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Berner Symphonieorchester

Das Berner Symphonieorchester kann im Jubiläumsjahr 2027 auf eine 150jährige Tradition als Orchester der Schweizer Bundesstadt zurückblicken. Als «Bernischer Orchesterverein» 1877 unter der Leitung des damaligen Berner Musikdirektors Adolf Reichel (1816 – 1896) gegründet, ist das Orchester mit seinen rund 100 Musiker*innen aus über 20 verschiedenen Nationen in Bern längst zu einer Institution geworden. Seit 2011 ist es neben Oper, Schauspiel und Ballett Teil eines Vierspartenbetriebs, der ab 2021 den Namen Bühnen Bern trägt.

Kontakt

Berner Symphonieorchester
Münzgraben 2
CH-3000 Bern

Telefon: +41 (0) 31 328 24 24
Fax: +41 (0) 31 328 24 25
E-Mail: info@bernorchester.ch

 

Spielstätte:
Casino Bern
Herrengasse 25, 3011 Bern
Tram Nr. 6, 7, 8, 9 und
Bus Nr. 10, 12, 19 und 30
bis Haltestelle «ZYTGLOGGE»
Parkhaus Casino an der KIRCHENFELDBRÜCKE
Bewertungschronik

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© Christian Kaufmann
Konzert

Also sprach Zarathustra

1. Symphoniekonzert

Berner Symphonieorchester
Krzysztof Urbański, Dirigent
Francesco Piemontesi, Klavier


Johannes Brahms (1833–1897):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1878–81) (48')
Richard Strauss (1864–1949):
Also sprach Zarathustra, Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche op. 30 (1896) (35')

Chefdirigent widmet sich im ersten Symphoniekonzert der Saison einem der grossen Klassiker des Konzertrepertoires: Richard Strauss’ Tondichtung Also sprach Zarathustra. Inspiriert von Friedrich Nietzsches gleichnamigem philosophischen Werk rund um die Entstehung eines Übermenschen und dem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen, schuf Strauss einen musikalischen Kosmos, dessen suggestive Kraft auch in Filmen wie Stanley Kubricks 2001 – Odyssee im Weltraum Verwendung fand. Dass Nietzsche seine erhabenen Ideen einst im bündnerischen Engadin entwickelte, beweist, welch grossen Einfluss eine Landschaft bisweilen auf den Geist ausüben kann. Johannes Brahms etwa komponierte sein zweites Klavierkonzert nach einer glücklichen Italienreise – und würzte das Werk mit viel südlichem Aroma. Der international gefeierte Schweizer Pianist Francesco Piemontesi wird Brahms’ «viersätzige Symphonie mit obligatem Klavier», wie ­Kritikerpapst Eduard Hanslick das anspruchsvolle Werk einst beschrieb, in Bern interpretieren.

ca. 1h 50min mit Pause

Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 03.09.26 18:30
Fr 04.09.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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Bewertungen & Berichte Also sprach Zarathustra

Konzert

Mahlers Neunte

2. Symphoniekonzert

Berner Symphonieorchester
Patrick Hahn, Dirigent


Gustav Mahler (1860–1911):
Symphonie Nr. 9 (1909/10) (85')

Die ursprünglich für dieses Konzert vorgesehene Dirigentin Joana Mallwitz kann aus einem erfreulichen Grund leider nicht die musikalische Leitung übernehmen: Sie hat kürzlich ihre Schwangerschaft bestätigt. Erfreulicherweise konnten wir mit Patrick Hahn einen der gefragtesten Dirigenten seiner Generation für dieses Konzert gewinnen.

In seinem letzten vollendeten Werk blickt Mahler an der Schwelle zum Jenseits auf eine Welt zurück, die sich wenige Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Untergang befindet. Mit musikalischen Mitteln erspürt der Komponist nicht nur den Puls der Gesellschaft, sondern verarbeitet auch seinen ganz persönlichen Schmerz. So verwendet ­Mahler in seiner Trauer über den frühen Tod seiner Tochter Maria Anna etwa ein musikalisches Zitat aus seinen Kindertotenliedern. Mahlers Schwanengesang markiert gleichzeitig den Aufbruch in eine neue Zeit und gilt als «das erste Werk der Neuen Musik» (Alban Berg). Und so ist Mahlers Neunte vieles gleichzeitig: Endpunkt und Ausblick, ein zwischen Weltschmerz und Ironie changierendes Requiem – und ein berührendes musikalisches Testament.

ca. 1h 50min mit Pause

Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 22.10.26 18:30
Fr 23.10.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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Konzert

Lieben Sie Brahms?

