin und enge Freundin von Johannes Brahms. Was da warm und dunkel in den Saal strömt, um sich dann immer mehr aufzuhellen und strahlend, jubelnd, triumphierend zu enden, war indes eine schwere Geburt: Nicht weniger als 14 Jahre lang mühte sich Brahms mit seiner 1. Sinfonie ab, verwarf, unterbrach, zweifelte – vor allem an sich selbst. »Ich werde nie eine Symphonie komponieren. Du hast keinen Begriff, wie es unsereinem zumute ist, wenn er immer so einen Riesen hinter sich marschieren hört«, so der Komponist an den Dirigenten Hermann Levi. Der Riese ist Ludwig van Beethoven, den Brahms in höchstem Maß als Vorbild verehrte, von dessen Genialität er sich aber zugleich eingeschüchtert und im eigenen Schaffen gehemmt fühlte. Am Ende ging dann doch noch alles gut, die 1. Sinfonie ist eines der grandiosesten Meisterwerke der Musikgeschichte. Andrés Orozco-Estrada knüpft an die große Tradition des Gürzenich-Orchesters an, das mit der Sinfonik von Brahms besonders eng verbunden ist. Mit von der Partie in einer der bewegendsten Chor-Kompositionen von Brahms ist der Wiener Singverein, einer der besten Konzertchöre der Welt.
Eher weniger von Selbstzweifeln gepeinigt war Leonard Bernstein, als Komponist und Dirigent eine fulminante Jahrhundert-Erscheinung voller Kraft, Überraschungen und nie versiegender Kreativität. Seine Chichester Psalms für Knabenstimme, gemischten Chor und ein riesiges Orchester feiern in einem virtuosen Brückenschlag zwischen jüdischer Musiktradition und »klassischer« westlicher Musik des 20. Jahrhunderts impulsiv und mitreißend den Frieden.
Termine
So 11.10.2026, 11:00 | Ticket
Mo 12.10.2026, 20:00 | Ticket
Di 13.10.2026, 20:00 | Ticket
Papa Haydn? Von wegen nur ehrwürdig und formstreng. Seine Sinfonien überraschen, sind voller Geistesblitze, spielen mit Erwartungen – und stecken voller Witz. Mit 107 Sinfonien hat Joseph Haydn nicht nur eine beeindruckende Zahl hinterlassen, sondern die Gattung entscheidend geprägt. Mozart, Beethoven, Brahms oder Mahler – sie alle bauen auf dem Fundament, das Haydn gelegt hat. Mit drei seiner liebsten Sinfonien lädt GürzenichKapellmeister Andrés OrozcoEstrada zu einer besonderen Entdeckungsreise ein – und nimmt Sie mit in den Maschinenraum des Orchesters. In lockeren Gesprächskonzerten wird hör- und sichtbar, wie Musik entsteht, wie im Probenprozess gefeilt wird – und vielleicht darf das Publikum sogar über die eine oder andere Interpretation mitentscheiden. Eine Einladung an alle, die Klassik einmal anders erleben wollen: nahbar, spannend und voller Entdeckungsfreude.
Dauer: 30 min
Termine
Mo 19.10.2026, 12:00 | Ticket
Mo 7.12.2026, 12:00 | Ticket
Mo 24.5.2027, 0:00 | Ticket
Benjamin Grosvenor, Klavier
Thomas Søndergård, Dirigent
Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
1900–01
Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 6 es-Moll op. 111
1947
Ein klassisches Konzert für junge Erwachsene – ganz ohne Dresscode, aber mit allem, was einen besonderen Abend ausmacht.
Mit der Konzertreihe »Bock auf Klassik?!« lädt das Gürzenich-Orchester Köln alle unter 29 Jahren zu einem Abend ein, der klassische Musik neu erlebbar macht: nahbar, lebendig und überraschend anders. Für nur 8 Euro erwarten euch große Werke, eine persönliche Moderation durch den Abend und danach ein musikalischer Ausklang mit DJ, Freigetränken und lockerer Atmosphäre im Foyer.
