Kontakt
Berner SymphonieorchesterMünzgraben 2
CH-3000 Bern
Telefon: +41 (0) 31 328 24 24
Fax: +41 (0) 31 328 24 25
E-Mail: info@bernorchester.ch
https://buehnenbern.ch/buhnen-bern/berner-symphonieorchester
Spielstätte:
Casino Bern
Herrengasse 25, 3011 Bern
Tram Nr. 6, 7, 8, 9 und
Bus Nr. 10, 12, 19 und 30
bis Haltestelle «ZYTGLOGGE»
Parkhaus Casino an der KIRCHENFELDBRÜCKE
Bewertungschronik
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Bewertungen & Berichte Berner Symphonieorchester
Also sprach Zarathustra
1. Symphoniekonzert
Berner SymphonieorchesterKrzysztof Urbański, Dirigent
Francesco Piemontesi, Klavier
Johannes Brahms (1833–1897):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1878–81) (48')
Richard Strauss (1864–1949):
Also sprach Zarathustra, Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche op. 30 (1896) (35')
Chefdirigent widmet sich im ersten Symphoniekonzert der Saison einem der grossen Klassiker des Konzertrepertoires: Richard Strauss’ Tondichtung Also sprach Zarathustra. Inspiriert von Friedrich Nietzsches gleichnamigem philosophischen Werk rund um die Entstehung eines Übermenschen und dem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen, schuf Strauss einen musikalischen Kosmos, dessen suggestive Kraft auch in Filmen wie Stanley Kubricks 2001 – Odyssee im Weltraum Verwendung fand. Dass Nietzsche seine erhabenen Ideen einst im bündnerischen Engadin entwickelte, beweist, welch grossen Einfluss eine Landschaft bisweilen auf den Geist ausüben kann. Johannes Brahms etwa komponierte sein zweites Klavierkonzert nach einer glücklichen Italienreise – und würzte das Werk mit viel südlichem Aroma. Der international gefeierte Schweizer Pianist Francesco Piemontesi wird Brahms’ «viersätzige Symphonie mit obligatem Klavier», wie Kritikerpapst Eduard Hanslick das anspruchsvolle Werk einst beschrieb, in Bern interpretieren.
ca. 1h 50min mit Pause
Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 03.09.26 18:30
Fr 04.09.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Also sprach Zarathustra bewerten:
Bewertungen & Berichte Also sprach Zarathustra
Mahlers Neunte
2. Symphoniekonzert
Berner SymphonieorchesterPatrick Hahn, Dirigent
Gustav Mahler (1860–1911):
Symphonie Nr. 9 (1909/10) (85')
Die ursprünglich für dieses Konzert vorgesehene Dirigentin Joana Mallwitz kann aus einem erfreulichen Grund leider nicht die musikalische Leitung übernehmen: Sie hat kürzlich ihre Schwangerschaft bestätigt. Erfreulicherweise konnten wir mit Patrick Hahn einen der gefragtesten Dirigenten seiner Generation für dieses Konzert gewinnen.
In seinem letzten vollendeten Werk blickt Mahler an der Schwelle zum Jenseits auf eine Welt zurück, die sich wenige Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Untergang befindet. Mit musikalischen Mitteln erspürt der Komponist nicht nur den Puls der Gesellschaft, sondern verarbeitet auch seinen ganz persönlichen Schmerz. So verwendet Mahler in seiner Trauer über den frühen Tod seiner Tochter Maria Anna etwa ein musikalisches Zitat aus seinen Kindertotenliedern. Mahlers Schwanengesang markiert gleichzeitig den Aufbruch in eine neue Zeit und gilt als «das erste Werk der Neuen Musik» (Alban Berg). Und so ist Mahlers Neunte vieles gleichzeitig: Endpunkt und Ausblick, ein zwischen Weltschmerz und Ironie changierendes Requiem – und ein berührendes musikalisches Testament.
ca. 1h 50min mit Pause
Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 22.10.26 18:30
Fr 23.10.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Mahlers Neunte bewerten:
Bewertungen & Berichte Mahlers Neunte
Lieben Sie Brahms?