3. Symphoniekonzert

Berner Symphonieorchester
Krzysztof Urbański, Dirigent
Francesco Piemontesi, Klavier


Johannes Brahms (1833–1897):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 (1854–59) (50')
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 (1877) (40')

Nachdem sich Chefdirigent Krzysztof Urbański und der Schweizer Starpianist Francesco Piemontesi zu Beginn der Saison dem Zweiten Klavierkonzert von Johannes Brahms gewidmet haben, steht nun auch das Erste auf dem Programm. Wurde das Werk nach seiner Urauf­führung 1859 vom Publikum zunächst mit Ablehnung ­gestraft, gilt es heute als ein Paradestück der Klavier­literatur. Brahms hatte lange mit der Komposition seines ersten Klavierkonzerts gerungen – wie auch mit seiner ersten Symphonie. Seine zweite Symphonie jedoch komponierte er im sommerlichen Schaffensrausch vor der traumhaften Kulisse des Kärntner Wörthersees.

Mit dem Programm des 3. Symphoniekonzerts ist das Berner Symphonieorchester mit Krzysztof Urbański und Francesco Piemontesi am 5. November 2026 in der ­Victoria Hall in Genf zu Gast.

ca. 1h 55min mit Pause

Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Mi 04.11.26 18:30
Fr 06.11.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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© Marco Borggreve
Konzert

Roma!

4. Symphoniekonzert

Berner Symphonieorchester
Jader Bignamini, Dirigent
Sergey Khachatryan, Violine


Rhiannon Giddens (*1977) / Michael Abels (*1962):
Ouvertüre zur Oper Omar (2022) (5')
Jean Sibelius (1865–1957):
Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 (1903 / 04, rev. 1905) (35')
Ottorino Respighi (1879–1936):
Fontane di Roma (1916) (18')
Pini di Roma (1924) (22')

Von Würde und Freiheit träumte der muslimische Gelehrte und als Sklave nach Amerika verschleppte Omar ibn Said, dem Rhiannon Giddens und Michael Abels in ihrer 2022 uraufgeführten und mit dem Pulitzer-Preis aus­gezeichneten Oper Omar ein musikalisches Denkmal setzten. Jean Sibelius wiederum träumte von einer ­Karriere auf der Violine und bewarb sich als Geiger einst sogar bei den Wiener Philharmonikern – ohne Erfolg. Dafür widmete der Finne seinem Lieblingsinstrument sein einziges Instrumentalkonzert. Mit seinem nordisch-rhapsodischen Tonfall gehört das Violinkonzert d-Moll zu den beliebtesten Werken der Geigenliteratur und wird in Bern vom gefeierten armenischen Geiger Sergey Khachatryan interpretiert. In südliche Gefilde führen die Werke des Italieners Ottorino Respighi, dessen musi­ka­lische Träume nach Rom locken: In Fontane di Roma besang Respighi die Brunnen der Ewigen Stadt, in Pini di Roma huldigte er der Schönheit der Pinien – und trat mit seinen Tondichtungen den Beweis an, dass Italien nicht nur das Land der Oper, sondern auch eine Hochburg der symphonischen Musik ist. Der italienische Pultstar Jader Bignamini, u. a. Musikdirektor des Detroit Symphony Orchestra, wird Respighis Musik mit viel ­Italianità zum Klingen bringen.

ca. 1h 50min mit Pause

Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 19.11.26 18:30
Fr 20.11.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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© Simon Fowler
Konzert

Scheherazade

5. Symphoniekonzert

Berner Symphonieorchester
Krzysztof Urbański, Dirigent
Renaud Capuçon, Violine
Edgar Moreau, Violoncello
Hélène Mercier, Klavier


Ludwig van Beethoven (1770–1827):
Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester
C-Dur op. 56 «Tripelkonzert» (1803 / 04) (35')
Nikolai Rimski­-Korsakow (1844–1908):
Scheherazade. Symphonische Suite op. 35 (1888) (45')