Britisches Understatement ist eine echte Tugend. Aber es kann zuweilen auch leicht groteske Züge annehmen: Eigentlich sei er ja gar nicht so begabt, behauptete Benjamin Grosvenor vor einigen Jahren. Seine grandiose Karriere, die er bereits als Jugendlicher begann und die ihn inzwischen zu einem der weltweit gefragtesten Pianisten gemacht hat, erzählt allerdings eine andere Geschichte. Immer wieder hebt die internationale Presse seine fulminanten technischen Fähigkeiten in Kombination mit Klangsinn und dem Mut zu poetischer Versenkung hervor. Genau die richtige Mischung also für Sergej Rachmaninows 2. Klavierkonzert, diesem bravourösen Paradestück zwischen waghalsiger Tasten-Akrobatik und stiller Innenschau.
Wo Rachmaninow zum Freiflug der großen Gefühle ansetzt, da verharrt Sergej Prokofjew im ernsten Rückblick. Seine dunkel timbrierte 6. Sinfonie ist eine Reflexion über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs, ein Meisterwerk voller Schmerz und Wehmut. »Jeder von uns hat noch nicht vernarbte Wunden. Der eine verlor ihm nahestehende Menschen, der andere seine Gesundheit«, so der Komponist.
Der dänische Dirigent Thomas Søndergård, Chefdirigent des Minnesota Orchestra und des Royal Scottish National Orchestra, öffnet die Tore zu einer tief berührenden Welt der Melancholie.
Benjamin Grosvenor, Klavier
Thomas Søndergård, Dirigent
Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
1900–01
Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 6 es-Moll op. 111
1947
Britisches Understatement ist eine echte Tugend. Aber es kann zuweilen auch leicht groteske Züge annehmen: Eigentlich sei er ja gar nicht so begabt, behauptete Benjamin Grosvenor vor einigen Jahren. Seine grandiose Karriere, die er bereits als Jugendlicher begann und die ihn inzwischen zu einem der weltweit gefragtesten Pianisten gemacht hat, erzählt allerdings eine andere Geschichte. Immer wieder hebt die internationale Presse seine fulminanten technischen Fähigkeiten in Kombination mit Klangsinn und dem Mut zu poetischer Versenkung hervor. Genau die richtige Mischung also für Sergej Rachmaninows 2. Klavierkonzert, diesem bravourösen Paradestück zwischen waghalsiger Tasten-Akrobatik und stiller Innenschau.
Wo Rachmaninow zum Freiflug der großen Gefühle ansetzt, da verharrt Sergej Prokofjew im ernsten Rückblick. Seine dunkel timbrierte 6. Sinfonie ist eine Reflexion über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs, ein Meisterwerk voller Schmerz und Wehmut. »Jeder von uns hat noch nicht vernarbte Wunden. Der eine verlor ihm nahestehende Menschen, der andere seine Gesundheit«, so der Komponist.
Der dänische Dirigent Thomas Søndergård, Chefdirigent des Minnesota Orchestra und des Royal Scottish National Orchestra, öffnet die Tore zu einer tief berührenden Welt der Melancholie.
Robert Schumann:
Ouvertüre zu Manfred op. 115
1848–52
Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
1850
Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61
1845–46
War es der Umzug von Dresden ins Rheinland, die neue Stelle als Musikdirektor in Düsseldorf, das dortige Publikum, das ihn begeistert begrüßte? Robert Schumann scheint sich jedenfalls in einer Art kreativem Delirium befunden zu haben, als er 1850 in kaum zwei Wochen sein Cellokonzert aufs Papier warf: Kein bravouröser Hochseilakt, keine Selbstdarstellung des Solisten als Löwenbändiger seines Instruments, sondern eine Komposition voller Zauber und erzählerischer Kraft, durchaus auch eingetrübt von dunklen Schatten ... Vorahnungen zukünftiger seelischer Katastrophen im Leben des Komponisten? Die junge Cellistin Anastasia Kobekina ist Absolventin der Kronberg Academy, mit der das Gürzenich-Orchester in dieser Saison seine Kooperation fortsetzt. Inzwischen ist Anastasia Kobekina auf der ganzen Welt unterwegs, die Zeitung »Le Figaro« bezeichnete sie kurz und bündig als »unvergleichliche Musikerin« – eine Idealbesetzung also für eines der innigsten, tiefsinnigsten Cellokonzerte der Romantik.