3. Symphoniekonzert
Berner SymphonieorchesterKrzysztof Urbański, Dirigent
Francesco Piemontesi, Klavier
Johannes Brahms (1833–1897):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 (1854–59) (50')
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 (1877) (40')
Nachdem sich Chefdirigent Krzysztof Urbański und der Schweizer Starpianist Francesco Piemontesi zu Beginn der Saison dem Zweiten Klavierkonzert von Johannes Brahms gewidmet haben, steht nun auch das Erste auf dem Programm. Wurde das Werk nach seiner Uraufführung 1859 vom Publikum zunächst mit Ablehnung gestraft, gilt es heute als ein Paradestück der Klavierliteratur. Brahms hatte lange mit der Komposition seines ersten Klavierkonzerts gerungen – wie auch mit seiner ersten Symphonie. Seine zweite Symphonie jedoch komponierte er im sommerlichen Schaffensrausch vor der traumhaften Kulisse des Kärntner Wörthersees.
Mit dem Programm des 3. Symphoniekonzerts ist das Berner Symphonieorchester mit Krzysztof Urbański und Francesco Piemontesi am 5. November 2026 in der Victoria Hall in Genf zu Gast.
ca. 1h 55min mit Pause
Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Mi 04.11.26 18:30
Fr 06.11.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
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Roma!
4. Symphoniekonzert
Berner SymphonieorchesterJader Bignamini, Dirigent
Sergey Khachatryan, Violine
Rhiannon Giddens (*1977) / Michael Abels (*1962):
Ouvertüre zur Oper Omar (2022) (5')
Jean Sibelius (1865–1957):
Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 (1903 / 04, rev. 1905) (35')
Ottorino Respighi (1879–1936):
Fontane di Roma (1916) (18')
Pini di Roma (1924) (22')
Von Würde und Freiheit träumte der muslimische Gelehrte und als Sklave nach Amerika verschleppte Omar ibn Said, dem Rhiannon Giddens und Michael Abels in ihrer 2022 uraufgeführten und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Oper Omar ein musikalisches Denkmal setzten. Jean Sibelius wiederum träumte von einer Karriere auf der Violine und bewarb sich als Geiger einst sogar bei den Wiener Philharmonikern – ohne Erfolg. Dafür widmete der Finne seinem Lieblingsinstrument sein einziges Instrumentalkonzert. Mit seinem nordisch-rhapsodischen Tonfall gehört das Violinkonzert d-Moll zu den beliebtesten Werken der Geigenliteratur und wird in Bern vom gefeierten armenischen Geiger Sergey Khachatryan interpretiert. In südliche Gefilde führen die Werke des Italieners Ottorino Respighi, dessen musikalische Träume nach Rom locken: In Fontane di Roma besang Respighi die Brunnen der Ewigen Stadt, in Pini di Roma huldigte er der Schönheit der Pinien – und trat mit seinen Tondichtungen den Beweis an, dass Italien nicht nur das Land der Oper, sondern auch eine Hochburg der symphonischen Musik ist. Der italienische Pultstar Jader Bignamini, u. a. Musikdirektor des Detroit Symphony Orchestra, wird Respighis Musik mit viel Italianità zum Klingen bringen.