Sie war die Urmutter aller Netflix-Serien: Prinzessin Scheherazade beendete ihre Geschichten allabend­lich mit einem Cliffhanger, um den blutrünstigen König Schahryâr bei Lust und Laune zu halten. Nikolai ­Rimski-Korsakow widmete der mythischen Erzählerin der ­Märchen aus 1001 Nacht eine üppig-orientalische Tondichtung, die dem erzählerischen Fluss ihrer Geschich­ten folgt. Nicht weniger spannungsgeladen ist das charmant-perlende Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven: Als Konzertstück für gleich drei Solo­instrumente und Orchester nimmt es eine Sonder­stellung im klassischen Repertoire ein. Aber auch im Schaffen Beethovens gilt es als Ausnahmewerk – als «Intermezzo im französischen Stil» (Leon Plantinga). Wie gut, dass sich in Bern gleich drei französische ­Musikstars dieses Werkes annehmen: Geiger Renaud Capuçon, Cellist Edgar Moreau und Pianistin Hélène Mercier! Am Pult: Chefdirigent Krzysztof Urbański.

ca. 1h 45min mit Pause

Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 03.12.26 18:30
Fr 04.12.26 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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© Todd Rosenberg Photography
Konzert

Neujahrskonzert:
Rachmaninow bittet zum Tanz

Berner Symphonieorchester
Erina Yashima, Dirigentin
Kirill Gerstein, Klavier
Katia Skanavi, Klavier


Joan Tower (*1938):
Fanfare for the Uncommon Woman Nr. 4 (1992) (5')
Francis Poulenc (1899–1963):
Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-Moll FP 61 (1932) (22')
Sergej Rachmaninow (1873–1943):
Symphonische Tänze op. 45 (1940) (35')

Francis Poulenc war Dandy, Ästhet – und ein unverbesserlicher Exzentriker. In seinem spritzigen Konzert für zwei Klaviere gelang dem Franzosen Anfang der 1930er-Jahre ein wilder Stilmix – musikalisch verortet irgend­wo zwischen Mozart, indonesischer Gamelanmusik und Pariser Chansons und garniert mit einem gehörigen Schuss Décadence. Das virtuose Showstück wird interpretiert vom pianistischen Powerduo Kirill Gerstein und Katia Skanavi. Anschliessend bittet Sergej ­Rachmaninow zum Tanz: Seine Symphonischen Tänze, sein letztes Werk, beschrieb der Komponist selbst als seine beste Schöpfung und seinen «letzten Funken». Noch einmal zieht Rachmaninow hier alle Register seiner Kunst und lässt seine Komposition in einem musikalischen Feuerwerk kulminieren. Ein ebensolches zündet auch Joan Towers energiegeladene Fanfare for the Uncommon ­Woman Nr. 4, mit der das Neujahrskonzert beginnt. Am Pult: die deutsch-japanische Dirigentin Erina Yashima, die von der Presse unlängst als «neuer Stern am Dirigenten­himmel» gefeiert wurde.

ca. 1h 30min mit Pause

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Konzert

Schumann am Rhein

6. Symphoniekonzert

Berner Symphonieorchester
Constantinos Carydis, Dirigent
Friedrich Thiele, Violoncello


Periklis Koukos (*1960):
Adagio für Streicher (1993) (5')
Robert Schumann (1810–1856):
Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 (1850) (25')
Minas Borboudakis (*1974):
Katharsis für Orchester (2002, Orchesterfassung 2026, Uraufführung, Auftragswerk von Bühnen Bern)
Robert Schumann (1810–1856):
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 «Rheinische» (1850) (35')

Es bedeutete einen Wendepunkt im Leben Robert Schumanns: Nach vielen Rückschlägen und mehrfachen erfolglosen Bewerbungen erhielt der Komponist Ende 1849 einen Ruf an den Rhein – als Städtischer Musik­direktor in Düsseldorf. Der mehrfache Familien­vater war glückselig und komponierte im Schaffensrausch in kurzem Abstand sowohl seine heitere ­«Rheinische» Symphonie als auch sein Cellokonzert, dem seine Ehefrau Clara «Schwung, Frische und ­Humor» attestierte. In Bern wird letzteres Werk vom mehrfach preisgekrönten deutschen Cellisten Friedrich Thiele interpretiert. Der weltweit gefeierte griechische Dirigent Constantinos Carydis kombiniert Schumanns Werke mit Werken zweier zeitgenössischer Komponisten aus Griechenland: Periklis Koukos, dessen melancholisches Adagio für Streicher das Konzert eröffnet, und Minas Borboudakis, der sein gefeiertes und von Dantes Göttlicher Komödie inspiriertes Klavierstück ­Katharsis im Auftrag von Bühnen Bern zu einem ­Orchesterwerk umgearbeitet hat.