Auch der erste Entwurf zur 2. Sinfonie Schumanns entstand wie im Fieber: Nach nur 16 Tagen war er fertig, die Ausarbeitung dauerte dann wesentlich länger. Schumann befand sich damals in einer tiefen Krise, hatte einen psychischen und physischen Zusammenbruch hinter sich. Später beschrieb er, wie er durch die Arbeit an seiner Zweiten Linderung und Heilung erfuhr: »Die Symphonie schrieb ich im Dezember 1845 noch krank; mir ist´s als müßte man ihr dies anhören. [...] Im letzten Satz fing ich an, mich wieder zu fühlen.«
Termine
So 8.11.2026, 11:00 | Ticket
Mo 9.11.2026, 20:00 | Ticket
Di 10.11.2026, 20:00 | Ticket
Béla Bartók: Konzert für Viola und Orchester Sz. 12
1945–49
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur Hob. VIIb:2
1783
Camille Saint-Saëns: Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 h-Moll op. 61
1880
Richard Strauss: Der Rosenkavalier – Suite op. 59, TrV 227
1909–11
Talente fördern und die musikalische Nachwuchs-Elite nachhaltig unterstützen: Auch darin sieht das Gürzenich-Orchester einen wichtigen Teil seiner Verantwortung. In der vergangenen Saison startete es zusammen mit Andrés Orozco-Estrada die Kooperation mit einer der weltweit führenden Ausbildungs-Institutionen: Die Kronberg Academy fördert international herausragende Instrumentalistinnen und Instrumentalisten am Beginn einer großen Solistenkarriere.
Bereits jetzt weltweit gefragt ist der Geiger Julian Rhee, Preisträger bedeutender Wettbewerbe und in den großen Konzertsälen auf allen fünf Kontinenten unterwegs. Eines seiner Paradestücke ist das brillante 3. Violinkonzert von Camille Saint-Saëns.
Saò Soulez Larivère wurde von den International Classical Music Awards (ICMA) zum »Young Artist of the Year« 2023 ernannt und von der European Concert Hall Organisation (ECHO) als »Rising Star« nominiert, was Auftritte in den bedeutendsten Konzertsälen Europas nach sich zog. Mit Andrés Orozco-Estrada am Pult und dem Gürzenich-Orchester präsentiert er das Violakonzert von Béla Bartók.
Luka Coetzee erhielt als Einjährige ihre erste Cellostunde. Ihr professionelles Debüt als Solistin mit Orchester gab sie mit elf, heute gehört sie zur Weltelite. Joseph Haydns 2. Cellokonzert zählt zu den technisch und musikalisch heikelsten Werken des Repertoires – wie gemacht für Luka Coetzee und einen brillanten Auftritt in der Kölner Philharmonie.
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll »Tragische«
1903–04
In der großen Tradition des Gürzenich-Orchesters spielen Gustav Mahler und sein Werk eine bedeutende Rolle. Er selbst hat das Orchester mehrmals dirigiert, zwei seiner Sinfonien wurden vom Gürzenich-Orchester uraufgeführt. Seither ist er eine tragende Säule im Repertoire des Orchesters, dessen unverwechselbaren Klang Mahlers Kompositionen – ähnlich wie die Sinfonik von Johannes Brahms – ganz entscheidend geprägt haben.