ca. 1h 50min mit Pause
Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 19.11.26 18:30
Fr 20.11.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
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Scheherazade
5. Symphoniekonzert
Berner SymphonieorchesterKrzysztof Urbański, Dirigent
Renaud Capuçon, Violine
Edgar Moreau, Violoncello
Hélène Mercier, Klavier
Ludwig van Beethoven (1770–1827):
Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester
C-Dur op. 56 «Tripelkonzert» (1803 / 04) (35')
Nikolai Rimski-Korsakow (1844–1908):
Scheherazade. Symphonische Suite op. 35 (1888) (45')
Sie war die Urmutter aller Netflix-Serien: Prinzessin Scheherazade beendete ihre Geschichten allabendlich mit einem Cliffhanger, um den blutrünstigen König Schahryâr bei Lust und Laune zu halten. Nikolai Rimski-Korsakow widmete der mythischen Erzählerin der Märchen aus 1001 Nacht eine üppig-orientalische Tondichtung, die dem erzählerischen Fluss ihrer Geschichten folgt. Nicht weniger spannungsgeladen ist das charmant-perlende Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven: Als Konzertstück für gleich drei Soloinstrumente und Orchester nimmt es eine Sonderstellung im klassischen Repertoire ein. Aber auch im Schaffen Beethovens gilt es als Ausnahmewerk – als «Intermezzo im französischen Stil» (Leon Plantinga). Wie gut, dass sich in Bern gleich drei französische Musikstars dieses Werkes annehmen: Geiger Renaud Capuçon, Cellist Edgar Moreau und Pianistin Hélène Mercier! Am Pult: Chefdirigent Krzysztof Urbański.
ca. 1h 45min mit Pause
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 03.12.26 18:30
Fr 04.12.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Scheherazade bewerten:
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Neujahrskonzert:
Rachmaninow bittet zum Tanz
Berner SymphonieorchesterErina Yashima, Dirigentin
Kirill Gerstein, Klavier
Katia Skanavi, Klavier
Joan Tower (*1938):
Fanfare for the Uncommon Woman Nr. 4 (1992) (5')
Francis Poulenc (1899–1963):
Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-Moll FP 61 (1932) (22')
Sergej Rachmaninow (1873–1943):
Symphonische Tänze op. 45 (1940) (35')
Francis Poulenc war Dandy, Ästhet – und ein unverbesserlicher Exzentriker. In seinem spritzigen Konzert für zwei Klaviere gelang dem Franzosen Anfang der 1930er-Jahre ein wilder Stilmix – musikalisch verortet irgendwo zwischen Mozart, indonesischer Gamelanmusik und Pariser Chansons und garniert mit einem gehörigen Schuss Décadence. Das virtuose Showstück wird interpretiert vom pianistischen Powerduo Kirill Gerstein und Katia Skanavi. Anschliessend bittet Sergej Rachmaninow zum Tanz: Seine Symphonischen Tänze, sein letztes Werk, beschrieb der Komponist selbst als seine beste Schöpfung und seinen «letzten Funken». Noch einmal zieht Rachmaninow hier alle Register seiner Kunst und lässt seine Komposition in einem musikalischen Feuerwerk kulminieren. Ein ebensolches zündet auch Joan Towers energiegeladene Fanfare for the Uncommon Woman Nr. 4, mit der das Neujahrskonzert beginnt. Am Pult: die deutsch-japanische Dirigentin Erina Yashima, die von der Presse unlängst als «neuer Stern am Dirigentenhimmel» gefeiert wurde.