ca. 1h 45min mit Pause

Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 21.01.27 18:30
Fr 22.01.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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Konzert

Romeo und Julia

7. Symphoniekonzert

Berner Symphonieorchester
Krzysztof Urbański, Dirigent
Anna Vinnitskaya, Klavier


Wojciech Kilar (1932–2013):
Orawa für Streichorchester (1986) (10')
Sergej Prokofjew (1891–1953):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll Op. 16 (1912/13, rev. 1923) (30')
Suite aus Romeo und Julia (1935/36, Auszüge aus den Ballett-Suiten Nr. 1 Op. 64a, Nr. 2 Op. 64b und Nr. 3 Op. 101, zusammengestellt von Krzysztof Urbański) (45')

Eine verbotene Liebe zweier Jugendlicher aus verfeindeten Familien – die durch den tragischen Tod des ­Paares Unsterblichkeit erlangt: Basierend auf William Shakespeares zeitlosem Schauspiel Romeo und Julia schuf Sergej Prokofjew eine kongeniale Ballettmusik mit unzähligen «Hit-Nummern» – allen voran der wuchtig-düstere «Tanz der Ritter». Ganze drei Orchester-Suiten für den Konzertsaal hat Prokofjew aus seiner Ballett­musik erstellt, aus denen Chefdirigent Krzysztof Urbański eine eigene Essenz destilliert hat. Dieser Fassung ist ein ­weiteres beliebt-berüchtigtes Meisterwerk Prokofjews vorangestellt: das Klavierkonzert Nr. 2. Mit seiner ent­fesselten Energie, seiner vorwärtsdrängenden Rhythmik und seiner unbändigen Virtuosität zeugt das ausdrucksstarke Werk von der Aufbruchstimmung der frühen ­Moderne in Russland. Interpretiert wird es von der gefei­erten russischen Pianistin Anna Vinnitskaya, die in Bern zuletzt mit Sergej Rachmaninows kompletten Klavierkonzerten zu erleben war. Vorab erklingt ein Werk des polnischen Komponisten Wojciech Kilar, der dem Fluss Orawa, einem Gewässer im polnisch-­slowakischen Grenzgebiet, mit eingängigen, repetitiven Klängen ein musikalisches Denkmal setzt.

ca. 1h 50min mit Pause

Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 04.02.27 18:30
Fr 05.02.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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Konzert

Dvořáks Siebte

8. Symphoniekonzert

Berner Symphonieorchester
Krzysztof Urbański, Dirigent
Sol Gabetta, Violoncello


Witold Lutosławski (1913–1994):
Konzert für Violoncello und Orchester (1969/70) (25')
Antonín Dvořák (1841–1904):
Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 (1884/85) (40')

Wie frei sind Kunst und Kultur in totalitären Systemen? Lässt sich mit musikalischen Mitteln subtile Regime­kritik üben? Das 1970 entstandene Cellokonzert des polnischen Komponisten Witold Lutosławski scheint diese Fragen aufzuwerfen: Noch heute wird die Brachialität, mit der das Kollektiv (Orchester) dem Individuum (Solist*in) in Lutosławskis Cellokonzert stellenweise entgegentritt, bisweilen im Lichte der kommunistischen Herrschaft im Polen der 1970er-Jahre gedeutet. In Bern wird das eindrückliche Werk von der international gefeier­ten Cellistin Sol Gabetta interpretiert, die bereits mehrfach in der Bundesstadt zu Gast war. Dem Cellokonzert gegenübergestellt ist Antonín Dvořáks siebte Symphonie. Zu Lebzeiten des Komponisten zählte das in London uraufgeführte Werk nicht zuletzt aufgrund seiner grossen emotionalen Kraft zu Dvořáks erfolgreichsten Kompositionen, steht heute aber zu Unrecht im Schatten seiner Neunten («Aus der Neuen Welt»). Am Pult: Chefdirigent Krzysztof Urbański.

ca. 1h 30min mit Pause

Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 18.02.27 18:30
Fr 19.02.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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© Ole Wuttudal
Konzert