Das Schicksal klopft an die Tür. Nicht leise, sondern mit den brutalen Klängen eines Holzhammers, der im Finalsatz von Mahlers 6. Sinfonie seinen großen Auftritt hat. Ist dieses gewaltige Werk eine Vision? Ahnt der Komponist die nahenden Tragödien seines eigenen Lebens, den Tod seiner Tochter, die Diagnose einer schweren Krankheit, den erzwungenen Knick in der Karriere? Vielleicht sogar die Gräuel des Ersten Weltkriegs? »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen. Die Sechste ist sein allerpersönlichstes Werk und ein prophetisches obendrein«, so Alma Mahler, seit zwei Jahren Ehefrau des Künstlers. Die Sinfonie ist in jeder Hinsicht monumental: Gut 80 Minuten Spieldauer, eine riesige Orchesterbesetzung, eine Gefühlsskala von geradezu orgiastischem Jubel bis hin zu abgrundtiefer Depression, ätherisch und nicht wie von dieser Welt, dann wieder von lärmender Brutalität. Mahler, vielseitig wie in vielleicht keinem seiner anderen Werke, rätselhaft und voller Überraschungen wie das Leben selbst.
Termine
So 6.12.2026, 11:00 | Ticket
Mo 7.12.2026, 20:00 | Ticket
Di 8.12.2026, 20:00 | Ticket
Mit Musik von Peter I. Tschaikowsky, Nikolaj Rimskij-Korsakov, Edvard Grieg, Camille Saint-Saëns und Armas Järnefelt.
Eine Geschichte von Sven Nordqvist, eingerichtet von Tristan Berger
Oben im Heuboden eines alten Bauernhauses leben ganz besondere kleine Helferlein: eine Wichtelfamilie. Da ist der 427 Jahre alte Großvater mit seinem langen weißen Bart, da sind die Wichteleltern und ihre drei neugierigen Kinder Pulka, Polka und Pilka.
Draußen hat es geschneit und langsam bricht die Dämmerung herein. Im Haus ist es warm und gemütlich. Überall duftet es nach Weihnachten. Die Menschen freuen sich auf die Geschenke und das leckere Festessen – auch die Wichtel können es kaum erwarten. Nach alter Tradition bekommen sie zum Dank für ihre guten Taten im vergangenen Jahr ein große Schale Reisbrei vor die Tür gestellt. Doch die Wichtelmutter macht sich große Sorgen: vor lauter Weihnachtsmann und Geschenkerummel könnten die Menschen in diesem Jahr vergessen, sich bei den Wichteln zu bedanken. Und wenn der Wichtelvater seinen heißersehnten Reisbrei nicht bekommt, kann er sehr wütend und unangenehm werden. Um das zu verhindern, heckt die Wichtelmutter mit den älteren Wichtelkindern einen geheimen Plan aus.
Wie die Wichtel im Verborgenen Gutes tun, möchten auch wir helfen. Gemeinsam mit unseren jungen Besucherinnen und Besuchern unterstützen wir in Zusammenarbeit mit der Tafel e. V. Menschen, die es nicht so leicht haben. So wird unser Konzert nicht nur zu einem musikalischen Erlebnis, sondern auch zu einem Zeichen von Mitgefühl und Zusammenhalt.
Ein Konzert für Familien mit Kindern ab 5 Jahren mit Musik von Peter I. Tschaikowsky, Nikolaj Rimskij-Korsakov, Edvard Grieg, Camille Saint-Saëns und Armas Järnefelt.
Mit diesem Konzert unterstützen wir die Tafel Köln e. V.