ca. 1h 30min mit Pause
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Schumann am Rhein
6. Symphoniekonzert
Berner SymphonieorchesterConstantinos Carydis, Dirigent
Friedrich Thiele, Violoncello
Periklis Koukos (*1960):
Adagio für Streicher (1993) (5')
Robert Schumann (1810–1856):
Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 (1850) (25')
Minas Borboudakis (*1974):
Katharsis für Orchester (2002, Orchesterfassung 2026, Uraufführung, Auftragswerk von Bühnen Bern)
Robert Schumann (1810–1856):
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 «Rheinische» (1850) (35')
Es bedeutete einen Wendepunkt im Leben Robert Schumanns: Nach vielen Rückschlägen und mehrfachen erfolglosen Bewerbungen erhielt der Komponist Ende 1849 einen Ruf an den Rhein – als Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf. Der mehrfache Familienvater war glückselig und komponierte im Schaffensrausch in kurzem Abstand sowohl seine heitere «Rheinische» Symphonie als auch sein Cellokonzert, dem seine Ehefrau Clara «Schwung, Frische und Humor» attestierte. In Bern wird letzteres Werk vom mehrfach preisgekrönten deutschen Cellisten Friedrich Thiele interpretiert. Der weltweit gefeierte griechische Dirigent Constantinos Carydis kombiniert Schumanns Werke mit Werken zweier zeitgenössischer Komponisten aus Griechenland: Periklis Koukos, dessen melancholisches Adagio für Streicher das Konzert eröffnet, und Minas Borboudakis, der sein gefeiertes und von Dantes Göttlicher Komödie inspiriertes Klavierstück Katharsis im Auftrag von Bühnen Bern zu einem Orchesterwerk umgearbeitet hat.
ca. 1h 45min mit Pause
Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 21.01.27 18:30
Fr 22.01.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
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Romeo und Julia
7. Symphoniekonzert
Berner SymphonieorchesterKrzysztof Urbański, Dirigent
Anna Vinnitskaya, Klavier
Wojciech Kilar (1932–2013):
Orawa für Streichorchester (1986) (10')
Sergej Prokofjew (1891–1953):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll Op. 16 (1912/13, rev. 1923) (30')
Suite aus Romeo und Julia (1935/36, Auszüge aus den Ballett-Suiten Nr. 1 Op. 64a, Nr. 2 Op. 64b und Nr. 3 Op. 101, zusammengestellt von Krzysztof Urbański) (45')
Eine verbotene Liebe zweier Jugendlicher aus verfeindeten Familien – die durch den tragischen Tod des Paares Unsterblichkeit erlangt: Basierend auf William Shakespeares zeitlosem Schauspiel Romeo und Julia schuf Sergej Prokofjew eine kongeniale Ballettmusik mit unzähligen «Hit-Nummern» – allen voran der wuchtig-düstere «Tanz der Ritter». Ganze drei Orchester-Suiten für den Konzertsaal hat Prokofjew aus seiner Ballettmusik erstellt, aus denen Chefdirigent Krzysztof Urbański eine eigene Essenz destilliert hat. Dieser Fassung ist ein weiteres beliebt-berüchtigtes Meisterwerk Prokofjews vorangestellt: das Klavierkonzert Nr. 2. Mit seiner entfesselten Energie, seiner vorwärtsdrängenden Rhythmik und seiner unbändigen Virtuosität zeugt das ausdrucksstarke Werk von der Aufbruchstimmung der frühen Moderne in Russland. Interpretiert wird es von der gefeierten russischen Pianistin Anna Vinnitskaya, die in Bern zuletzt mit Sergej Rachmaninows kompletten Klavierkonzerten zu erleben war. Vorab erklingt ein Werk des polnischen Komponisten Wojciech Kilar, der dem Fluss Orawa, einem Gewässer im polnisch-slowakischen Grenzgebiet, mit eingängigen, repetitiven Klängen ein musikalisches Denkmal setzt.