Fantastique

9. Symphoniekonzert

Berner Symphonieorchester
Han-Na Chang, Dirigentin
Gil Shaham, Violine


Samuel Barber (1910–1981):
Konzert für Violine und Orchester op. 14 (1939) (25')
Hector Berlioz (1803–1869):
Symphonie fantastique op. 14 (1830) (50')

Hector Berlioz’ Symphonie fantastique zeichnet ein musi­kalisches Bild «aus dem Leben eines Künstlers»: Von seiner Angebeteten verschmäht, flüchtet der Künstler in den Drogenwahn und träumt von seiner eigenen Hinrichtung und einem wilden Hexensabbat – in dessen Mittelpunkt seine Angebetete steht. Basierend auf seiner eigenen unerwiderten Liebe zur Schauspielerin Harriet Smithson erzählt Berlioz mit einer rauschhaften Musik von gekränkter Männlichkeit und der «idée fixe» der Liebe. Dirigiert wird dieses Schlüsselwerk der ­Romantik von der international gefeierten Dirigentin Han-Na Chang. Vorab erklingt Samuel Barbers Violinkonzert, das im Auftrag eines amerikanischen Seifen­fabrikanten teilweise in der Schweiz entstand. Aufgrund der hohen spieltechnischen Anforderungen des Konzerts verlangte der Fabrikant schliesslich sein Geld ­zurück: das Werk sei unspielbar. Barber widersprach und entgegnete: «Ich schreibe, was ich fühle.» Die Zeit sollte ihm recht geben: Heute zählt Barbers schwelge­risches Violinkonzert zu seinen beliebtesten Werken und wird in Bern von Grammy-Preisträger Gil Shaham interpretiert.

ca. 1h 40min mit Pause

Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 18.03.27 18:30
Fr 19.03.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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Konzert

Feuervogel

10. Symphoniekonzert

Berner Symphonieorchester
Krzysztof Urbański, Dirigent
Sol Gabetta, Violoncello


Modest Mussorgsky (1839–1881):
Eine Nacht auf dem kahlen Berge (1867), vervollständigt und orchestriert von
Nikolai Rimski-Korsakow (1886) (14')
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975):
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959) (29')
Igor Strawinsky (1882–1971):
Der Feuervogel (L’Oiseau de feu). Ballettsuite für grosses Orchester (1909 /10, 1945) (30')

Das Berner Symphonieorchester begibt sich mit Chefdirigent Krzysztof Urbański auf eine Reise durch die ­Geschichte der russischen Musik. Den Auftakt bildet Modest Mussorgsky, der in seiner symphonischen Dichtung Eine Nacht auf dem kahlen Berge mit düsterer Energie das musikalische Bild eines ausgelassenen Hexensabbats zeichnet. Anschliessend widmet sich Starcellistin Sol Gabetta Dmitrij Schostakowitschs ­temperamentvollem Ersten Cellokonzert. In die zauberhafte russische Märchenwelt führt schliesslich Igor ­Strawinskys Feuervogel. Die Musik erzählt vom Prinzen Iwan, der mit Hilfe des Feuervogels den bösen Zauberer Kastschej besiegt – und das Herz der Zarewna gewinnt.

Mit dem Programm des 10. Symphoniekonzerts begibt sich das Berner Symphonieorchester mit Krzysztof Urbański und Sol Gabetta auf eine Konzerttournee durch Spanien und gastiert dabei in den Konzerthäusern von Madrid, Zaragoza, Alicante und Barcelona.

ca. 1h 45min mit Pause

Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 15.04.27 18:30
Fr 16.04.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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Konzert

Rendezvous mit Rachmaninow

Orchestra de la Suisse Romande zu Gast

Orchestre de la Suisse Romande
Tugan Sokhiev, Dirigent
Yefim Bronfman, Klavier


Sergej Rachmaninow (1873 – 1943):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30 (1909) (40')
Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27 (1906-07) (58')

Bonjour à tout le monde! Nachdem wir mit unserem ­Orchester und dem Programm des 3. Symphoniekonzerts im November in Genf gastieren durften, freuen wir uns nun im Gegenzug, das Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Tugan Sokhiev im ­Casino Bern willkommen zu heissen.