Termine
So 13.12.2026, 11:00 | Ticket
So 13.12.2026, 14:00 | Ticket
Mo 14.12.2026, 9:30 | Schulvorstellung | Ticketund weitere Termine
Mo 14.12.2026, 11:30 | Schulvorstellung | Ticket
Di 15.12.2026, 9:30 | Schulvorstellung | Ticket
Di 15.12.2026, 11:30 | Schulvorstellung | Ticket
Bewertungen & Berichte Das Geheimnis der Weihnachtswichtel
Konzert
Lichterglanz
Sinfoniekonzert
François Leleux, Oboe und Leitung
Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066
vor 1723
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Oboe und Orchester C-Dur KV 314
1777
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-moll D 759
»Unvollendete«
1822
Hector Berlioz: Le carnaval romain
1844
Noch vier Tage, dann ist es so weit: Weihnachten! Aber was wäre das Fest ohne Musik? Das Gürzenich-Orchester entzündet die vierte Kerze am Adventskranz, erfüllt die Philharmonie mit goldenem Glanz und kurbelt die Vorfreude an. Feierlicher als mit Johann Sebastian Bachs 1. Orchestersuite kann es kaum werden. Und wenn François Leleux, einer der berühmtesten Bläser-Solisten unserer Zeit, in Wolfgang Amadeus Mozarts bravourösem Oboenkonzert die Funken fliegen lässt und sogar einen kleinen Ausflug auf die Opernbühne wagt, dann kann man nur noch staunen.
Franz Schubert hinterließ seine 7. Sinfonie unvollendet, nur zwei Sätze wurden fertig – und zählen zum Schönsten, womit die Menschheit musikalisch jemals beschenkt wurde. Rätselhaftigkeit, Melancholie und jubelnde Freude liegen hier eng beieinander. Erst 37 Jahre nach Schuberts Tod wurde die Sinfonie uraufgeführt. Der berühmte Musikkritiker Eduard Hanslick war damals dabei und traf mit seiner Schilderung den Nagel auf den Kopf: »[…] ein süßer Melodienstrom, bei aller Kraft und Genialität so krystallhell, daß man jedes Steinchen auf dem Boden sehen kann. Und überall dieselbe Wärme, derselbe goldene, blättertreibende Sonnenschein!«
Christina Landshamer, Sopran
Lara Morger, Mezzosopran
Sebastian Kohlhepp, Tenor
Krešimir Stražanac, Bassbariton
Amsterdam Baroque Choir
Ton Koopman, Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
1788
Requiem d-Moll KV 626
1791
Ein klassisches Konzert für junge Erwachsene – ganz ohne Dresscode, aber mit allem, was einen besonderen Abend ausmacht.
Mit der Konzertreihe „Bock auf Klassik?!“ lädt das Gürzenich-Orchester Köln alle unter 29 Jahren zu einem Abend ein, der klassische Musik neu erlebbar macht: nahbar, lebendig und überraschend anders. Für nur 8 Euro erwarten euch große Werke, eine persönliche Moderation durch den Abend und danach ein musikalischer Ausklang mit DJ, Freigetränken und lockerer Atmosphäre im Foyer.
Wer war der geheimnisvolle »graue Bote«, der 1791 bei Wolfgang Amadeus Mozart für einen anonymen Auftraggeber ein Requiem bestellte? Ein Abgesandter finsterer Mächte? Oder gar der Tod selbst, der an Mozarts Tür klopfte? Allerlei Mythen ranken sich um die Entstehung seines Requiems. Denn unheimlich ist es schon, dass der Komponist selbst mitten in der Arbeit an dieser Totenmesse völlig überraschend mit 35 Jahren aus dem Leben gerissen wurde und sie als Fragment hinterließ.
Irgendwann kam man der Sache dann doch auf die Spur. Bei der Bestellung ging es weit weniger mystisch zu, als es der Legendenbildung zuträglich wäre: Ein betuchter Hochstapler hatte sich den frechen Luxus erlaubt, bei Superstar Mozart ein Meisterwerk zu ordern, um es dann als eigenes Produkt auszugeben. Dreistigkeit – und zugleich einer der größten Glücksfälle der Musikgeschichte: Denn ohne diese Trickserei gäbe es möglicherweise das Mozart-Requiem nicht, jenen tatsächlich überirdischen Geniestreich, der die Welt berührt und sie ein wenig besser macht.
Ton Koopman, Grandseigneur der Historischen Aufführungspraxis, ist erneut zu Gast beim Gürzenich-Orchester und stellt dem Requiem Mozarts späte Sinfonie KV 550 gegenüber. Der Amsterdam Baroque Choir und ein erlesenes Solisten-Quartett öffnen den Himmel.