ca. 1h 50min mit Pause
Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 04.02.27 18:30
Fr 05.02.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Romeo und Julia bewerten:
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Dvořáks Siebte
8. Symphoniekonzert
Berner SymphonieorchesterKrzysztof Urbański, Dirigent
Sol Gabetta, Violoncello
Witold Lutosławski (1913–1994):
Konzert für Violoncello und Orchester (1969/70) (25')
Antonín Dvořák (1841–1904):
Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 (1884/85) (40')
Wie frei sind Kunst und Kultur in totalitären Systemen? Lässt sich mit musikalischen Mitteln subtile Regimekritik üben? Das 1970 entstandene Cellokonzert des polnischen Komponisten Witold Lutosławski scheint diese Fragen aufzuwerfen: Noch heute wird die Brachialität, mit der das Kollektiv (Orchester) dem Individuum (Solist*in) in Lutosławskis Cellokonzert stellenweise entgegentritt, bisweilen im Lichte der kommunistischen Herrschaft im Polen der 1970er-Jahre gedeutet. In Bern wird das eindrückliche Werk von der international gefeierten Cellistin Sol Gabetta interpretiert, die bereits mehrfach in der Bundesstadt zu Gast war. Dem Cellokonzert gegenübergestellt ist Antonín Dvořáks siebte Symphonie. Zu Lebzeiten des Komponisten zählte das in London uraufgeführte Werk nicht zuletzt aufgrund seiner grossen emotionalen Kraft zu Dvořáks erfolgreichsten Kompositionen, steht heute aber zu Unrecht im Schatten seiner Neunten («Aus der Neuen Welt»). Am Pult: Chefdirigent Krzysztof Urbański.
ca. 1h 30min mit Pause
Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 18.02.27 18:30
Fr 19.02.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
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Fantastique
9. Symphoniekonzert
Berner SymphonieorchesterHan-Na Chang, Dirigentin
Gil Shaham, Violine
Samuel Barber (1910–1981):
Konzert für Violine und Orchester op. 14 (1939) (25')
Hector Berlioz (1803–1869):
Symphonie fantastique op. 14 (1830) (50')
Hector Berlioz’ Symphonie fantastique zeichnet ein musikalisches Bild «aus dem Leben eines Künstlers»: Von seiner Angebeteten verschmäht, flüchtet der Künstler in den Drogenwahn und träumt von seiner eigenen Hinrichtung und einem wilden Hexensabbat – in dessen Mittelpunkt seine Angebetete steht. Basierend auf seiner eigenen unerwiderten Liebe zur Schauspielerin Harriet Smithson erzählt Berlioz mit einer rauschhaften Musik von gekränkter Männlichkeit und der «idée fixe» der Liebe. Dirigiert wird dieses Schlüsselwerk der Romantik von der international gefeierten Dirigentin Han-Na Chang. Vorab erklingt Samuel Barbers Violinkonzert, das im Auftrag eines amerikanischen Seifenfabrikanten teilweise in der Schweiz entstand. Aufgrund der hohen spieltechnischen Anforderungen des Konzerts verlangte der Fabrikant schliesslich sein Geld zurück: das Werk sei unspielbar. Barber widersprach und entgegnete: «Ich schreibe, was ich fühle.» Die Zeit sollte ihm recht geben: Heute zählt Barbers schwelgerisches Violinkonzert zu seinen beliebtesten Werken und wird in Bern von Grammy-Preisträger Gil Shaham interpretiert.
ca. 1h 40min mit Pause
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 18.03.27 18:30
Fr 19.03.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Fantastique bewerten:
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Feuervogel
10. Symphoniekonzert
Berner SymphonieorchesterKrzysztof Urbański, Dirigent
Sol Gabetta, Violoncello
Modest Mussorgsky (1839–1881):
Eine Nacht auf dem kahlen Berge (1867), vervollständigt und orchestriert von
Nikolai Rimski-Korsakow (1886) (14')
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975):
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959) (29')
Igor Strawinsky (1882–1971):
Der Feuervogel (L’Oiseau de feu). Ballettsuite für grosses Orchester (1909 /10, 1945) (30')
Das Berner Symphonieorchester begibt sich mit Chefdirigent Krzysztof Urbański auf eine Reise durch die Geschichte der russischen Musik. Den Auftakt bildet Modest Mussorgsky, der in seiner symphonischen Dichtung Eine Nacht auf dem kahlen Berge mit düsterer Energie das musikalische Bild eines ausgelassenen Hexensabbats zeichnet. Anschliessend widmet sich Starcellistin Sol Gabetta Dmitrij Schostakowitschs temperamentvollem Ersten Cellokonzert. In die zauberhafte russische Märchenwelt führt schliesslich Igor Strawinskys Feuervogel. Die Musik erzählt vom Prinzen Iwan, der mit Hilfe des Feuervogels den bösen Zauberer Kastschej besiegt – und das Herz der Zarewna gewinnt.