Auf dem Konzertprogramm stehen Werke eines Komponisten, dessen Musik sich auch in Bern grösster Beliebtheit erfreut: Sergej Rachmaninow. Nach ­Rachmaninows drittem Klavierkonzert, interpretiert von Grammy-Preisträger Yefim Bronfman, erklingt die 1906 / 07 in Dresden entstandene zweite Symphonie.

ca. 2h mit Pause

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Konzert

Wahl­verwandtschaft

11. Symphoniekonzert

Berner Symphonieorchester
Alevtina Ioffe, Dirigent
Alexander Malofeev, Klavier


Lili Boulanger (1893–1918):
D’un matin de printemps (1917/18) (06')
Sergej Prokofjew (1891–1953):
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 (1917–21) (32')
Lili Boulanger (1893–1918):
D’un soir triste (1917/18) (12')
Sergej Prokofjew (1891–1953):
Symphonie Nr. 7 cis-Moll op. 131 (1951/52) (30')

Als Lili Boulanger im Alter von nur 24 Jahren starb, hinterliess sie ein schmales, aber gewichtiges Œuvre – darun­ter die 1918 auf ihrem Totenbett komponierten ­Impressionen eines Morgens und Abends. Zeitgleich komponierte Sergej Prokofjew sein drittes Klavierkonzert, das in Bern vom jungen russischen Pianisten ­Alexander Malofeev interpretiert wird, einem der viel­versprechendsten Pianisten seiner Generation. Nach der Russischen Revolution hatte Prokofjew sein Glück zunächst im Westen versucht. Doch selbst sein fulminantes drittes Klavierkonzert, 1921 in Chicago uraufgeführt, stiess trotz jazziger Elemente und jugendlicher Frische auf eher verhaltene Reaktionen beim Publikum. So kehrte Prokofjew schliesslich in die Sowjetunion ­zurück. Dort winkten ihm Karrierechancen – für den Preis der künstlerischen Konformität. Sein letztes grosses Werk, die Siebte, entstand im Auftrag des sowje­tischen Kinderfunks. Dmitrij Schostakowitsch lobte: «Wenn man Werke wie ihre siebte Symphonie hört, wird das Leben viel leichter und freudiger.» Am Pult: Alevtina Ioffe, Chefdirigentin der Oper Bern!

ca. 1h 45min mit Pause

Konzerteinführung
Pavel B. Jiracek
Do 10.06.27 18:30
Fr 11.06.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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© Christian Kaufmann
Konzert

Carmina Burana

12. Symponiekonzert

Berner Symphonieorchester
Krzysztof Urbański, Dirigent
Juliana Zara, Sopran


Carl Orff (1895–1982):
Carmina Burana. Cantiones profanæ cantoribus et choris cantandæ comitantibus instrumentis atque imaginibus magicis für drei Solostimmen, Chor und Orchester (1934–36) (70')

Mit archaischer Wucht bringt Carl Orff in seiner monu­mentalen Kantate Carmina Burana für Soli, Chor und ­Or­ches­ter mittelalterliche Schriften zum Leben, die 1803 im bayerischen Kloster Benediktbeuern entdeckt ­wurden. Die teils deftig-obszönen Texte der Carmina Burana (übersetzt etwa «Beurer Lieder» oder «Lieder aus Benediktbeuern») erzählen von den Genüssen des Lebens und den Launen der Göttin Fortuna, die ­unnachgiebig an ihrem Schicksalsrad dreht. «O Fortuna» heisst denn auch einer der bekanntesten Abschnitte des Werks, der mit seiner eindringlichen rhythmischen Prägnanz zuverlässig für Gänsehautmomente sorgt. Carl Orff war sich der starken emotionalen Wirkung ­seiner Komposition bewusst und schrieb an seinen Ver­leger: «Alles, was ich bisher geschrieben und was Sie leider gedruckt haben, können Sie nun einstampfen».

Zum Ende der Berner Konzertsaison kommt das 1937 uraufgeführte Werk unter der Leitung von Chef­dirigent Krzysztof Urbański mit Starensemble und verstärkt vom Philharmonischen Chor Warschau und den Solothurner Singknaben zur Aufführung.

ca. 1h 15min mit Pause

Konzerteinführung:
Pavel B. Jiracek
Do 24.06.27 18:30
Fr 25.06.27 18:30
Casino Bern, Salon Bernois

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© Andreas Greber
Konzert

Epic Game Moments in Concert – Level 2

Gamingkonzert

Berner Symphonieorchester
Chor und Extrachor der Bühnen Bern
Musikalische Leitung: Zsolt Czetner
Konzept: Marco Ackermann