Christina Landshamer, Sopran
Lara Morger, Mezzosopran
Sebastian Kohlhepp, Tenor
Krešimir Stražanac, Bassbariton
Amsterdam Baroque Choir
Ton Koopmann, Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
1788
Requiem d-Moll KV 626
1791
Wer war der geheimnisvolle »graue Bote«, der 1791 bei Wolfgang Amadeus Mozart für einen anonymen Auftraggeber ein Requiem bestellte? Ein Abgesandter finsterer Mächte? Oder gar der Tod selbst, der an Mozarts Tür klopfte? Allerlei Mythen ranken sich um die Entstehung seines Requiems. Denn unheimlich ist es schon, dass der Komponist selbst mitten in der Arbeit an dieser Totenmesse völlig überraschend mit 35 Jahren aus dem Leben gerissen wurde und sie als Fragment hinterließ.
Irgendwann kam man der Sache dann doch auf die Spur. Bei der Bestellung ging es weit weniger mystisch zu, als es der Legendenbildung zuträglich wäre: Ein betuchter Hochstapler hatte sich den frechen Luxus erlaubt, bei Superstar Mozart ein Meisterwerk zu ordern, um es dann als eigenes Produkt auszugeben. Dreistigkeit – und zugleich einer der größten Glücksfälle der Musikgeschichte: Denn ohne diese Trickserei gäbe es möglicherweise das Mozart-Requiem nicht, jenen tatsächlich überirdischen Geniestreich, der die Welt berührt und sie ein wenig besser macht.
Ton Koopman, Grandseigneur der Historischen Aufführungspraxis, ist erneut zu Gast beim Gürzenich-Orchester und stellt dem Requiem Mozarts späte Sinfonie KV 550 gegenüber. Der Amsterdam Baroque Choir und ein erlesenes Solisten-Quartett öffnen den Himmel.
Sebastian Kohlhepp
Tenor (Parsifal)
Jordan Shanahan
Bariton (Amfortas)
Georg Zeppenfeld
Bass (Gurnemanz)
Chor der Oper Köln
Andrés Orozco-Estrada
Dirigent
Béla Bartók:
Der wunderbare Mandarin op. 19, Sz. 73
Tanzpantomime in einem Akt
1918/26
Richard Wagner:
Parsifal WWV 111
3. Aufzug
1877–82
Von zweien, die auszogen, Erlösung zu finden: In einer mythischen, mittelalterlichen Welt entdeckt Parsifal, dass wahre Erfüllung und Heilung nur durch Mitgefühl und bedingungslose Liebe möglich sind. In seinem Bühnenweihfestspiel Parsifal feiert Richard Wagner das Streben nach wahrer Erkenntnis als Mittel zur Rettung der menschlichen Seele.
Im Milieu von Kriminalität und Prostitution hingegen – Schauplatz von Béla Bartóks Tanzpantomime Der wunderbare Mandarin – findet ein geheimnisvoller Chinese erst durch die Liebe Erlösung und Frieden. Die Uraufführung von Bartóks wohl kompromisslosestem Meisterwerk 1926 in Köln wurde ein Theaterskandal – und zugleich ein Skandal in Bezug auf die Freiheit der Kunst: Der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer verbot weitere Aufführungen. Heute gehört Der wunderbare Mandarin zu den ganz großen, zukunftsweisenden Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Andrés Orozco-Estrada und ein erlesenes Solisten-Ensemble machen sich auf die Reise durch Welten der Finsternis und des Lichts.