Mit dem Programm des 10. Symphoniekonzerts begibt sich das Berner Symphonieorchester mit Krzysztof Urbański und Sol Gabetta auf eine Konzerttournee durch Spanien und gastiert dabei in den Konzerthäusern von Madrid, Zaragoza, Alicante und Barcelona.
ca. 1h 45min mit Pause
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 15.04.27 18:30
Fr 16.04.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Feuervogel bewerten:
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Rendezvous mit Rachmaninow
Orchestra de la Suisse Romande zu Gast
Orchestre de la Suisse RomandeTugan Sokhiev, Dirigent
Yefim Bronfman, Klavier
Sergej Rachmaninow (1873 – 1943):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30 (1909) (40')
Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27 (1906-07) (58')
Bonjour à tout le monde! Nachdem wir mit unserem Orchester und dem Programm des 3. Symphoniekonzerts im November in Genf gastieren durften, freuen wir uns nun im Gegenzug, das Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Tugan Sokhiev im Casino Bern willkommen zu heissen.
Auf dem Konzertprogramm stehen Werke eines Komponisten, dessen Musik sich auch in Bern grösster Beliebtheit erfreut: Sergej Rachmaninow. Nach Rachmaninows drittem Klavierkonzert, interpretiert von Grammy-Preisträger Yefim Bronfman, erklingt die 1906 / 07 in Dresden entstandene zweite Symphonie.
ca. 2h mit Pause
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Wahlverwandtschaft
11. Symphoniekonzert
Berner SymphonieorchesterAlevtina Ioffe, Dirigent
Alexander Malofeev, Klavier
Lili Boulanger (1893–1918):
D’un matin de printemps (1917/18) (06')
Sergej Prokofjew (1891–1953):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 (1917–21) (32')
Lili Boulanger (1893–1918):
D’un soir triste (1917/18) (12')
Sergej Prokofjew (1891–1953):
Symphonie Nr. 7 cis-Moll op. 131 (1951/52) (30')
Als Lili Boulanger im Alter von nur 24 Jahren starb, hinterliess sie ein schmales, aber gewichtiges Œuvre – darunter die 1918 auf ihrem Totenbett komponierten Impressionen eines Morgens und Abends. Zeitgleich komponierte Sergej Prokofjew sein drittes Klavierkonzert, das in Bern vom jungen russischen Pianisten Alexander Malofeev interpretiert wird, einem der vielversprechendsten Pianisten seiner Generation. Nach der Russischen Revolution hatte Prokofjew sein Glück zunächst im Westen versucht. Doch selbst sein fulminantes drittes Klavierkonzert, 1921 in Chicago uraufgeführt, stiess trotz jazziger Elemente und jugendlicher Frische auf eher verhaltene Reaktionen beim Publikum. So kehrte Prokofjew schliesslich in die Sowjetunion zurück. Dort winkten ihm Karrierechancen – für den Preis der künstlerischen Konformität. Sein letztes grosses Werk, die Siebte, entstand im Auftrag des sowjetischen Kinderfunks. Dmitrij Schostakowitsch lobte: «Wenn man Werke wie ihre siebte Symphonie hört, wird das Leben viel leichter und freudiger.» Am Pult: Alevtina Ioffe, Chefdirigentin der Oper Bern!