Press Start to Continue: Nach dem grossen Erfolg der ersten Ausgabe kehren das Berner Symphonie­orchester und der Chor der Bühnen Bern zurück in die Welt der Videospielmusik und lassen erneut Soundtracks auf­leben, die mehrere Generationen geprägt, für Gänse­haut gesorgt und auf unzählige Abenteuer begleitet ­haben. Doch diesmal haben wir das nächste Level freigeschaltet: Alles wird grösser, epischer und die Endgegner sind ­natürlich auch viel kniffliger. Mit Musik aus Civilization VII und NieR: Automata stehen die Spiele­hits der letzten Jahre auf dem Programm, ergänzt durch die Soundtracks legendärer ­Klassiker wie ­ Assassin’s Creed & League of Legends (Änderungen vorbehalten). Von heroischen Chorälen über action­geladene Crescendi bis hin zu atmosphärischen Verschnaufpausen vor dem grossen Boss-Fight: Das Konzert feiert die ­musikalische Vielfalt des Genres und bringt sie als überwältigendes Live-Erlebnis ins Stadttheater.

Erupt ist erneut Kooperationspartner und verwandelt gemeinsam mit verschiedenen Ausstellern ­sowie Cosplayer*innen das Stadttheater in eine interaktive Gaming-Zone: Vor dem Konzert und in der Pause ­haben Besucher*innen die Möglichkeit, Spieleklassiker auszuprobieren und in unterschiedliche Welten ein­zutauchen. Um das Gaming-Erlebnis perfekt zu machen, empfehlen wir allen Besuchenden, sich ebenfalls als ihre Lieblingsheld*in oder -schurk*in zu verkleiden. Erfahrungspunkte bitte im Anschluss an der Garderobe abholen!

Der Eintritt zur Gaming-­Messe (2. bis 4.7.) ist kostenlos.

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Bewertungen & Berichte Epic Game Moments in Concert – Level 2

Online

Konzertmitschnitte

Auf unserer Internetseite finden Sie Konzertmitschnitte des Berner Symphonieorchester.

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Bewertungen & Berichte Konzertmitschnitte

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Berner Symphonieorchester

Das Berner Symphonieorchester kann im Jubiläumsjahr 2027 auf eine 150jährige Tradition als Orchester der Schweizer Bundesstadt zurückblicken. Als «Bernischer Orchesterverein» 1877 unter der Leitung des damaligen Berner Musikdirektors Adolf Reichel (1816 – 1896) gegründet, ist das Orchester mit seinen rund 100 Musiker*innen aus über 20 verschiedenen Nationen in Bern längst zu einer Institution geworden. Seit 2011 ist es neben Oper, Schauspiel und Ballett Teil eines Vierspartenbetriebs, der ab 2021 den Namen Bühnen Bern trägt. Spielstätte:
Casino Bern
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Tram Nr. 6, 7, 8, 9 und
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Konzerte / Konzert Konzerte Bern Klassische Konzerte in Bern
Konzerte / Konzert BSO Berner Symphonie Orchester Bern, Münzgraben 2
Ausstellungen / Museum Zentrum Paul Klee Bern Bern, Monument im Fruchtland 3
Ereignisse / Festival Swiss Chamber Music Festival 11. bis 20.9.2026
Sehenswürdigkeiten / Kirche Berner Münster Bern, Münsterplatz 1
Ereignisse / Festival Bachwochen Thun 16.8. bis 6.9.2026
Konzerte / Orchester Camerata Bern Bern, Waisenhausplatz 30
Konzerte / Musikensemble Ensemble Paul Klee Bern, Monument im Fruchtland 3
Konzerte / Konzerthaus Yehudi Menuhin Forum Bern Bern, Helvetiaplatz 6
Konzerte / Konzert FRAG-ART Solothurn und Erlach Solothurn, Haagstrasse 22
Konzerte / Chor Singkreis Wohlen bei Bern Wohlen, -
Konzerte / Orchester Sinfonie Orchester Biel Solothurn Biel , Burggasse 19
Konzerte / Orchester Les Passions de l’Âme Bern, Viktoriarain 12
Konzerte / Orchester Uniorchester Bern Bern,
Konzerte / Konzert Konzertsaal Solothurn Solothurn, Untere Steingrubenstr. 1
Konzerte / Blues Blues Schiff Bielersee Burgdorf, Kirchbergstrasse 2

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