Termine
So 17.1.2027, 11:00 | Ticket
Mo 18.1.2027, 19:00 | Ticket
Di 19.1.2027, 19:00 | Ticket
John Heuzenroeder, Tenor
Petra Hiemeyer, Violine
Nathalie Streichardt, Violine
Eva-Maria Wilms, Viola
Jonathan Drißner, Violoncello
Rainer Mühlbach, Klavier
Ralph Vaughan Williams: On Wenlock Edge
Sechs Lieder für Tenor, Klavier und Streichquartett
1909
Thomas Dunhill: Klavierquartett h-Moll op. 16
1903
Roger Quilter: To Julia op. 8
Sechs Gedichte von Robert Herrick
für Tenor, Klavier und Streichquartett
1906
Aus PhilharmonieLunch wird PhilharmonieProbe. PhilharmonieProbe öffnet die Türen für einen besonderen Einblick: Ihr könnt die Hausorchester, das Gürzenich-Orchester Köln und das WDR Sinfonieorchester, und ihre Gäste unmittelbar bei der Arbeit erleben, 30 Minuten, wie sie das aktuelle Konzertprogramm erarbeiten. Erleben Sie in der Kölner Philharmonie Ihre kleine Pause vom Alltag – inspirierend, berührend, authentisch. Ein Ort voller Musik, für eine ungewöhnliche Mittagspause, eine Pause von den Geräuschen der Stadt oder einfach nur eine Pause vom Alltag.
Für 5 Euro (ermäßigt 2,50 Euro) sichert ihr euch vorab euren Platz und helft zugleich, dass soziale Einrichtungen und Gruppen kostenfrei teilnehmen können. Aus Sicherheitsgründen bitten wir Sie, auf das Mitbringen von großen Taschen und Rucksäcken zu verzichten. PhilharmonieProbe ist für den Besuch mit Babys und Kleinstkindern nicht geeignet. Die Kölner Philharmonie behält sich vor, bei diesen Veranstaltungen Kinder erst ab dem Kindergartenalter (3 Jahre) in den Saal einzulassen.
Dauer: 30 min
Termine
Do 10.9.2026, 12:00 | Ticket
Do 5.11.2026, 12:00 | Ticket
Do 18.2.2027, 12:00 | Ticketund weitere Termine
Auch in der Saison 2026/27 öffnet das Gürzenich-Orchester wieder die Türen zum musikalischen Frühschoppen im Belgischen Haus – und damit ein Stück seiner Backstage-Welt.
Wie organisiert man eine Orchesterreise? Wie läuft ein Probespiel ab? Wie entsteht ein Education-Projekt? Wir geben Einblicke aus nächster Nähe, erzählen Geschichten aus dem Alltag und lüften den Vorhang – Schritt für Schritt. Bei Brezeln, Kölsch und Kaltgetränken kommen Musiker*innen, Gäste und Mitarbeitende mit Ihnen ins Gespräch und geben Einblicke hinter die Kulissen. Persönlich, direkt und ohne Podiumsdistanz entsteht ein Austausch jenseits des Rampenlichts.
Termine
So 29.11.2026, 11:00 | Ticket
So 14.2.2027, 11:00 | Ticket
So 2.5.2027, 11:00 | Ticket
Das Gürzenich-Orchester Köln ist eines der traditionsreichsten Sinfonie-Orchester Deutschlands. Sein Stammsitz ist die Kölner Philharmonie, die zu den schönsten Konzertsälen weltweit gehört. Hier spielt das Gürzenich-Orchester über 50 Konzerte pro Jahr. Der zweite Schwerpunkt ist die Oper Köln, wo das Orchester bei über 160 Vorstellungen jährlich im Orchestergraben sitzt.
Die Wurzeln des Gürzenich-Orchester reichen zurück bis zu den mittelalterlichen Ratsmusiken und den ersten festen Ensembles des Kölner Doms. Den Namen „Gürzenich“ verdankt das Orchester dem in der Renaissancezeit errichteten Ballsaal und Markthalle Gürzenich, wo ab 1857 die Sinfoniekonzerte stattfanden. Heute gehört das Gürzenich-Orchester Köln zu den Top Ten der Deutschen Sinfonie-Orchester und ist durch CD-Einspielungen und Gastspiele von Amsterdam über London bis Shanghai weltweit bekannt.