ca. 1h 45min mit Pause
Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 10.06.27 18:30
Fr 11.06.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Wahlverwandtschaft bewerten:
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Carmina Burana
12. Symponiekonzert
Berner SymphonieorchesterKrzysztof Urbański, Dirigent
Juliana Zara, Sopran
Carl Orff (1895–1982):
Carmina Burana. Cantiones profanæ cantoribus et choris cantandæ comitantibus instrumentis atque imaginibus magicis für drei Solostimmen, Chor und Orchester (1934–36) (70')
Mit archaischer Wucht bringt Carl Orff in seiner monumentalen Kantate Carmina Burana für Soli, Chor und Orchester mittelalterliche Schriften zum Leben, die 1803 im bayerischen Kloster Benediktbeuern entdeckt wurden. Die teils deftig-obszönen Texte der Carmina Burana (übersetzt etwa «Beurer Lieder» oder «Lieder aus Benediktbeuern») erzählen von den Genüssen des Lebens und den Launen der Göttin Fortuna, die unnachgiebig an ihrem Schicksalsrad dreht. «O Fortuna» heisst denn auch einer der bekanntesten Abschnitte des Werks, der mit seiner eindringlichen rhythmischen Prägnanz zuverlässig für Gänsehautmomente sorgt. Carl Orff war sich der starken emotionalen Wirkung seiner Komposition bewusst und schrieb an seinen Verleger: «Alles, was ich bisher geschrieben und was Sie leider gedruckt haben, können Sie nun einstampfen».
Zum Ende der Berner Konzertsaison kommt das 1937 uraufgeführte Werk unter der Leitung von Chefdirigent Krzysztof Urbański mit Starensemble und verstärkt vom Philharmonischen Chor Warschau und den Solothurner Singknaben zur Aufführung.
ca. 1h 15min mit Pause
Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 24.06.27 18:30
Fr 25.06.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois
Carmina Burana bewerten:
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Epic Game Moments in Concert – Level 2
Gamingkonzert
Berner SymphonieorchesterChor und Extrachor der Bühnen Bern
Musikalische Leitung: Zsolt Czetner
Konzept: Marco Ackermann
Press Start to Continue: Nach dem grossen Erfolg der ersten Ausgabe kehren das Berner Symphonieorchester und der Chor der Bühnen Bern zurück in die Welt der Videospielmusik und lassen erneut Soundtracks aufleben, die mehrere Generationen geprägt, für Gänsehaut gesorgt und auf unzählige Abenteuer begleitet haben. Doch diesmal haben wir das nächste Level freigeschaltet: Alles wird grösser, epischer und die Endgegner sind natürlich auch viel kniffliger. Mit Musik aus Civilization VII und NieR: Automata stehen die Spielehits der letzten Jahre auf dem Programm, ergänzt durch die Soundtracks legendärer Klassiker wie Assassin’s Creed & League of Legends (Änderungen vorbehalten). Von heroischen Chorälen über actiongeladene Crescendi bis hin zu atmosphärischen Verschnaufpausen vor dem grossen Boss-Fight: Das Konzert feiert die musikalische Vielfalt des Genres und bringt sie als überwältigendes Live-Erlebnis ins Stadttheater.
Erupt ist erneut Kooperationspartner und verwandelt gemeinsam mit verschiedenen Ausstellern sowie Cosplayer*innen das Stadttheater in eine interaktive Gaming-Zone: Vor dem Konzert und in der Pause haben Besucher*innen die Möglichkeit, Spieleklassiker auszuprobieren und in unterschiedliche Welten einzutauchen. Um das Gaming-Erlebnis perfekt zu machen, empfehlen wir allen Besuchenden, sich ebenfalls als ihre Lieblingsheld*in oder -schurk*in zu verkleiden. Erfahrungspunkte bitte im Anschluss an der Garderobe abholen!
Der Eintritt zur Gaming-Messe (2. bis 4.7.) ist kostenlos.
Epic Game Moments in Concert – Level 2 bewerten:
Bewertungen & Berichte Epic Game Moments in Concert – Level 2
Konzertmitschnitte bewerten:
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Berner Symphonieorchester
Das Berner Symphonieorchester kann im Jubiläumsjahr 2027 auf eine 150jährige Tradition als Orchester der Schweizer Bundesstadt zurückblicken. Als «Bernischer Orchesterverein» 1877 unter der Leitung des damaligen Berner Musikdirektors Adolf Reichel (1816 – 1896) gegründet, ist das Orchester mit seinen rund 100 Musiker*innen aus über 20 verschiedenen Nationen in Bern längst zu einer Institution geworden. Seit 2011 ist es neben Oper, Schauspiel und Ballett Teil eines Vierspartenbetriebs, der ab 2021 den Namen Bühnen Bern trägt. Spielstätte:Casino Bern
Herrengasse 25, 3011 Bern
Tram Nr. 6, 7, 8, 9 und
Bus Nr. 10, 12, 19 und 30
bis Haltestelle «ZYTGLOGGE»
Parkhaus Casino an der KIRCHENFELDBRÜCKE
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Bewertungen & Berichte Berner Symphonieorchester
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- Orgelpunkt - Musik zum Wochenschluss
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- 1. Symphoniekonzert: Also sprach Zarathustra
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- innobrass in concert: Es war einmal...
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- Pomponio! Madrigale von Pomponio Nenna (1556-1608)
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- Forum Kammermusik
- 12nach12
- 2. Symphoniekonzert: Mahlers Neunte
- Orgelpunkt - Musik zum Wochenschluss
- Vivaldi - Die vier Jahreszeiten
- Barockzentrum-Konzert "Magnificat"
- in paradisum: Gabriel Fauré, Requiem op. 48
- "Evergreen Classics" - Broadway and Beyond
- Benefizkonzert zu Gunsten der
- Camerata Bern - Aufbruch
- Orgelkonzert
- KulturKehrsatz präsentiert: Ensemble Orion & Autorin Ariane Koch
- «Fly my soul» - 1050 Jahre Faszination Chorgesang
- Orgelpunkt - Musik zum Wochenschluss
- Joseph und Johann Michael Haydn
- Zlata Chochieva und ihre Studierende
- Brahms: Ein deutsches Requiem
- Verdi-Requiem
- "Evergreen Classics" - Broadway and Beyond
- Also sprach Zarathustra
- Mahlers Neunte
- Lieben Sie Brahms?
- Roma!
- Scheherazade
- Neujahrskonzert: Rachmaninow bittet zum Tanz
- Schumann am Rhein
- Romeo und Julia
- Dvořáks Siebte
- Fantastique
- Feuervogel
- Rendezvous mit Rachmaninow
- Wahlverwandtschaft
- Carmina Burana
- Epic Game Moments in Concert – Level 2
- Konzertmitschnitte
- Das traditionsreiche Berner Symphonieorchester wurde 1877 gegründet und ist das Stadtorchester der Schweizer Bundesstadt.
- Eröffnungskonzert: I Salonisti - «Back to Hollywood»
- Festivalklavier
- Preisträgerkonzert: Ensemble Brisæ & Goran Kovačević
- Da Capo-Konzert: Eoin Ducrot, Alex & Castro Balbi
- Amuses-Bouches I: Geza Quartet & Thomas Aeschbacher
- Klavier um vier
- Schtärnschtung
- Volksmusik: Geza Quartet und Thomas Aeschbacher
- Amuses-Bouches II: A-Delta Trio
- Preisträgerkonzert 1. Preis ex aequo: A-Delta Trio
- Amuses-Bouches III: Mars Quartett
- Ad-hoc-Konzert mit Timo Waldmeier - Gemeinsam Singen
- Preisträgerkonzert 2. Preis: Mars Quartett
- Konzert-KulTOUR
- Amuses-Bouches IV & Roter Teppich: Zürich Saxophone Quartet
- Roter Teppich: Gespräch und Konzert
- Preisträgerkonzert 1. Preis ex aequo: Zürich Saxophone Quartet
- Schlusskonzert: Entre Vias